Beschämende Unsportlichkeit
Marokko soll den Afrika-Cup gewinnen, obwohl Senegal im Finale siegte. In der Entscheidung der CAF, Senegal den Titel zu nehmen, kommt eine Verachtung aller Fußballspieler in Afrika zum Ausdruck.
Nach dem chaotischen Afrika-Cup-Finale will Senegal vor dem Internationalen Sportschiedsgericht CAS wieder als Sieger anerkannt werden. Das Verfahren soll nun „so zügig wie möglich“ geführt werden.
Marokko soll den Afrika-Cup gewinnen, obwohl Senegal im Finale siegte. In der Entscheidung der CAF, Senegal den Titel zu nehmen, kommt eine Verachtung aller Fußballspieler in Afrika zum Ausdruck.
Marokko bekommt den Sieg bei der Afrikameisterschaft am Grünen Tisch zugesprochen. Senegals Spieler reagieren mit Spott. Der Eindruck von Willkür macht sich breit – das ist gefährlich.
Zwei Monate nach dem Finale verliert Senegal den Afrika-Meistertitel am grünen Tisch – Marokko wird zum Champion erklärt. Eine Entscheidung, die viele Fragen und Spott der Presse aufwirft.
Das Finale beim Afrika-Cup sorgt für horrende Geldstrafen, Proteste – und nun einen Sieger am Grünen Tisch. Marokko bekommt den Triumph Monate nach dem Endspiel doch noch zugesprochen.
Gleichgeschlechtlichen Paaren drohen künftig wegen „widernatürlicher Handlungen“ lange Haftstrafen. Eine neue Regel soll Denunziationen „ohne Beweis“ erschweren.
Bei einer Afrikareise wird Yassine Münker aus Aachen sein Handy gestohlen. Aus Frust macht er ein witziges Instagram-Video. Es geht viral – und Münker beschließt, sein Handy zurückzuholen. Im Interview erzählt er von der Aktion.
Gleichgeschlechtliche Liebe ist in Senegal per Gesetz verboten – und geht es nach Ministerpräsident Ousmane Sonko sollen die Strafen bald erhöht werden.
Im Finale des Afrika-Cups verlassen die Spieler des Senegals aus Protest das Feld. Nun greift der Verband hart durch und bestraft auch Marokko für mehrere Vergehen.
Der marokkanische Verband erwägt nach dem chaotischen Finale im Afrika Cup rechtliche Schritte. Derweil äußert sich Brahim Díaz nach seinem verschossenen Elfmeter.
Im Finale des Afrika-Cups zwischen Marokko und Senegal überschlagen sich die Ereignisse: Spieler verlassen aus Protest das Feld, es kommt zu Tumulten und Schlägereien. Was ist passiert?
„Diplomatie in Stollenschuhen“: Das nordafrikanische Land nutzt den Afrika-Cup und die Weltmeisterschaft 2030, um seinen politischen Einfluss auszubauen. Daran ändert auch das Drama im Finale nichts.
Das Finale um den Afrika Cup endet beinahe mit einem Spielabbruch. Das Team aus dem Senegal verlässt zeitweise den Platz, auf den Tribünen bricht Chaos aus. FIFA-Präsident Infantino spricht von „hässlichen Szenen“.
In einem spektakulären Finale feiern Sadio Mané und Co. den Gewinn des Afrika-Cups. Dabei stand die Partie kurz vor dem Abbruch.
Der Senegal und Gastgeber Marokko haben das Finale des Afrika-Cups erreicht. Ägypten investierte zu wenig und schied ebenso aus wie Nigeria. Für eine Entscheidung im Halbfinale sorgte ein früherer Bayern-Profi.
Erstmals stehen beim Afrika-Cup vier einheimische Trainer im Halbfinale. Mit ihren Erfolgen über europäische Kollegen setzen sie einen Trend fort und gehen den nächsten Schritt nach einem Wendepunkt.
Recht ungefährdet zieht der WM-Vierte unter großem Jubel ins Halbfinale des Afrika-Cups ein. Auch Senegal schafft es unter die letzten vier – auch weil der Gegner sich gleich doppelt selbst schwächt.
