Im Trippelschritt zur bewaffneten Drohne
Die Sozialdemokraten überlegen, ihre jahrelange Blockade gegen das unbemannte Waffensystem aufzugeben. Im Machtpoker der Ampel-Parteien könnte ihr das bald nützlich werden.
Die Sozialdemokraten überlegen, ihre jahrelange Blockade gegen das unbemannte Waffensystem aufzugeben. Im Machtpoker der Ampel-Parteien könnte ihr das bald nützlich werden.
Die Zahl sei von 363 im Jahr 2019 auf nun 477 Fälle gestiegen, heißt es im Bericht des Militärischen Abschirmdienstes für das Jahr 2020. Hinweise auf neue Verdachtsfälle kamen in mehr als der Hälfte der Fälle aus der Truppe selbst.
Zu dem bereits entdeckten Waffenlager eines Bundeswehr-Offiziers, haben Ermittler nun auch radioaktives Material gefunden. Über die Menge machten die Behörden keine Angaben.
Gedenktag für den Afghanistan-Einsatz +++ Profil der CDU +++ Gründe für Laschets Wahlniederlage +++ Lehren aus dem Afghanistan-Krieg
Die beiden Männer sollen geplant haben, mit einer Söldnertruppe in den Bürgerkrieg im Jemen einzugreifen. Wegen des Verdachts der Gründung einer terroristischen Vereinigung sitzen sie nun in Untersuchungshaft.
Es war notwendig, dass die Politik den Einsatz in Afghanistan offiziell gewürdigt hat. Die Lehren aus dem dortigen Debakel hat sie aber noch nicht gezogen.
Nach dem Fund eines Waffenlagers bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen gibt es nun weitere Details zum Verdächtigen: Der Mann ist Soldat der Bundeswehr. Er sei im Einsatzführungskommando tätig gewesen, bestätigte das Verteidigungsministerium.
Nie wieder darf die Bundeswehr in einen Einsatz geschickt werden, in dem sie für die politische Unklarheit und Inkonsequenz büßen muss.
Bei einem Zapfenstreich hat der Staat die Soldaten geehrt, die über Jahre in Afghanistan Dienst taten. Dabei endete der Einsatz allzu unrühmlich. Die Aufarbeitung des Scheiterns soll noch folgen.
Gegen ein „Wolfsrudel“ im Wachbataillon der Bundeswehr laufen Ermittlungen. Der Bendlerblock spricht von beschämenden Vorgängen. Die Wehrbeauftragte stellt sich vor den Verband.
Weil im Wasser in Mali ein erhöhtes Vorkommen von Bromat gefunden wurde, muss die Bundeswehr ihre rund 950 Soldaten der UN-Mission MINUSMA mit Trinkwasser aus Deutschland versorgen.
In Berlin zimmern drei Parteien an einer Bundesregierung ohne CDU und CSU. Sie wollen vieles ändern. Muss sich Deutschland auch außenpolitisch neu aufstellen? Wir fragen nach beim grünen Außenpolitiker Omid Nouripour.
Zwischen Serbien und Kosovo genügt schon der geringste Anlass, um in Streit zu geraten: Jüngst ging es um die Anerkennung von Autokennzeichen. Das ist gefährlich für den ganzen Balkan.
Die Bundeswehr beginnt, das deutsche Engagement in Afghanistan zu evaluieren. Doch Außenminister Heiko Maas und das Parlament entziehen sich der Diskussion.
Der Ägypter starb, als sein Konvoi auf einen Sprengsatz fuhr. Vier weitere Blauhelme wurden schwer verletzt. Die Bundeswehr ist mit bis zu 1100 Soldaten an dem Einsatz in Westafrika beteiligt.
Malis Militärjunta hält trotz Protesten aus Europa daran fest, Söldner der russischen Gruppe „Wagner“ ins Land zu holen. Hoffen die Putschisten darauf, dass die internationale Gemeinschaft ihnen Zugeständnisse macht?
