IS-Miliz missbraucht systematisch Kinder im Irak
Zwangsverheiratung, Folter und Ausbeutung - Kinder werden im Irak nach Einschätzung der Vereinten Nationen systematisch von bewaffneten Gruppen missbraucht.
Zwangsverheiratung, Folter und Ausbeutung - Kinder werden im Irak nach Einschätzung der Vereinten Nationen systematisch von bewaffneten Gruppen missbraucht.
Nach dem jüngsten Krieg liegt Gaza immer noch in Trümmern. Der Schwarzmarkt ist das einzige, was dort blüht. Auch die Aussöhnung von Hamas und Fatah kommt nicht voran – es droht neue Gewalt.
Die Ermordung des jordanischen Piloten durch die Terrorgruppe IS überschattet die Amerika-Reise von König Abdullah II. Im Weißen Haus kam es zu einem kurzfristigen Treffen mit Präsident Obama.
In Brüssel sprechen Experten mit Vertretern von EU, UNO, Amerika und weiteren Staaten über Finanzquellen der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), außerdem stellt die EU-Kommission Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit vor.
Bundeskanzlerin Merkel betont, dass Frieden in der Ostukraine nur auf friedlichem Wege erreicht werden kann. Die Vereinten Nationen werfen den beiden Konfliktparteien derweil Verstöße gegen das Völkerrecht vor.
Kroatien und Serbien sind mit ihren Versuchen gescheitert, die jeweils andere Seite wegen Völkermordes auf dem Balkan in den neunziger Jahren verurteilen zu lassen.
Der Leiter der Gaza-Untersuchungskommission tritt zurück - und Israels Regierung zeigt sich zufrieden. Mit dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen steht sie seit langem auf Kriegsfuß.
UN-Fachleute untersuchen, ob es während das Gazakrieges im vergangenen Sommer zu Kriegsverbrechen kam. Nun ist der Leiter der Kommission zurückgetreten. Israel hielt ihn für parteiisch.
Das dürfte die Spannungen mit Moskau weiter verschärfen. Offenbar ist Washington nun bereit, Waffen für den Einsatz gegen prorussische Separatisten zu liefern. Außenminister Kerry reist diese Woche nach Kiew.
Im Kölner „Tatort: Freddy tanzt“ wollen die Zeugen keine gewesen sein. Der Kriminologe Thomas Feltes über den Zusammenhang von Anonymität, fehlender Empathie und Angst in unserer Gesellschaft.
1995 wurden in Srebrenica fast 8000 Menschen ermordet. Nun wurden fünf Angeklagte in einem Berufungsverfahren vom UN-Tribunal für Kriegsverbrechen endgültig zu langen Haftstrafen verurteilt.
Der Holocaust-Unterricht in Deutschland wird der multikulturellen Realität im Klassenzimmer nicht mehr gerecht. Wie muss der Geschichtsunterricht verändert werden, um Schüler aus Einwandererfamilien besser zu erreichen?
Dass der Bundestag für den Irak-Einsatz stimmen wird, gilt als sicher. Dabei ist die völkerrechtliche Legitimation der Ausbildungsmission fragwürdig. Die Opposition ist empört – doch eine Verfassungsklage scheint wenig aussichtsreich.
Nach dem tödlichen Angriff auf eine israelische Grenzpatrouille nahe der libanesischen Grenze signalisiert die Hizbullah, kein Interesse an einer weiteren Eskalation des Konflikts zu haben.
Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Die IS-Miliz blockiere in Syrien den Zugang zu rund 600.000 Hilfsbedürftigen. Das Ultimatum im Fall der beiden Geiseln aus Japan und Jordanien haben die Terroristen unterdessen verlängert.
Bei einem gezieltem Raketenangriff der Hizbullah-Miliz sind zwei israelische Soldaten getötet worden. Bei anschließenden Vergeltungsschlägen kam auch ein UN-Blauhelmsoldat ums Leben.
2011 hatte die Bundeswehr 132 Menschen aus Libyen ausgeflogen. Nun prüft Karlsruhe, ob das Parlament hätte befragt werden müssen. Wo liegt die Grenze zwischen humanitärer Rettungsaktion und militärischem Kampfeinsatz?
Es ist der erste Staatsbesuch des Diktators seit seiner Machtübernahme im Jahr 2011: Kim Jong-un fährt nach Moskau, um dort mit Putin das Ende des Zweiten Weltkrieges zu feiern.
