Träumen von der Revolution
Messianisch hochgestimmt im antikolonialen Kampf, doch mit Skepsis für die Zeit danach: Adam Shatz legt eine exzellente Biographie von Frantz Fanon vor.
Messianisch hochgestimmt im antikolonialen Kampf, doch mit Skepsis für die Zeit danach: Adam Shatz legt eine exzellente Biographie von Frantz Fanon vor.
Tunesien hält gegenüber Europa Wort und greift hart gegen Migranten durch. Selbst Organisationen, die ihnen helfen, geraten ins Visier der Behörden.
Aus Sicht der italienischen Regierung wirkt das Migrationsabkommen mit Tunesien aus dem Sommer 2023. Menschenrechtler sehen das allerdings anders.
Tunesien galt als demokratisches Hoffnungsland. Doch Staatspräsident Kaïs Saïed baut seine Macht aus. Mögliche Gegenkandidaten klagen über Schikanen.
Wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl in Tunesien entlässt Präsident Saied überraschend den Regierungschef. Gründe dafür nennt er nicht.
In Nordafrika soll er in grüner Form produziert und durch Italien und Österreich zu den deutschen Verbrauchern gepumpt werden. Genutzt werden vor allem Gasleitungen, versprechen die Befürworter. Wie realistisch sind die Pläne?
Hunderte Menschen sind bei der muslimischen Wallfahrt Hadsch in Saudi-Arabien ums Leben gekommen. Viele davon aufgrund der extremen Hitze. Tunesien zieht erste Konsequenzen.
Die EU lässt zu, dass Tunesien, Marokko und Mauretanien Migranten in abgelegenen Wüstengegenden aussetzen. Geld und Ausrüstung stellen die Mitgliedsstaaten auch.
Der Präsident des Schwimmverbandes und der Generaldirektor der tunesischen Anti-Doping-Agentur werden nach einem Vorfall bei einem Wettkampf verhaftet. Dabei haben sich beide an die Vorgaben der WADA gehalten.
Über den Libanon kamen zuletzt Tausende per Boot nach Zypern. Die EU scheint nun willens, Beirut rund eine Milliarde Euro zu zahlen, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen – ein umstrittener Ansatz.
Vor Elf Jahren wurde der Oppositionelle Chokri Belaid erschossen. Vier Angeklagte wurden nun zur Höchststrafe verurteilt. Die Ausführung der Strafe müssen sie wahrscheinlich nicht fürchten.
Italien setzt an beiden Seiten des Mittelmeers an, um Migration zu unterbinden. Es kooperiert mit Transitländern und macht privaten Seenotrettern das Leben schwer. Die Zahl der Ankünfte sinkt – doch die Kritik nimmt zu.
Die italienische Küstenwache evakuiert vier Flüchtlinge in kritischem Zustand von einem Boot der Sea-Watch. Für einen 17-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Die Hilfsorganisation macht die Küstenstaaten für dessen Tod mitverantwortlich.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Spaniens Regierungschef Sánchez sind nach Mauretanien gereist. Sie wollen das Land mit 500 Millionen Euro unterstützen. Von dort gelangten zuletzt immer mehr Migranten auf die Kanaren.
Julia Schneidawind forscht den Bibliotheken von fünf deutsch-jüdischen Autoren nach.
Amira und Maher haben als Pfleger in Tunesien gearbeitet. Aber sie waren das marode Gesundheitssystem und die Bezahlung satt – und wendeten sich an zwei Agenturen, um nach Deutschland zu kommen. Zwei sehr unterschiedliche Geschichten.
Algerien? Raus. Tunesien? Raus. Marokko? Auch raus. Bei der Afrikameisterschaft in der heißen Elfenbeinküste enttäuschen vor allem die Teams aus dem Norden des Kontinents. Doch mancher Coup hat andere Gründe.