Mit einem Sieg über Benin zieht Senegal als Gruppensieger ins Achtelfinale beim Afrika-Cup ein. Unterdessen besiegt die DR Kongo ein glückloses Botswana.
Der dreimalige Titelträger Nigeria zieht mit einem Sieg über Tunesien vorzeitig ins Achtelfinale ein. Derweil rettete der frühere Münchner Sadio Mané dem Senegal einen Punkt.
Auch Senegal startet erfolgreich in den Afrika-Cup. Beim Sieg über Botswana steht ein Bundesliga-Spieler im Mittelpunkt: Nicolas Jackson vom FC Bayern trifft zweimal. Nigeria und Tunesien siegen auch.
Die Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Vom 11. Juni bis 19. Juli stehen 104 Spiele an. Hier finden Sie alle Infos zum Spielplan, Gruppen, Anstoßzeiten, Spielorten und Tickets.
Während Nachbarstaaten unter Putschisten und Gewalt leiden, bleibt der Senegal stabil und demokratisch. Unser Kolumnist weiß, warum.
Beim ersten Mini-Afrika-Gipfel in Washington tauschen die Staatschefs mit Trump Nettigkeiten aus – seltsame Momente inklusive. Etwa als der US-Präsident die Sprachkenntnisse des liberianischen Präsidenten lobt.
England verliert 1:3 gegen Senegal, die Presse tobt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel wird ausgebuht. Und Bayern-Stürmer Harry Kane sucht nach Erklärungen.
Schon nach dem schwachen Auftritt gegen Andorra sah sich Thomas Tuchel Kritik ausgesetzt. Nach der Niederlage gegen Senegal dürfte sie lauter werden.
Die Göttinger Primatologin Julia Fischer übernimmt in diesem Jahr die Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Uni Mainz. In Vorlesungen gibt sie Einblick in das turbulente Leben der Affen.
In „Queer Eye“ war Antoni Porowski fürs Kulinarische zuständig. Im Gespräch erzählt er, wie er für seine eigene Show mit Promis um die Welt reist, um deren Wurzeln zu erkunden – und was er durch Essen über sich gelernt hat.
Der Weggang französischer Truppen aus Westafrika markiert das Ende einer Ära. Macrons Gesandter, Jean-Marie Bockel, spricht über neue Chancen und deutsche Kritik.
Trotz eines stürmisch gefeierten Präsidentenwechsels wollen viele junge Senegalesen nach Europa. TikTok spielt eine größere Rolle als die Politik.
Der erste UNESCO-Generalsekretär aus Afrika war ein Wegbereiter globaler kultureller Gerechtigkeit: Abschied von Amadou Mahtar M’Bow.
Ousmane Sonko und Diomaye Faye wurden im Wahlkampf als Heilsbringer gefeiert. Doch die Mehrheit im Parlament verhindert Reformen. Neuwahlen sollen das lösen – sind aber auch für den Präsidenten riskant.
Die Kanaren steuern dieses Jahr auf einen neuen Migrantionsrekord zu. Sie werden für immer mehr Menschen zum Sprungbrett nach Spanien.
Eine Protestwelle schwappt über den afrikanischen Kontinent. Die jungen Demonstranten sind wütend und haben genug von der abgehobenen politischen Elite. Viele halten sogar einen Militärputsch für einen Ausweg.
Die Außenministerin besucht Westafrika. Die Unruhe mit Blick auf die Lage im Sahel ist groß. Baerbock warnt davor, dass Russland und China „Wunden instrumentalisieren“.
J.D. Vance soll Trumps Vizepräsident werden. Die EU-Abgeordneten treffen sich erstmals nach der Europawahl. Und ein Unglück von vor 25 Jahren lässt viele Amerikaner bis heute nicht los. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Studentenproteste in Senegal werfen ein Schlaglicht auf die Lage von Universitätsabsolventen in vielen afrikanischen Ländern. Die junge Generation geht auf die Barrikaden.
Mehr als Mallorca, Kreta und Gran Canaria: Im Tourismus stehe „das Jahrzehnt Afrikas“ bevor, sagt der Chef des Reisekonzerns TUI. Er will in Afrika nicht bloß einzelne Hotels schaffen, sondern Cluster.