Rekonstruktion eines politischen Versagens
Im Ahrtal wurden die Menschen erst gewarnt, als es viel zu spät war. Dabei kamen die ersten Hilferufe schon am Nachmittag.
Im Ahrtal wurden die Menschen erst gewarnt, als es viel zu spät war. Dabei kamen die ersten Hilferufe schon am Nachmittag.
2005 führte Angela Merkels erste Reise als Kanzlerkandidatin auf den Balkan. Dorthin kehrt sie kurz vor Ende ihrer Kanzlerschaft nun zurück. Sie trifft unter anderem auf Konflikte, die seit damals nicht gelöst sind.
Seit April gibt es den Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz der Bundeswehr. Hier finden junge Leute etwas, das es sonst nirgendwo mehr gibt: Drill. Aber wer sucht das freiwillig? Wir haben einen Rekruten begleitet.
Die Linke will diesmal wirklich mitregieren. Sie hofft auf eine zweite Chance und bereitet sich auf Verhandlungen mit SPD und Grünen vor. Kommt das alles noch rechtzeitig?
In der deutschen Sicherheitspolitik sind die Folgen von 9/11 bis heute sichtbar. Und der Einsatz in Afghanistan hat eine ganze Generation deutscher Soldaten und Diplomaten geprägt.
Am 11. September 2001 übten NATO-Truppen auf Sizilien. Dann griffen Al-Qaida-Terroristen New York und Washington an. Und den Deutschen schlugen plötzlich Angst und Misstrauen der Verbündeten entgegen.
Am Dienstag beriet der Verteidigungsausschuss im Bundestag in einer Sondersitzung über die Lage in Afghanistan - im speziellen über den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr vom Flughafen Kabul.
Die Linken-Spitze wirbt für ein Bündnis mit SPD und Grünen, um aus ihrem Tief zu kommen. Auf die Innenpolitik komme es dabei an, sagen Janine Wissler und Dietmar Bartsch.
„Auf jeden Fall“ sollten laut Eva Högl die Bundeswehr-Soldaten geehrt werden, die Menschen aus Afghanistan gerettet haben. Das zuletzt viel gescholtene KSK hebt die Wehrbeauftragte besonders hervor.
Für den Evakuierungseinsatz in Kabul bekam sie nicht nur Lob und in Armin Laschets „Zukunftsteam“ ist sie nicht vertreten. Doch Annegret Kramp-Karrenbauer will weitermachen.
Deutscher Außenpolitik wird eine Lektion erteilt: Um nationale Interessen durchzusetzen, ist sie gezwungen, auch auf Potentaten zuzugehen.
Die EU-Verteidigungsminister wollen bei einem Treffen in Ljubljana Lehren aus dem Afghanistan-Desaster ziehen. Warum etwa kann Europa den Flughafen Kabul nicht allein sichern?
Zsolt Balla ist der erste Militärrabbiner der Bundeswehr. In seinem neu geschaffenen Amt will er nicht nur gegen Antisemitismus kämpfen, sondern auch für mehr religiöse Vielfalt.
Bei der Gedenkfeier für die Flutopfer in Rheinland-Pfalz fordert Bundespräsident Steinmeier langfristige Unterstützung für die betroffenen Regionen. Doch dort wird die Frage, ob die Katastrophe vermeidbar war, immer drängender.
Zum ersten Mal sollen 260 deutsche und französische Soldaten Hand in Hand arbeiten, um zehn Hercules-Transportmaschinen zu fliegen. Deutschland erhält seine ersten Flugzeuge allerdings erst im nächsten Februar.
Afghanistaneinsatz der Bundeswehr +++ Chaos am Kabuler Flughafen +++ Jewgeni Kissin in Salzburg +++ Chinas Einfluss auf die Wissenschaft
Die Gorch Fock ist auf Weser und Nordsee unterwegs nach Wilhelmshaven. Jahrelang war an dem Großsegler gearbeitet worden. Bald soll die Bundeswehr das Schiff zurückerhalten.
