Minimalkonsens rettet UN-Klimakonferenz
Die Delegierten der UN-Klimakonferenz haben sich auf erste Grundzüge für einen Weltklimavertrag verständigt. Im Streit um Treibhausgasemissionen wurde ein Kompromiss erreicht.
Die Delegierten der UN-Klimakonferenz haben sich auf erste Grundzüge für einen Weltklimavertrag verständigt. Im Streit um Treibhausgasemissionen wurde ein Kompromiss erreicht.
Nach Wochen des Ringens nimmt der Bundeswehreinsatz im Irak Gestalt an. Pläne des Verteidigungsministeriums, das Grundgesetz neu auszulegen, verwarf man. Auf welchen Artikel man sich berufen soll, bleibt aber umstritten.
Auf der Klimakonferenz in Lima wird weiterhin um einen Kompromiss gerungen. Besonders die Frage, wie die finanziellen Lasten des Klimaschutzes verteilt werden sollen, ist noch immer umstritten. Die deutsche Umweltministerin ist bereits abgereist.
In Lima ringen die Staaten um den Schutz des Klimas. Amerikas Außenminister John Kerry mahnt und drängt, die deutsche Umweltministerin will Freitagabend pünktlich nach Hause fliegen.
Amerikas Außenminister Kerry hat seinem Land und anderen Industriestaaten die Verantwortung für den Klimawandel gegeben. Das dürfe aber für Schwellenländer nicht als Ausrede dienen.
Nach dem Tod des früheren palästinensischen Regierungsmitglieds Ziad abu Ain gibt es Spannungen zwischen Israel und der Palästinenserführung. Der Vorwurf lautet auf Mord. Beweise gibt es aber nicht.
Die Pakistanerin Malala Yousafzai und der Inder Kailash Satyarthi haben in Oslo ihre Nobelpreise entgegen genommen. Beide setzen sich auf der ganzen Welt für die Rechte von Kindern ein.
Was wird jetzt aus dem europäischen Datenschutzrecht? Eine Verwässerung kommt nicht in Frage. Deutschland muss Amerika klarmachen, dass Grundrechte auf dem Spiel stehen.
Mehr als 3400 Flüchtlinge und illegale Einwanderer sind in diesem Jahr schon bei dem Versuch umgekommen, über das Mittelmeer Europa zu erreichen. Das berichtet das UNHCR. Die Zahl derjenigen, die sich auf den Weg begaben, hat sich fast verdreifacht.
Ehemalige CIA-Agenten haben den Bericht über Folterverhöre des Geheimdienstes scharf kritisiert. Auch die Republikaner nennen ihn einseitig. UN und Menschenrechtler fordern hingegen strafrechtliche Konsequenzen.
An der peruanischen Küste fällt kaum Regen. Das ist seit Jahrhunderten so. Doch für Aktivisten steht außer Frage, dass die Erderwärmung die Wasserknappheit verschärft. Denn in den Anden schmelzen die Gletscher.
Es sind Zeichen der Entspannung: Erstmals seit Monaten erhält die Ukraine wieder Erdgas aus Russland. Die Regierungstruppen setzen derweil im Osten des Landes für einen „Tag der Stille“ die Kämpfe gegen Separatisten aus.
Offene Grenzen helfen nicht nur ehrbaren Kaufleuten. Die Vereinten Nationen warnen, dass ein Ende der Kontrollen den Heroinhandel im Goldenen Dreieck förderte.
Nicht um Todesopfer, sondern um zerstörte Gebäude geht es in einem neuen Report der Menschenrechtsorganisation. Die Angriffe in den letzten Tagen des Gaza-Kriegs seien unnötige Strafaktionen gegen die Zivilbevölkerung gewesen und müssten untersucht werden.
Eine deutliche Botschaft: Opernsängerin Anna Netrebko hat gemeinsam mit Separatistenführer Oleg Zarjow posiert - und dabei die Fahne von „Neurussland“ in die Kamera gehalten. Außerdem spendete sie eine Million Rubel für das Opernhaus in Donezk.
Heute findet der internationale Antikorruptionstag statt, die BKK stellt ihren Gesundheitsreport 2014 vor und der Bundesgerichtshof verhandelt über eine Klage der Verbraucherzentrale NRW gegen einen Reiseveranstalter.
