Erst die Pandemie, dann der Säxit
Die Kleinstpartei „Freie Sachsen“ will den Umsturz. Auf „Spaziergängen“ und auf Telegram wirbt sie dafür. Der AfD passt das gar nicht.
Die Kleinstpartei „Freie Sachsen“ will den Umsturz. Auf „Spaziergängen“ und auf Telegram wirbt sie dafür. Der AfD passt das gar nicht.
Unsere Autorin studiert in Ostdeutschland und kennt von Kommilitonen viele Geschichten über rassistische Vorfälle im Alltag oder an der Uni. Zwei Erfahrungsberichte von Bekannten.
Die hessische Polizei beobachtet die Proteste gegen die Corona-Vorgaben. Die Experten der Polizei stünden auch im Austausch mit dem Verfassungsschutz. Vor allem Rechtsextreme unterwanderten die Veranstaltungen.
Gewalttätiger Protest wird gerne mit dem Gefühl der Ohnmacht erklärt. Ein gefährlicher psychologischer Fehlschluss.
Sechzehn Jahre lang wurde das Innenministerium von der Union geführt. Nun hat es mit Nancy Faeser die SPD übernommen. Veränderungen werden aber nur in Nuancen erwartet.
Die von Rechtsextremisten gesteuerte Bewegung der Corona-Leugner setzt nun auf Proteste in den Kleinstädten. So soll der Eindruck entstehen, ganz Deutschland stehe auf gegen die angebliche „Corona-Diktatur“.
Viele Terroristen stehen vor der Haftentlassung im kommenden Jahr. Es ist aber unklar, wie viele in Haft sind und wie viele frei kommen. Die Union fordert ein bundesweites Lagebild und einheitliche Pläne für die Entlassung.
Viele Extremisten sitzen in Gefängnissen. Die Gefahr ist groß, dass sich Mithäftlinge radikalisieren. Was kann man dagegen unternehmen?
Mehr Rechtsextremisten, mehr Reichsbürger, mehr Gewaltbereitschaft: Thomas Haldenwang zeigt sich beunruhigt. Der nächste Verfassungsschutzbericht dürfte das mit Zahlen belegen.
Grüne und FDP haben sich bei der Verteilung der Ausschussvorsitzenden mehr um sich als um das Land gekümmert. Das könnte sich irgendwann bitterlich rächen.
In Sachsen belagern zwei Dutzend radikale Maßnahmen-Gegner das Privathaus von Gesundheitsministerin Petra Köpping. Der Verfassungsschutz beobachtet die „Querdenker“-Szene im Land zunehmend mit Sorge.
Impfgegner wollen am Samstag in der Frankfurter Innenstadt demonstrieren. Linke Gruppen kündigen Gegenproteste an. Die Stadt bereitet sich derzeit vor – mit vielen offenen Fragen.
Die Immunität des Thüringer AfD-Fraktionschefs Björn Höcke wird abermals aufgehoben. Es geht um eine Rede, die er mit dem Satz „Alles für Deutschland“ beendet haben soll.
Laut dem Präsidenten des thüringischen Verfassungsschutzes sind „Pöbeleien, Beleidigungen, tätliche Angriffe und ultra-aggressives Verhalten“ inzwischen bundesweit an der Tagesordnung. In der vierten Welle heize sich die Stimmung nun weiter auf.
Um die „Querdenker“ ist es stiller geworden. Dennoch bleiben Einzeltäter, die sich unterhalb des Radars bewegen, eine potenzielle Gefahr.
Der Landtags-Ausschuss findet erste Antworten auf die Frage, warum der Verfassungsschutz Lübckes Mörder nicht im Blick hatte. Sachbearbeiter hätten Stephan Ernst nicht zuordnen können.
Die chinesischen Einrichtungen sehe sie seit geraumer Zeit mit großer Sorge, sagt die Bundesbildungsministerin. Den deutschen Universitäten rät sie gar, sich an den Verfassungsschutz zu wenden.
