Schlacht der Werte
Für Großbritannien war der Anschlag von Sousse der schlimmste Terrorakt seit zehn Jahren. Das Volk und die Regierung trauern. Und Scotland Yard hat hunderte Ermittler auf den Fall angesetzt.
Für Großbritannien war der Anschlag von Sousse der schlimmste Terrorakt seit zehn Jahren. Das Volk und die Regierung trauern. Und Scotland Yard hat hunderte Ermittler auf den Fall angesetzt.
Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von morgen – ab jetzt im E-Paper.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat Tunesien am Ort des Anschlags in Sousse Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus versprochen. Der tunesische Innenminister verkündete erste Festnahmen und sprach von einem Netzwerk von Helfern hinter der Tat.
Mit den neuen islamistischen Attentaten ist ein Mann wieder einmal zum gefragtesten Experten Frankreichs geworden: der Soziologe Gilles Kepel. Bei einem Besuch in seinem Pariser Büro erklärt er die Logik hinter den Angriffen von Lyon und Tunesien.
Verfassungsschutz-Chef Maaßen sieht einen klaren Zusammenhang zwischen den jüngsten Terroranschlägen in Tunesien und Frankreich. Die Regierung in Tunis geht davon aus, dass der Attentäter Helfer gehabt hat.
Unter Lebensgefahr versuchen Menschen aus Nordafrika, das Mittelmeer zu überqueren. In Lebensgefahr begibt sich derweil, wer ein Land wie Tunesien besucht. Das Urlaubsziel Strand ist zum Krisengebiet geworden.
Es ist der schlimmste Terrorakt gegen das Königreich seit 10 Jahren. 30 Briten wurden von dem 23 Jahre alten tunesischen Studenten getötet. Der Vater des Attentäters äußert sich schockiert über die Tat seines Sohnes.
Von einem „Krieg der Zivilisation“ zu sprechen, macht aus hemmungslosen Schlächtern mehr, als sie sind. Bei der Suche nach Antworten auf den Terror müssen sich die freiheitlichen Staaten von einigen Illusionen verabschieden. Sonst siegt die Barbarei.
Im tunesischen Sousse badet kaum einer mehr, die meisten Touristen sind abgereist. Die Spuren des Attentats im Hotel „Marhaba“ sind nicht zu verdecken. Ein Grund: Die Sicherheitsmaßnahmen waren hier nicht verschärft worden.
Nach dem verheerenden Anschlag in Port El Kantaoui verlassen die Touristen in Scharen Tunesien. Der Innenminister des Landes glaubt: Der Attentäter hätte früher gestoppt werden können. Der Täter des Anschlags von Kuweit ist identifiziert.
Ein einzelner Mann, eine Waffe und der Wille zum Töten Ungläubiger: Mehr braucht es nicht, um Schrecken zu verbreiten und den Terror des „Islamischen Staats“ allein fortzuführen. Auch die jüngsten Anschläge demonstrieren: Der IS wird zum terroristischen Massenphänomen.
Nach dem Terroranschlag in Tunesien treten tausende Urlauber überstürzt ihre Heimreise an. Unter den mindestens 38 Toten ist auch ein Deutscher, wie Außenminister Steinmeier bestätigte. Tunesien will jetzt 80 Moscheen schließen lassen.
Drei Anschläge in drei Ländern – und das an einem Tag. Hat der „Islamische Staat“ die Terrorserie organisiert? Eine Analyse.
Ob die drei Anschläge in Tunesien, Frankreich und Kuweit zusammenhängen, ist unklar. Aber alle drei sind Belege dafür, dass sich der gewalttätige Islamismus derzeit nicht auf den Schlachtfeldern des Iraks und Syriens binden lässt.
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" bezeichnet den Angreifer als einen „Soldaten des Kalifats“. Tunesiens Regierungschef bestätigt, dass auch Deutsche getötet wurden. Als Reaktion auf die Attacke lässt er bis zu 80 Moscheen schließen.
Der Attentäter von Tunesien war ein Einzeltäter. Der 23 Jahre alte Student richtete in einem tunesischen Badeort ein Blutbad an. 37 Menschen starben, viele von ihnen waren Touristen. Das Auswärtige Amt befürchtet, dass auch Deutsche unter den Opfern sind.
Gerade hatte sich Tunesien von den Folgen des Anschlags auf das Nationalmuseum erholt. Da schlagen die Terroristen wieder zu. Die Folgen für die wichtige Tourismusbranche sind katastrophal.
Die Reiseveranstalter TUI und Thomas Cook bieten ihren Kunden nach dem Anschlag in Tunesien an, kostenlos von ihren Reisen zurückzutreten. Ein Urlaubsflieger kehrte bereits in der Luft um.
