Islamisten unter verschärfter Beobachtung
Nach den Anschlägen in Paris macht sich eine erhöhte Anspannung bei Polizei und Justiz bemerkbar. Derzeit laufen rund 70 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Beteiligung an Terrorgruppen im Ausland.
Nach den Anschlägen in Paris macht sich eine erhöhte Anspannung bei Polizei und Justiz bemerkbar. Derzeit laufen rund 70 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Beteiligung an Terrorgruppen im Ausland.
Fünf Jahre nach der Erdbebenkatastrophe ist Haiti noch immer gelähmt. Hilfsgelder erreichten nur wenige. Vor den Toren der Hauptstadt bauten die Übersehenen eine riesige ungeplante Siedlung. Sie könnte der nächste Slum Haitis werden.
Ein sehr persönlicher Rückblick des Bischofs von Mainz auf Ereignisse und Gestalten des Jahres 1965.
Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapaksa ist überraschend abgewählt. Sein Nachfolger dürfte das Land aus der internationalen Isolation führen. Dabei muss er allerdings auf China, den größten Partner des Landes, Rücksicht nehmen.
Der Wintereinbuch im Nahen Osten macht vor allem Flüchtlingen schwer zu schaffen. Im Nordosten des Libanons in der hochgelegenen Bekaa-Ebene ist die Lage sehr dramatisch. Dort leben vor allem Flüchtlinge aus Syrien.
Der ukrainische Ministerpräsident war zu Gast in Berlin, traf Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck. Im Interview mit der F.A.Z. spricht Arsenij Jazenjuk über Geldsorgen seines Landes, einen möglichen Nato-Beitritt und die Angst vor Russland.
Warum der Irak-Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ verfassungswidrig ist.
Die Terroristen des „Islamischen Staats“ dürfen bekämpft werden - auf Einladung oder im Rahmen von Selbstverteidigung und humanitärer Intervention.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat mitgeteilt, dass die Palästinenser dem Internationalen Strafgerichtshof beitreten werden. Damit könnten sie Ermittlungen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg beantragen Doch die Hürden sind hoch.
Nun ist es offiziell: Die Palästinenser werden am 1. April dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag beitreten. Das teilte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit. Mit dem Beitritt könnten auch die Palästinenser Ermittlungen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen beantragen.
Auch in der Türkei ist die Pegida-Bewegung ein großes Thema. Manche stilisieren sie zur „größten sozialen Bewegung Deutschlands“. Die Regierung in Ankara will es jetzt nicht mehr bei verbalen Protesten belassen.
Im neuen „Tatort“ aus Wien erweist sich Österreich als Ausgangspunkt für brisanten Technologie-Schmuggel. Unter Mordverdacht gerät der israelische Geheimdienst. Wie realistisch ist das?
Haiti leidet unter seinen Exkrementen. Sauberes Wasser ist teuer und rar. Latrinenreiniger sind derzeit wichtiger denn je – denn sie halten die Cholera fern.
Nur ein Tag später, nachdem die Palästinenser ihren Beitrittsantrag beim Internationalen Strafgerichtshof eingereicht haben, reagiert Israel mit der ersten Sanktion - und friert palästinensische Steuergelder ein.
Mit ihrer Forderung nach einem eigenen Staat sind die Palästinenser im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Nun sucht Präsident Abbas die politische Konfrontation mit Israel und tritt dem Internationalen Strafgerichtshof bei.
Im Schutz der Dunkelheit tauchte Syriens Präsident zu einem Frontbesuch bei regimetreuen Truppen in Damaskus auf. Der syrische Machthaber verbreitete Zuversicht, 2015 den Bürgerkrieg zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Mahmud Abbas strebt einen Beitritt der Palästinensergebiete zum Internationalen Strafgerichtshof an. Damit würden es der Palästinenserführung möglich, Israel wegen Kriegsvebrechen anzuklagen. Und umgekehrt.
Viele kubanische Dissidenten glauben nicht an den Wandel. Das Regime überwacht und schikaniert sie weiterhin. Auch wer sich arrangiert hat, fürchtet stets, alles zu verlieren.
