Europa muss die Kontrolle zurückgewinnen
An der Zusammenarbeit mit autoritär regierten Ländern wie Tunesien führt kein Weg vorbei, wenn die EU die irreguläre Migration in den Griff bekommen will. Das müsste auch Scholz beherzigen.
An der Zusammenarbeit mit autoritär regierten Ländern wie Tunesien führt kein Weg vorbei, wenn die EU die irreguläre Migration in den Griff bekommen will. Das müsste auch Scholz beherzigen.
Auf einmal ist Tunesien ein gefragter Partner: Von dort brechen die meisten Migranten nach Europa auf. Am Sonntag erwartet das Land, das zunehmend autoritär regiert wird, hohen Besuch aus der EU.
Vor einem Jahr wurde der frühere tunesische Parlamentspräsident festgenommen. Droht seiner islamistischen Partei jetzt die Zerschlagung?
Auf Djerba eröffnet ein Tunesier das Feuer auf Pilger in der La Ghriba-Synagoge. Er tötet mehrere Menschen und könnte das Land noch tiefer in die Krise stürzen.
Asylverfahren in Drittstaaten auslagern? Das fordert Migrationsforscher Ruud Koopmans. Den britischen Ruanda-Deal hält er jedoch für neokolonialistisch – und die EU-Pläne an der Außengrenze für unrealistisch.
Rund 1000 Besucher versammeln sich zu einem jüdischen Fest in einer Synagoge auf der Insel Djerba. Ein Wachmann eröffnet das Feuer und tötet mindestens drei Menschen. Das weckt Erinnerungen an einen Anschlag am selben Ort vor mehr als 20 Jahren.
Deutschland setzt auf die Regierungen in Nordafrika, um irreguläre Migration einzudämmen und abgelehnte Asylbewerber zurückzuschicken. Doch sind Länder wie Tunesien sicher für Migranten?
Stagnierende Geburtenraten erzwingen frisches Denken über Migration, sagt die Weltbank. Auch Deutschland sollte sich Gedanken machen.
Spanien war noch 2020 das wichtigste Tor nach Europa. In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer kommen, um fast die Hälfte zurückgegangen.
Seit vergangenen Freitag hat die tunesische Küstenwache mindestens siebzig ertrunkene Migranten aus dem Mittelmeer geborgen. Zuvor waren zwei Boote gesunken.
Mit Rached Ghannouchi hat der tunesische Präsident Kaïs Saïed seinen schärfsten Kritiker hinter Gitter gebracht. Von der Opposition ist nicht mehr viel übrig.
Ghannouchi soll aus seinem Haus in Tunis fortgeschafft worden sein. Der einflussreiche Chef der Ennahda-Partei ist eine Führungsfigur gegen Tunesiens zunehmend autoritär agierenden Staatschef.
Auf dem Weg nach Europa sind am Wochenende abermals Boote mit Migranten gekentert. Vor der tunesischen Küste werden 23 Menschen vermisst, vor Marokko ertranken elf Migranten.
Auf dem Weg nach Europa sind am Wochenende abermals Boote mit Migranten gekentert. Vor der tunesischen Küste werden 23 Menschen vermisst, vor Marokko ertranken elf Migranten.
Die Wirtschaftskrise in Tunesien verschärft sich. Aber Präsident Saïed unterschreibt einen Kreditvertrag mit dem Internationalen Währungsfonds nicht. Immer mehr Menschen verlassen das Land. In Europa wächst die Sorge.
Rund 4500 Migranten kamen allein am Wochenende auf Lampedusa an. Grund ist eine Ausreisewelle aus Tunesien, vor dessen Küste ein Boot kenterte.
Zunehmend autoritär: Das tunesische Parlament hat unter Ausschluss unabhängiger Medien einen Anhänger des Präsidenten zu seinem Vorsitzenden gewählt. Die Wahlbeteiligung hatte bei nur bei elf Prozent gelegen.
Erst macht Tunesiens Präsident afrikanische Migranten für alles Übel verantwortlich. Jetzt werden diese attackiert. Einige kehren in ihre Länder zurück.