Der Exekutivdirektor von Frontex wirbt für gemeinsame Missionen mit Tunesien, Ägypten und Marokko. Hans Leijtens kann sich sogar einen Einsatz von Grenzschützern an der tunesischen Südgrenze vorstellen.
Vom arabischen Raum seit 2011: Der Dokumentarfilm „Olfas Töchter“ im Kino
Die Dürre wird zur Katastrophe. Seen trocknen aus, Marokko, Tunesien und Spanien erarbeiten Notfallpläne. Und der Durst der Landwirtschaft wächst.
Tunesiens Staatspräsident Kais Saïed verspricht mehr Basisdemokratie. In Wirklichkeit zementiert er jedoch seine Macht. Und sucht die Nähe zu Russland und China.
Im Wahlkampf 2022 hatte Giorgia Meloni die Eindämmung der illegalen Migration versprochen. Doch im vergangenen Jahr ist die Zahl der Ankünfte abermals gestiegen.
Dass ein schwarzer Schauspieler den karthagischen Feldherrn verkörpern soll, sorgt in Tunesien für Empörung. Der Streit hat sogar das nationale Parlament erreicht.
Abermals hat ein Bootsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa Menschenleben gefordert. Ein Kleinkind starb, nachdem ein Flüchtlingsboot aus Tunesien gekentert war. Acht Menschen werden noch vermisst.
Das tunesische Parlament debattiert über ein Gesetz, das alle Kontakte zu Israel und Israelis unter Strafe stellen soll. Die jüdische Minderheit ist besorgt.
In Ägypten leben neun Millionen Migranten – mit dem Krieg in Gaza könnte der Druck noch zunehmen. Die Kommissionspräsidentin sieht Europa in der Pflicht, doch die Verhandlungen mit afrikanischen Partnern gestalten sich schwierig.
In Marokko gibt es Massendemonstrationen für die Palästinenser. Der Unmut der Bevölkerung hat auch innenpolitische Komponenten. Marokko hat als einziger Staat in Nordafrika ein Abkommen mit Israel geschlossen.
Tunesien hatte die Auslieferung eines Mannes beantragt, der vorige Woche zwei Schweden tötete. Doch der Antrag war gar nicht bearbeitet worden. Deshalb trat der Justizminister zurück.
Hybridmodell für ein „sehr komplexes Problem“: Rom versucht der illegalen Migration über das Mittelmeer Herr zu werden. Mit der EU statt gegen sie.
In Spanien werden die Regierungschefs wieder vom Thema Migration eingeholt. Außerdem reden sie erstmals darüber, wie die Union erweiterungsfähig wird. Eine interne Berechnung erzeugt Unruhe.
Deutschland fühlt sich mit der Zahl der Flüchtlinge und Migranten überfordert. Vorschläge zur Begrenzung gibt es viele. Zehn politische Forderungen im Überblick, um die Debatte zu verstehen.
Die Justizbehörden gehen immer härter gegen Kritiker des autoritär regierenden Präsidenten Kais Saïed vor. Von der Opposition ist praktisch nichts mehr übrig.
Die Justizbehörden gehen immer härter gegen Kritiker des autoritär regierenden Präsidenten Kaïs Saïed vor. Von der Opposition ist praktisch nichts mehr übrig.
Die EU hat mit Tunesien eine Vereinbarung geschlossen, um die illegale Migration einzudämmen. Aber Tunis lehnt die bereitgestellte Finanzhilfe ab – und sucht den Kontakt mit Moskau.
Nach dem Machtwort des Kanzlers will Deutschland dem Krisenmechanismus nun doch zustimmen. Mit der sich abzeichnenden Verständigung sind die tatsächlichen Migrationsprobleme aber noch lange nicht gelöst.
Das Land gilt der EU als Schlüssel, um die Migration zu begrenzen. Immer häufiger aber besteigen Menschen hastig selbstgebaute Boote. Das liegt auch am Druck, der auf sie ausgeübt wird.