Die Bewegung nennt sich „Pegida“ - und wehrt sich gegen die „Islamisierung des Abendlandes“. Jede Woche demonstrieren Tausende. Und es werden jedes Mal mehr.
Der Klimagipfel in Lima geht in die entscheidende Woche. Dort soll sich das Schicksal der Weltklimagemeinschaft entscheiden - ein wenig zumindest. Die EU geht dabei mit gutem Beispiel voran, aber wer folgt?
40 Reformempfehlungen stehen in der „Agenda 2020“ von Thomas Bach. Was will der IOC-Präsident verändern? Wie sehen Olympische Spiele der Zukunft aus? FAZ.NET nennt die wichtigsten Vorschläge.
Der neue EU-Klimakommissar Cañete warnt vor negativen Folgen der deutschen Klimapolitik: Durch diese würden die Preise für Emissionsrechte weiter fallen. Und der Anreiz für Unternehmen, in CO2-arme Technologien zu investieren, sinken.
Die Kanzlerin will ihre Umweltministerin nicht mit leeren Händen zum Klimagipfel nach Peru fliegen lassen. Deshalb hat sich das Bundeskabinett auf schärfere Vorgaben für den Klimaschutz geeinigt. Doch vieles passt nicht zusammen.
Für die anstehenden Verhandlungen der Vereinten Nationen über neue weltweite Nachhaltigkeitsziele hat das Bundeskabinett jetzt seine Position festgelegt. Noch sind allerdings nicht einmal die alten Milleniumsziele verwirklicht.
In der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist es zu einem schweren Selbstmordattentat gekommen. Ziel war ein Konvoi der Vereinten Nationen.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat die Lebensmittelhilfe für Flüchtlinge aus Syrien gestoppt. Betroffen sind rund 1,7 Millionen Syrer in Ägypten und Jordanien, der Türkei, im Libanon und im Irak.
Der türkische und der russische Präsident haben viele Gemeinsamkeiten. Denn Erdogan ist der neue Atatürk, und Putin hat die alte Sowjethymne wieder eingeführt. Mit großem Gefolge besucht Putin jetzt Ankara.
Peking hat offene Kritik an Nordkorea immer vermieden – bis jetzt. Dass eine Zeitung den Wutausbruch eines Generals veröffentlicht, lässt darauf schließen, dass auch der Führung der Kragen platzt.
Die Inseln Kiribatis versinken allmählich im Meer. Ioane Teitiota ist darum nach Neuseeland geflohen. Er will dort als erster Klimaflüchtling der Welt anerkannt werden.
Der UN-Sicherheitsrat soll sich mit einem Zeitplan für den Aufbau eines Palästinenserstaates beschäftigen. Das wollen die Staaten der Arabischen Liga fordern. Dort dürfte der Vorschlag Gegner finden.
Bei einem Anschlag auf die Moschee in der Stadt Kona sollen 120 Menschen getötet worden sein. Ziel war offenbar ein Emir, der zum Widerstand gegen die Terrorgruppe Boko Haram aufgerufen hatte. Die Vereinten Nationen verurteilen die Gewalt.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zum antarktischen Meereis, dem Schweizer Gletscherkollaps und zur heißen Klimakampagne aus Berlin.
Mehr Datenschutz, weniger Überwachung von Metadaten: Das sind die Ziele einer Resolution, die bei den Vereinten Nationen eine wichtige Hürde genommen hat.
Angesichts der Krawalle von Ferguson tadelt Russland die Vereinigten Staaten. Sie sollten sich um ihre Probleme kümmern, anstatt „mit Hilfe von Propaganda Moral zu predigen“. Auch von den UN gibt es Kritik.
Bei einem Besuch eines Museums zum Sinchon-Massaker wirft Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un der amerikanischen Armee schwere Kriegsverbrechen vor. Das derzeitige Vorgehen der Vereinten Nationen bezeichnet Pjöngjang als „Kriegserklärung“.
Das Ansehen der Vereinigten Staaten unter Usern ist dramatisch gering. Viele haben kein Vertrauen gerade in den Staat, der Google und Facebook beheimatet. Ein Land ist besonders skeptisch.