Der tunesische Präsident lässt mit Festnahmen und einer Ausweisung gegen seine Kritiker durchgreifen. Neue Vorwürfe gibt es gegen den Vorsitzenden der islamistischen Ennahda-Partei.
Am Sonntag wählen die Tunesier im zweiten Wahlgang ein Parlament, das zuvor seiner Befugnisse vorwiegend beraubt wurde. Die Wahl ist Teil eines staatlichen Umbauprozesses des Präsidenten, dessen Kern die eigene Machtakkumulation bei gleichzeitigem Abbau des parlamentarischen Systems ist.
Wer gewinnt die erste Klub-Weltmeisterschaft 2025 im großen Format mit 32 Mannschaften in den USA? Alle Spiele, Ergebnisse und Tabellen finden Sie hier im Überblick.
Die Endrunde der Fußball-WM 2022 findet vom 20. November bis 18. Dezember in Qatar statt. Wann und wo spielt Deutschland? Alles zu Spielplan, Terminen, Ergebnissen, Stadien und TV-Übertragungen der Weltmeisterschaft im Überblick.
Bei der Parlamentswahl in Tunesien haben nicht einmal zehn Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Menschen glauben nicht mehr, dass Wahlen etwas besser machen könnten.
Damit findet der von Präsident Kais Saied betriebene Umbau des Staates kaum Rückhalt in der Bevölkerung. Die meisten Parteien werfen Saied einen Putsch vor und die Absicht, Tunesien in ein autoritär regiertes Land zu verwandeln.
Die neue Volksvertretung wird nur noch wenige Befugnisse haben. Die Tunesier haben das Vertrauen in die Politiker verloren und kämpfen jeden Tag darum, über die Runden zu kommen.
Während sich ihr Land immer stärker in ein autoritäres Regime verwandelt, sorgen sich die Tunesier um die Preise von Brot und Benzin. Von der Demokratiebewegung in Tunesien ist nichts übrig geblieben.
Die UN-Kulturorganisation UNESCO hat das tunesische Gewürz Harissa zum Weltkulturerbe erklärt. Die aus Chilis angefertigte Paste sei ein „Faktor des sozialen Zusammenhalts“.
Frankreichs B-Elf schafft den späten Ausgleich gegen Tunesien – und TF1 geht nach dem vermeintlichen Schlusspfiff zur Werbung über. Der Verband legt Protest gegen die Spielwertung ein.
Tunesiens Nationalmannschaft gelingt ein 1:0-Erfolg über Weltmeister Frankreich, kann das WM-Aus aber nicht verhindern. Die Australier verderben im Parallelspiel den Spaß.
Die „Adler von Karthago“ schlagen den Weltmeister – und stehen letztlich doch mit leeren Händen da. Weil Australien im Parallelspiel gewinnt, zerplatzt der Traum vom Achtelfinale für die Tunesier.
Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale kommt es zum Duell der Stars aus Polen und Argentinien. Robert Lewandowski hat laut WM-Prognose die schlechteren Karten. Dennoch steht ein spannender Tag bevor.
Das 1:0 über Tunesien eröffnet die Chance auf das Achtelfinale.
Kylian Mbappé drückt dem Weltturnier seinen Stempel auf. Gegen Dänemark trifft der 23-Jährige zweimal. Selbst seine Gegner schwärmen in den höchsten Tönen.
Dank eines Treffers von Duke gewinnt Australien gegen Tunesien und bleibt dabei zum ersten Mal seit 1974 in einem WM-Spiel ohne Gegentor. Den Nordafrikanern droht wieder mal das frühe Aus.
Geheimfavorit Dänemark startet nur mit einem torlosen Unentschieden gegen Außenseiter Tunesien in die Fußball-WM. Der Stimmung auf den Rängen tut das nur bedingt einen Abbruch.
In vier Stunden von Tunesien nach Sizilien: Etwa 3000 bis 5000 Euro haben Migranten für die Überfahrt im Schnellboot an Schleuser gezahlt. Jetzt haben die italienischen Behörden einen Schlepperring zerschlagen.