TUI zieht es nach Afrika
Mehr als Mallorca, Kreta und Gran Canaria: Im Tourismus stehe „das Jahrzehnt Afrikas“ bevor, sagt der Chef des Reisekonzerns TUI. Er will in Afrika nicht bloß einzelne Hotels schaffen, sondern Cluster.
Mehr als Mallorca, Kreta und Gran Canaria: Im Tourismus stehe „das Jahrzehnt Afrikas“ bevor, sagt der Chef des Reisekonzerns TUI. Er will in Afrika nicht bloß einzelne Hotels schaffen, sondern Cluster.
Burela an der galicischen Küste lebt vom Fischfang. Inzwischen sind in der kleinen Hafenstadt Arbeiter aus 44 Nationen beschäftigt. Ohne Einwanderer wie Babou Diouf, die sich auf lebensgefährlichen Routen nach Europa durchschlagen, könnte der Fischfang an Spaniens Küsten nicht betrieben werden.
In Dakar kommt eine Boeing 737 von der Startbahn ab. Bei dem Unfall wurden elf Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Ein Reifen desselben Modells platzte bei der Landung im türkischen Badeort Alanya.
Was kann Fotografie leisten, wenn es um Erinnerungen geht? Diese und andere Fragen stellen die Künstler der Ray Echoes Ausstellung „Memory“ in der Deutschen Börse Photographie Foundation.
Der demokratische Machtwechsel in Senegal lässt hoffen. Mehr aber noch nicht. Denn was „linker Panafrikanismus“ sein soll, muss sich noch weisen.
Senegals charismatischer und umstrittener Oppositionsführer ist der neue Regierungschef. Faktisch aber ist er der Präsident des Landes.
Bassirou Diomaye Faye war bis vor kurzem noch in Untersuchungshaft, nun legte er seinen Amtseid als Präsident Senegals ab. Afrikas jüngstes gewähltes Staatsoberhaupt gilt als Hoffnungsträger einer neuen Politikergeneration.
Das Verfassungsgericht in Senegal hat den Sieg des Oppositionskandidaten Bassirou Diomaye Faye bei der Präsidentschaftswahl bestätigt. Er soll den Amtsinhaber Mackey Sall am 2. April ablösen.
Der neue senegalesische Präsident hat eine Vergangenheit als Steuerinspektor. Er repräsentiert eine neue Politikergeneration in Westafrika.
Die Inhaftierung Hunderter Regierungsgegner und eine Serie von Anklagen gegen den Oppositionsführer hatten Sorgen um Senegals Demokratie geschürt. Nun gibt sich der Wunschkandidat des scheidenden Präsidenten geschlagen.
Ein schillernder Oppositionsführer versetzt vor allem junge Senegalesen in Begeisterungsstürme. Dabei darf dieser gar nicht antreten.
In Senegal wird der erste öffentliche Auftritt von Ousmane Sonko bejubelt. Er darf zwar nicht kandidieren, ist aber trotzdem der große Hoffnungsträger.
Tausende Anhänger feierten in Dakar auf den Straßen. Bei der Präsidentenwahl nächste Woche darf der Oppositionsführer aber nicht antreten.
Die Verschiebung der Präsidentschaftswahl hat eine politische Krise in Senegal ausgelöst. Jetzt soll die Abstimmung schon in gut zwei Wochen stattfinden, nachdem der Verfassungsrat eingeschritten war.
Um zehn Monate wollte Senegals Staatschef Macky Sall die Präsidentenwahl verschieben. Damit wäre er ein halbes Jahr länger im Amt geblieben. Der Verfassungsrat machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Senegal galt lange als demokratisches Vorzeigeland in Afrika. Nun fürchtet die Opposition einen „Verfassungsputsch“. Das Land gehört zu einer wachsenden Zahl afrikanischer Staaten, die sich von der Demokratie abkehren.
Die Verschiebung der Präsidentenwahl hat zu schweren Protesten im Senegal geführt. Das westafrikanische Land zählte lange als demokratisches Vorbild in der Region.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Spaniens Regierungschef Sánchez sind nach Mauretanien gereist. Sie wollen das Land mit 500 Millionen Euro unterstützen. Von dort gelangten zuletzt immer mehr Migranten auf die Kanaren.
