Die Klimaaussteiger
Kanda steigt aus. Die anderen folgen auch noch. Damit ist bald Schluss mit dem Kyoto-Vertrag zum Klimaschutz. Und weiter? Mit ökologischer Kleinstaaterei etwa?
Kanda steigt aus. Die anderen folgen auch noch. Damit ist bald Schluss mit dem Kyoto-Vertrag zum Klimaschutz. Und weiter? Mit ökologischer Kleinstaaterei etwa?
Es hat wenig Sinn, weiter im Kreis von 195 Staaten die Klimaprobleme der Welt lösen zu wollen. Denn kurzfristige nationale Interessen schlagen langfristige internationale Notwendigkeiten.
An diesem Montag beginnt der 17. Weltklimagipfel. Der Papst und Umweltgruppen fordern größere Anstrengungen. Die Interessenunterschiede zwischen den Staaten sind aber groß.
In Kürze beginnt der Klimagipfel in Südafrika. Durchbrüche werden nicht erwartet, obwohl die Forscher alles tun, die Dringlichkeit im Klimaschutz zu forcieren.
Heute werden mehr als 10.000 Klimaaktivisten das Weiße Haus umzingeln. Ein Netzwerk von Ökoaktivisten organisiert den weltweiten Protest.
Deutet seine rote Stirn etwa darauf hin, dass die Gedanken von Professor Hans Joachim Schellnhuber im Vorfeld der Kopenhagener Klimakonferenz heiß gelaufen sind? Zumindest zeigt die Farbe, dass der Wissenschaftler an dieser Stelle wohltemperiert ist: Für das aktuelle Motiv der F.A.Z.-Kampagne hat Scholz & Friends den Klimaberater der Bundesregierung mit einer speziellen Wärmebildkamera abgelichtet.
Die Klimakonferenz auf Bali hat vor allem Zugeständnisse der Vereinigen Staaten und der Entwicklungsländer gebracht, die einen echten Fortschritt im Klimaschutz bedeuten - können.