Die Bilanz des Treffens der G-7-Staaten auf Schloss Elmau steht auf den 21 Seiten der Abschlusserklärung. FAZ.NET gibt einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Gipfels - zu den Themen Ukraine, islamistischer Terrorismus, Klima, Weltwirtschaft und Gesundheit.
Italienische Polizisten haben in der Nähe von Mailand einen jungen Mann festgenommen, der an dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis beteiligt gewesen sein soll. Nach weiteren Verdächtigen wird noch immer gefahndet.
Der Sorgenkontinent Afrika kann auch anders: Viele deutsche Unternehmen produzieren dort mit großem Erfolg. Aber sie könnten noch mehr tun.
Falsche Manöver des Kapitäns und ein hoffnungslos überlastetes Schiff: Die italienischen Staatsanwaltschaft wirft dem verhafteten Kapitän aus Tunesien vielfachen Totschlag und Beihilfe zur illegalen Einwanderung vor.
Nach dem Attentat auf das Bardo-Museum in Tunis ist möglicherweise der Anführer einer Terrorzelle festgenommen worden, die für den Anschlag verantwortlich sein soll. Das teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit.
Nach dem Terroranschlag auf ein Museum in Tunis bröckelt der Burgfrieden zwischen der islamistischen Ennahda und dem Umfeld von Präsident Essebsi. Es droht ein Rückschlag für die Demokratie.
Der Schrecken von Sanaa und Tunis zeigt, dass der „Islamische Staat“ den Krieg in ganz Arabien will. Sein Expansionsdrang ist ungebremst.
Nach dem Terroranschlag auf ausländische Touristen in Tunis fahnden die Behörden nach einem dritten Attentäter. Bilder von Überwachungskameras zeigen, wie die beiden später am Tatort erschossenen Attentäter im Bardo-Museum einem dritten Mann begegneten.
Bei einer landesweiten Razzia hat die tunesische Polizei mehrere Personen festgenommen. Sie sollen mit dem tödlichen Anschlag auf das Bardo-Museum zu tun haben, bei dem am Mittwoch 21 Menschen starben. Offenbar war das Museum kaum bewacht gewesen.
Die Toten in Tunis oder Sanaa sind nur Mittel zum Zweck. Das Ziel der IS-Terroristen ist es, die Einkommensquellen der Staaten auszutrocknen. In Jemen ist das bereits gelungen. Afrikas Mitte quert ein breiter Gürtel durch Terror gescheiterter oder scheiternder Staaten.
Der Anschlag von Tunis trifft das Land in einer heiklen Lage - und macht viele politische Fortschritte zunichte. Mit dem Tourismus wurde eine wichtige Geldquelle des wirtschaftlich schwächelnden Landes getroffen.
Der islamistische Terror hat Tunis erreicht, die Hauptstadt der einzigen funktionierenden Demokratie in der arabischen Welt. Die ganze Region steht vor einer gewaltigen Herausforderung.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat sich in einer Internetbotschaft des Anschlags auf ein Museum in Tunis bezichtigt. Die tunesische Armee wurde unterdessen in Alarmbereitschaft versetzt.
Der Islamische Staat ist zum dritten wichtigen Akteur im zerfallenden Libyen geworden. Waffen und Kämpfer gelangen nahezu ungehindert von dort nach Syrien, in den Irak, nach Tunesien – und wieder zurück.
Präsident Essebsi kündigt nach dem Anschlag in Tunis einen „gnadenlosen“ Kampf gegen Terror an. Ob ein deutscher Staatsbürger getötet wurde, ist weiterhin unklar. Frankreichs Präsident Hollande bestätigte, dass zwei Landsleute unter den Opfern sind.
Der Terror hat nun auch Tunesien erfasst. Das Land, das neben wenigen anderen in der Region Anlass zu Hoffnung gibt. Beim Kampf gegen Extremismus sollte es sich auf den Westen verlassen können, denn die Gewalt geht uns alle an.
Bei einem Angriff auf das Nationalmuseum in Tunis sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 17 ausländische Touristen, darunter auch ein Deutscher. Präsident Béji Caïd Essebsi fordert, das Land müsse alle Kräfte mobilisieren.
Beim Afrika-Cup rückt der Sport wieder in den Hintergrund – nach einer fragwürdigen Schiedsrichterleistung protestieren die Tunesier und steht Äquatorialguinea im Halbfinale. Ebenfalls unter den besten Vier: Ghana, der Kongo und die Elfenbeinküste.