Bundestagswahl: Panik in der CDU +++ Heimkehr der Bundeswehr-Soldaten +++ Afghanische Ortskräfte +++ Öffentlich-rechtliche Sender +++ Streit über die Alte Messe
Usbekistan und Tadschikistan wollen sich vor den Auswirkungen des Siegs der Taliban schützen. Hilft eine Annäherung an Russland?
Streit um das EuGH-Urteil des Bundesverfassungsgerichts +++ Einsatz in Kabul +++ Gendern +++ Gastbeitrag von Friedenspreisträger Kermani zu Afghanistan
Der qatarische Botschafter in Berlin, Abdulla bin Mohammed Al-Thani, im Interview über die neue Führung in Afghanistan und warum er Angela Merkel applaudiert.
Es ist unklar, wie viele Ortskräfte der Deutschen aus Afghanistan ausreisen konnten. Nicht alle sind von der Bundeswehr ausgeflogen worden. Und oft konnten die Papiere erst nach dem Start überprüft werden.
Die deutschen Soldaten sind weg, ihre Flugzeuge auch. Viele afghanische Ortskräfte haben große Hoffnungen in sie gesetzt. Wie geht es nun für sie weiter?
Nach Afghanistan gilt die Frage umso mehr: Wie soll Deutschland seine Interessen und Werte im ungemütlichen 21. Jahrhundert vertreten? Eine Debatte über diese Frage ist unerlässlich.
Nach dem Ende der deutschen Evakuierungsflüge haben die Amerikaner laut Diplomaten rund 150 Personen mit Deutschlandbezug ausgeflogen. Wenn am Montag der UN-Sicherheitsrat tagt, soll über eine „sichere Zone“ in Kabul beraten werden.
Von Beginn hat der Westen mit Kriegsverbrechern zusammengearbeitet. Afghanen, die an die Demokratie glaubten, waren in der Unterzahl. Eine Analyse aus persönlicher Sicht.
Die außenpolitischen Positionen der Linkspartei ließen einem „die Haare zu Berge stehen“, sagt der grüne Ko-Parteichef Robert Habeck. Er zeigt sich zuversichtlich, dass Annalena Baerbock im Fernseh-Triell punkten kann.
Am bitteren Ende des Afghanistan-Einsatzes bekommt die Bundeswehr die Anerkennung, die sie verdient. Die Politik muss die Lektionen vom Hindukusch beherzigen.
Elf Tage dauerte das Nachspiel der Bundeswehr in Kabul. Die deutschen Soldaten haben mehr als 5000 Menschen gerettet, nun sind sie zurück. Und diesmal holte die Ministerin sie auch ab.
Im Umgang mit Afghanistan macht der Bundesinnenminister eine unglückliche Figur. Scheiterte die rechtzeitige Rettung von Ortskräften an übermäßiger Bürokratie?
Armin Laschet fordert: Einen Flughafen wie in Kabul müssen die Europäer auch ohne die Amerikaner sichern können. Was ihnen dazu fehlt? Sehr viel. Eine Analyse.
Lagebeurteilung der Taliban +++ Image Bundeswehr +++ Dantes Verse +++ Fundamentalistischer Islam +++ Kein Einheitsbrei +++ Klimaschutz und Stromerzeugung
Das deutsche Kontingent aus der afghanischen Hauptstadt wird am Freitagabend in Wunstorf erwartet. Der Anschlag am Flughafen führte zu einem Notfall-Abzug.
Kurz vor ein Uhr morgens landete das letzte Flugzeug mit Geflüchteten wieder sicher am Frankfurter Flughafen. Die Einsatzkräfte der Bundeswehr werden am Freitag am Militärflugplatz in Wunstdorf erwartet.
Elf Tage lang halfen 200 Soldaten der Bundeswehr, den Flughafen von Kabul zu sichern. Sie wollten Tausende vor den Taliban in Sicherheit bringen. Es war ein Kampf gegen die Uhr – und gegen viele Ungewissheiten.
Der „Islamische Staat“ soll in den vergangenen Jahren schwere Anschläge in Afghanistan verübt haben. Die Ideologie eines extrem militanten salafistischen Islams verfängt auch dort.