Senegal galt lange als demokratischer Vorzeigestaat in einer instabilen Region. Die Verschiebung der Präsidentenwahl um zehn Monate weckt nun Zweifel daran. Die Opposition spricht von einem „Verfassungsputsch“.
Sicherheitskräfte haben am Sonntag Tränengas gegen Protestierende in Dakar eingesetzt. In der Hauptstadt des Senegal wurde gegen die Verschiebung der Präsidentschaftswahlen protestiert, die eigentlich am 25. Februar abgehalten werden sollten.
Polizisten setzen in der Hauptstadt Dakar Tränengas gegen Demonstranten an. Zu Unruhen ist es gekommen, weil Staatschef Sall die Präsidenten Wahl auf unbestimmte Zeit verschoben hat.
Der Gastgeber dreht die Partie im Achtelfinale des Afrika-Cups gegen Senegal. Zuerst liegt die Elfenbeinküste schnell hinten, kurz vor Schluss gelingt der Ausgleich. Im Elfmeterschießen vergibt ein ehemaliger Bundesliga-Profi.
Hunderte von Afrikanern nutzen angebliche Zwischenlandungen in Madrid, um dort Asyl zu beantragen. In der Flüchtlingsunterkunft herrscht Chaos. Spaniens Regierung spricht von Betrug.
Geldtransfers von Migranten leisten viel Gutes in ihren Herkunftsländern. Mariame Racine Sow aus Frankfurt unterstützt seit 30 Jahren ihre Familie im Senegal.
Weil ein 16 Jahre alter Senegalese droht, sich etwas anzutun, rufen Mitarbeiter der Jugendhilfe die Polizei. Wenig später ist der Junge tot – erschossen von einem Polizisten. Der steht nun mit vier Kollegen vor Gericht.
Mit Italien wollen die Einwohner von El Hierro nicht verglichen werden. Auf der Insel ist die Solidarität mit Flüchtlingen groß, auch wenn die Zahlen sehr stark ansteigen. Einer sagt: „Wir waren selbst ein Migrantenvolk.“
Auf den spanischen Kanaren landeten in diesem Jahr schon fast 32.000 Migranten – so viele wie noch nie. Die meisten von ihnen kommen aus Senegal.
Auf der Insel El Hierro kommen immer mehr Migranten an. Die spanische Regierung scheint es wenig zu kümmern. Man rechnet damit, dass die Menschen weiterziehen.
Auf der kleinen Kanaren-Insel El Hierro landen in 48 Stunden fast 1200 Migranten. Die Regionalregierung fühlt sich im Stich gelassen und vergleicht die Lage mit Lampedusa.
Deutschland fühlt sich mit der Zahl der Flüchtlinge und Migranten überfordert. Vorschläge zur Begrenzung gibt es viele. Zehn politische Forderungen im Überblick, um die Debatte zu verstehen.
Sind Russen und Chinesen besser für den Kontinent? Hilft es, wenn das Militär putscht? Ist wirklich der Westen an allen Problemen Afrikas schuld? Ein Interview mit dem Autor, Schauspieler und Politikberater Charles M. Huber.
Fares Chaibi kann Torchancen kreieren – und selbst Tore erzielen. Nur einen Karriereplan verfolgt er bei aller Zielgerichtetheit auf dem Platz nicht. Frankfurt soll kein kurzer Zwischenstopp sein.
Der Rückzug aus Niger ist nur das jüngste Symptom: Die Stellung Frankreichs gerät in Afrika unter Druck, auch weil Russland und China ihren Einfluss ausdehnen. Dabei gäbe es Ansätze für eine gedeihliche Entwicklung.
Die ECOWAS hatte den Putschisten in Niger mit militärischem Eingreifen gedroht. Viel hängt nun von Nigerias neuem Präsidenten ab. Gerüchte über die angebliche Ankunft von russischen Söldnern machen die Runde.
Ousmane Sonko ist der schärfste Kritiker des Präsidenten. Nun wurde gegen ihn Anklage erhoben. Ihm wird unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Seine Partei soll aufgelöst werden.
Das Holzboot ist vor der Küste der Hauptstadt Dakar gekentert. Bei den Insassen handelt es sich vermutlich um Migranten auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln. Zur Zahl der Vermissten gibt es noch keine Angaben.