Beim „Herbstgespräch“ des hessischen Verfassungsschutzes wird deutlich: Teile der „Querdenker“-Szene sind eine Gefahr für die Demokratie.
Radikalisierter Konservatismus auf Katholisch: Was will das „Renovatio-Institut für kulturelle Resilienz“ in Augsburg? Ein Gastbeitrag.
In einer liberalen Demokratie gibt es keine „safe spaces“. Das bedeutet aber nicht, Feinden der Demokratie den roten Teppich auszurollen.
Jahr um Jahr wird von der Frankfurter Buchmessse gefordert, sogenannte rechte Verlage auszuschließen. Können Erkenntnisse des Verfassungsschutzes die Auseinandersetzung mit unliebsamen politischen Ideen ersetzen?
Betreiber einer illegalen Schule bei Rosenheim versprachen Unterricht ohne Masken und Corona-Tests. Die Einrichtung wurde inzwischen geschlossen. Aber nun ermitteln Bayerns Verfassungsschützer – sie sehen eine Nähe zur Reichsbürger-Szene.
In Bremen macht ein Tankwart einen Kunden auf die Maskenpflicht aufmerksam. Der 21 Jahre alte Mann schlägt und tritt auf den Verkäufer ein, der im Krankenhaus behandelt werden muss.
Bei einer Diskussion in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt will Michel Friedman von seinen Gästen wissen, wie man den Judenhass bekämpft. Die Debatte drehe sich im Kreis, sagt der Publizist.
Auch nach der Bundestagswahl werden ausländische Nachrichtendienste versuchen, Politiker zu beeinflussen, warnt Verfassungsschutzpräsident Haldenwang. Besonders neue, unerfahrene Abgeordnete seien gefährdet.
Mit der Beobachtung des „Flügels“ sind in Sachsen nun 4800 Rechtsextremisten im Visier der Behörden. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht des Landesamtes hervor.
Der Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt stuft das „Institut für Staatspolitik“ in Schnellroda als gesichert rechtsextremistisch ein. Der prominenteste Kopf der neurechten Denkfabrik ist der Publizist Götz Kubitschek.
Ein Mann ist tot. Erschossen in einer Tankstelle. Ist dieser Fall ein Beispiel dafür, dass aus Hass in sozialen Netzwerken tödliche Gewalt wird?
Der Mann, der nach einem Maskenstreit einen Tankstellenkassierer erschossen hat, ist der Polizei vorher nicht aufgefallen. Der Chef des Thüringer Verfassungsschutz warnt vor steigender Aggressivität im Alltag.
Trotz der Erfolge bestünde weiter die Gefahr eines Terrorakts, so der Innenminister. Seehofer forderte abermals, dem Verfassungsschutz „Online-Durchsuchungen“ zu ermöglichen.
Polizisten des Landeskriminalamts Sachsen treffen sich zu einem illegalen Schießtraining und stehlen Munition. Wie konnte es dazu kommen? Eine Kommission hat den Fall untersucht.
Die Anschläge vom 11. September führten zur größten sicherheitspolitischen Reform, die Hessen je erlebt hat. Und zwar mit Auswirkungen, die auch zwanzig Jahre danach noch zu merken sind.
In Südthüringen kämpfen der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen und der einstige Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich um das Direktmandat. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein.
Auf dem Gillamoos-Fest erinnert CSU-Chef Söder daran, wo „Die Linke“ herkommt. Bis heute diskutiere sie nicht ernsthaft über ihre SED-Vergangenheit.
Die Spitzenkandidaten der Linken glauben an eine Koalition mit Sozialdemokraten und Grünen. Das Kalkül der Partei: Die SPD könnte Kanzlerkandidat Scholz nach der Wahl zu einem solchen Bündnis zwingen.
Die linksextremistische Szene in Bayern fiel bisher nicht besonders auf. Nun könnte sie die IAA als Bühne für Krawalle nutzen. Die Polizei rechnet mit gewaltsamen Zusammenstößen.