Der russische Außenminister Lawrow bestätigt malische Regierungskontakte zu einer nicht näher genannten russischen Söldnerfirma – und leugnet jegliche Beteiligung daran.
Die Spitzenkandidaten der Parteien und Markus Söder streiten bei ARD und ZDF lebhaft miteinander. Nur warum ist der CSU-Chef eigentlich dabei?
Xiaomi und Huawei gehören zu den globalen Smartphone-Giganten – doch nun empfiehlt der EU-Staat Litauen, sie lieber nicht zu kaufen und vorhandene Geräte zu entsorgen. Es gebe Sicherheitslücken und eingebaute Zensurfunktionen.
Wie die gesellschaftliche Entwicklung schließlich auch bei der Bundeswehr ankam.
Im nordafghanischen Kundus lieferte sich die Bundeswehr schwere Gefechte mit den Taliban. Jetzt sind auch dort die Islamisten wieder an der Macht. Und bitten Deutschland um humanitäre Unterstützung „jeder Art“.
Der Militärische Abschirmdienst ermittelt offenbar gegen einen Offizier und einen Unteroffizier. Es geht dabei um das Anbringen einer Reichsflagge neben der Bundesflagge und um in Chats geteilte Bilder mit rechtsextremem Hintergrund.
Eigentlich lehnt die Linkspartei NATO und Bundeswehreinsätze im Ausland ab. Aber es gibt ein paar Kniffe, wie man sich mit SPD und Grünen trotzdem einigen könnte.
Um ein Bündnis mit SPD und Grünen möglich zu machen, bereitet sich der pragmatische Teil der Linken auf Zugeständnisse vor. Dietmar Bartsch und Gregor Gysi relativieren das absolute Nein ihrer Partei zu allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr.
Man habe das Recht, sich seine Partner selbst auszusuchen, äußert Ministerpräsident Choguel Maiga. Die Kanzler-Kandidaten von Union und Grünen zweifeln wegen der möglichen Zusammenarbeit Malis mit der „Gruppe Wagner“ den Einsatz der Bundeswehr an.
Mehr als 5000 Menschen hat Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan ausgeflogen. Doch Tausende warten noch auf Hilfe.
Erfüllt der deutsche Militäreinsatz in Mali noch seinen Zweck? Putin kennt solche Zweifel nicht. Er besetzt fast jede Stellung, die der Westen aufgibt.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht im F.A.Z.-Interview über Afghanistan und das Schicksal der Ortskräfte, über Deutschlands Fähigkeiten – und über ihre Verantwortung.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag fragt sich, ob der Einsatz in Afrika überhaupt noch sinnvoll ist. Hintergrund ist die Debatte um den möglichen Einsatz russischer Söldner.
Die Linke +++ Homosexualität in der Bundeswehr +++ Umfragen zur Bundestagswahl +++ Kandidatenrunde
Die Verteidigungsministerin stellt die Bundeswehr-Mission in Mali überraschend in Frage. Das bringt die Truppe in eine schwierige Lage.
Französische Einheiten haben bereits im August den Chef eines IS-Ablegers in der Sahelzone getötet. Doch die Zusammenarbeit mit der Militärjunta in Mali gestaltet sich immer schwieriger.
Außenpolitik spielt im Wahlkampf fast nur eine Rolle, wenn es um die Linke geht. Wie stehen SPD, Union, Grüne, Linke und AfD zu Rüstung, Russland oder China?
Das Innenministerium hat eine entsprechende Zusage für Menschen erteilt, die das Auswärtige Amt zuvor auf eine „Menschenrechtsliste“ gesetzt hatte. Kritikern geht die Auswahl der Schutzbedürftigen nicht weit genug.
Laut der französischen Regierung verhandelt die Militärjunta in Mali über eine Zusammenarbeit mit der russischen Söldnertruppe Wagner. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer stellt wie Paris das militärische Engagement in Frage.
Im Ahrtal wurden die Menschen erst gewarnt, als es viel zu spät war. Dabei kamen die ersten Hilferufe schon am Nachmittag.