Die Impfallianz Gavi will 300 Millionen Kinder etwa gegen Keuchhusten, Masern und Lungenentzündung impfen – und dadurch viele Leben retten. Deutschland hat seinen Beitrag kurzfristig erhöht. Auch aufgrund der Herausforderungen durch Ebola.
Das Leben am „Big Apple“ kommt langsam wieder in Fahrt. Zuvor war wegen des Schnees ein Fahrverbot erlassen worden. U-Bahnen fuhren nicht, Busse und Autos standen still. Öffentliche Einrichtungen aber bleiben geschlossen.
Die Führung in Kiew hat nach dem Tod von 30 Menschen bei einem Raketenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol Staatstrauer angeordnet. Die OSZE weist die Schuld eindeutig den prorussischen Separatisten zu.
Alexis Tsipras will Ministerpräsident werden. Dafür verspricht er den Griechen viel. Wenn er das nicht einhält, könnten ihm die Gefolgsleute weglaufen, denn seine Wähler hoffen auf eine Stunde Null.
Mindestens zehn Menschen sollen bei einem Raketenangriff auf die südostukrainische Stadt Mariupol getötet worden seien. Die Stadtverwaltung macht prorussische Separatisten dafür verantwortlich. Die EU fordert einen sofortigen Feuerstopp.
Den radikalislamischen Gruppierungen im Irak und Syrien laufen Kämpfer aus der ganzen Welt zu. Häufig sind es Europäer. Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz rechnet darum mit Terroranschlägen auch in Deutschland.
Braunlage im Harz schläft seit Jahrzehnten vor sich hin und träumt von einem florierenden Tourismus. Nun sollen es die Skifahrer richten – auch blutige Anfänger.
Nach dem Tod von Saudi Arabiens Herrscher Abdullah lassen die Beileidsbekundungen aus Ost und West nicht lange auf sich warten. Sie loben seinen Modernisierungsprozess und würdigen ihn als Visionär in einem streng religiösen Land.
Das Zuckerbrot zur Sanktions-Peitsche: Nach einem Friedensschluss in der Ukraine könnte Russland mit der EU in einer Art Freihandelszone kooperieren, soll Kanzlerin Merkel dem russischen Staatschef Putin angeboten haben. Derweil sterben in Donezk weitere Zivilisten.
Jemens Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi ist zurückgetreten. Vor diesem Schritt gab es in dem arabischen Land einen tagelangen Machtkampf mit schiitischen Rebellen, die sogar den Präsidentenpalast eingenommen hatten.
Die Republikaner fordern weitere Sanktionen gegen Iran - und laden Israels Regierungschef für eine Rede in den Kongress ein. Amerikas Präsident Obama fühlt sich übergangen. Er fürchtet ein Scheitern der Atomgespräche.
Nach der Tötung von zwei Hizbullah-Kommandeuren rechnet Israel mit heftigen Vergeltungsaktionen. Die Terrorgruppe schwor Rache, ihren Drohungen ließ sie in der Vergangenheit meistens Taten folgen.
Jetzt ist der CIA-Folterbericht auf Deutsch erschienen. Dabei kann man sich gut über amerikanische Methoden entrüsten. Aber was Folter ist, weiß die Welt noch immer viel zu wenig.
Zwei gute Nachrichten im Kampf gegen Ebola: Guinea öffnet nach einer Abnahme der Neuinfektionen wieder die Schulen; und Mali gilt offiziell als Ebola-frei. Noch aber ist nicht sicher, ob die Epidemie in Westafrika tatsächlich abklingt.
Regierungstruppen und Separatisten kämpfen weiter erbittert um die Kontrolle über den Flughafen Donezk. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dringt auf neue Friedensgespräche und eine Waffenruhe, vorerst aber gibt es viele Tote.
Israel hat eine Kampagne begonnen, um die Finanzierung des Internationalen Strafgerichtshofs zu kappen. Die Regierung forderte unter anderen Deutschland auf, die Zahlungen auszusetzen.
Der Papst trifft in Sri Lanka trifft auf eine kriegsversehrte Gesellschaft. Auch die Kirche selbst ist tief gespalten. Heute will Franziskus am Marienheiligtum in der tamilischen Stadt Madhu mit Bürgerkriegsopfern beten.
Nach den Anschlägen in Paris macht sich eine erhöhte Anspannung bei Polizei und Justiz bemerkbar. Derzeit laufen rund 70 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Beteiligung an Terrorgruppen im Ausland.