Kontraproduktiv sei die Forderung nach einem schnellen Rückzug Israels aus den Palästinensergebieten gewesen, sagte Amerikas UN-Vertreterin. Aber nicht einmal alle europäischen Staaten stellten sich auf ihre Seite, und die Abstimmung ging ganz knapp aus.
Die Isaf hat in Kabul ihre Flagge niedergeholt. In den 13 Jahren des Kampfeinsatzes sind 3485 Nato-Soldaten, darunter 55 deutsche, getötet worden. Im nächsten Jahr beginnt eine neue Mission.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zur Klimabilanz 2014 und der Offensive des Papstes, zur jüngsten IPCC-Lücke und dem rekordfreien Arktisjahr.
Vor fünf Jahren wurde Haiti von einem schweren Erdbeben erschüttert. Politisch steckt das Land in einer Dauerkrise. Und doch muss es auf sich selbst setzen.
„Auge um Auge“ soll keine Lösung sein: UN-Generalsekretär Ban hat Pakistan gedrängt, nicht wie angekündigt 500 Todesurteile zu vollstrecken. Zuvor hatten Taliban mehr als 100 Kinder getötet.
Technisches Versagen oder Vergeltung für die Kontroverse um einen Hollywoodfilm? In Nordkorea ist für fast 10 Stunden das Internet ausgefallen. Im UN-Sicherheitsrat wurden dem Land unterdessen brutale Arbeitslager und politische Morde vorgeworfen.
Seit mehr als einem Jahr tobt der Krieg in Südsudan. China sieht seine Ölförderung in Gefahr und verlegt 700 Soldaten in das afrikanische Land. Peking steckt zwischen allen Fronten.
China hat Cyberattacken generell verurteilt - aber ohne Amerika direkt zu erwähnen. Washington hatte Peking um Unterstützung gegen nordkoreanische Hacker gebeten. Nun telefonierten die Außenminister beider Länder.
Nach der Cyber-Attacke auf das Filmstudio von Sony geht der Krieg der Worte weiter. Amerikas Präsident Obama droht dem Regime des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un mit Wiederaufnahme auf die Liste der Terrorstaaten. Nordkorea ist angeblich sogar zum Militärschlag bereit.
Vor 13 Jahren begann in Afghanistan der internationale Kampfeinsatz im Auftrag der Vereinten Nationen. 2014 ist die Zahl der zivilen Opfer in dem Krieg gegen die Taliban so hoch wie nie zuvor.
Nicht nur wegen der Hacker-Angriffe auf Sony steht Nordkorea am Pranger. Die Vereinten Nationen werfen dem Regime vom Kim Jung Un schwerste Menschenrechtsverletzungen vor. Pjöngjang reagiert auf gewohnte Weise.
Mit Inklusion beschäftigten sich bisher vor allem Schulbehörden. Doch auch Unternehmen wollen mehr für behinderte Mitarbeiter tun. So hat Fraport einen Aktionsplan vorgestellt.
Jahrezehntelang waren Washington und Havanna verfeindet. FAZ.NET dokumentiert die schwierigen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba seit den 1960er Jahren in Bildern.
Einem Bericht der Vereinten Nationen nach wird in der Ostukraine gefoltert - von beiden Konfliktparteien. Die Armee versuche damit gegen prorussische Separatisten vorzugehen. Diese hätten derweil einen „Verbrecherstaat“ errichtet.
Die Sorgen sind groß: die bisherigen Bemühungen, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, reichen nicht aus. Die Beschlüsse von Lima im Überblick.
Nicht nur hierzulande will die Bundesregierung die Umweltbelastung durch Kohle reduzieren - sondern auch beim Export. Nur noch effiziente Anlagen sollen von Staatsbanken mitfinanziert werden. Dabei hilft neue Technik.
Die Ergebnislosigkeit des jüngsten Klimagipfels zeigt: Der Rahmenvertrag muss dringend angepasst werden. Länder wie China, Indien oder Saudi-Arabien dürfen sich nicht mehr verstecken. Ein Kommentar.
In der Abenddämmerung der Ära Seehofer ist die CSU mal ganz groß, mal ganz klein. Der „Mythos“ der Christsozialen, den der Vorsitzende auf dem Parteitag in Nürnberg beschwor, erschöpft sich in seiner Person.