Mit ausgestreckter Hand
In Tunesien ist der alte Politikveteran Béji Caid Essebsi zum Präsidenten gewählt worden. Er will auch mit seinem Widersacher zusammenarbeiten. Doch folgt nun tatsächlich die Aussöhnung?
In Tunesien ist der alte Politikveteran Béji Caid Essebsi zum Präsidenten gewählt worden. Er will auch mit seinem Widersacher zusammenarbeiten. Doch folgt nun tatsächlich die Aussöhnung?
Unklarheit nach Tunesiens erster freier Präsidentschaftswahl: Ein 88 Jahre alter früherer Regierungschef hat sich zum Sieger erklärt, sein Kontrahent widerspricht.
Die letzten Wahlen in Tunesien haben bewiesen, dass die Bevölkerung dem Extremismus keine Chance gibt. Seit der Gründung Karthagos spiegelt sich die Geschichte Tunesiens, das Zusammenleben der verschiedensten Kulturen und Völker, im friedlichen Miteinander wider. Berber, Phönizier, Griechen, Römer, Araber, Ottomanen, Andalusier, Italiener und Franzosen haben mit ihrer Kultur das Leben in Tunesien bereichert. Spuren dieser langen multikulturellen Geschichte finden sich in der Architektur, in der Gastronomie, in den Museen und der Kunst, aber auch im Lebensstil wieder.
Tunesien ist ein Land, in dem verschiedene Völker und Kulturen seit jeher friedlich zusammenleben. Aus dieser Tradition heraus sind auch Gastfreundschaft und Offenheit Touristen gegenüber eine Selbstverständlichkeit.
Von Ras Angela im Norden bis mitten in die Sahara, von Tiefblau bis Weizengelb – Tunesien bietet endlose Horizonte und Eindrücke. Berge, Täler, Wälder, das Meer oder die Wüste – Sie haben die Qual der Wahl.
Wie beschreibt man eine derart vielfältige Küche? Getreide, Gemüse oder Olivenöl prägen sie genauso wie die vielen Nuancen der Kulturen! Osmanisch? Italienisch? Arabisch? Spanisch? Schwer zu sagen, aber ganz sicher köstlich.
Die Wahl des neuen Präsidenten soll den Übergang Tunesiens zur Demokratie abschließen. Vorerst sehen sich sowohl der Amtsinhaber als auch sein Herausforderer als Sieger.
Tunesien steht am Sonntag vor einer entscheidenden Wahl. Das Land, indem die Arabellion begann, ist gezeichnet von Unruhe, Gewalt und wirtschaftlicher Not. Der nächste Präsident muss vor allem für Stabilität sorgen.
Vor hundert Jahren reisten August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet nach Tunesien. In Europa schrieb ihre Studienfahrt Kunstgeschichte. In Tunesien werden die drei gerade erst entdeckt.
Er kämpfte gegen die Gewalt der Islamisten und beschwor seine doppelte Herkunft als Muslim und Europäer: Der in Frankreich lebende tunesische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb ist tot.
Erst verlangten Islamisten von Frauen, dass sie sich verschleiern. Jetzt werden sie vergewaltigt, verkauft und versklavt – von jungen Burschen, die echte Männer sein wollen. Ein Gastbeitrag.
Tunesien ist weiter auf dem Weg zur Demokratie. Die säkulare Partei wurde nun offiziell zum Sieger der Parlamentswahlen erklärt. Die Islamisten akzeptieren das Ergebnis.
Noch sind die Stimmen nach der Tunesienwahl nicht ausgezählt. Doch die Säkularen sehen schon am Wahlabend Anzeichen für einen Sieg. Die Islamisten bleiben zurückhaltend.
Zum ersten Mal wird in Tunesien, dem Land, in dem der Arabische Frühling begann, ein Parlament gewählt. Doch die Politik wird vor allem von der Wirtschaftskrise bestimmt.
Klarer Sieg am frühen Morgen: Die deutschen Volleyball-Frauen gewinnen gegen Tunesien 3:0. Nun ist der Weg geebnet in die zweite Runde der WM in Italien.
Die deutschen Volleyballer kommen der zweiten Runde bei der WM ein großes Stück näher. Das Team von Bundestrainer Heynen besiegt das sieglose Tunesien verdient mit 3:1.
Jeder Vierte im Wahlkreis Bautzen 5 hat bei der Landtagswahl eine Partei rechts von der CDU gewählt. NPD und AfD erzielten hier ihr bestes Ergebnis. Aus Protest, sagen Politiker und Bürger. Eine Spurensuche in der sächsischen Provinz.
Das Auswärtige Amt hat den Tod einer 24 Jahre alten Deutsch-Tunesierin bestätigt. Sie wurde von der Polizei in ihrem Auto an einer Straßensperre nahe der Stadt Kasserine erschossen - ebenso wie ihre 18 Jahre alte Cousine.
Der amtierende tunesische Ministerpräsident sieht die Sicherheit seines Landes wegen der Krise im Nachbarland gefährdet. Von Deutschland erbittet Mehdi Jomaa im F.A.Z.-Interview Hilfe bei der Grenzsicherung.
Im libyschen Misrata ist der Aufbau eines Staates wenig mehr als ein frommer Wunsch. Die eigentlichen Herren sind die Milizionäre. Sie stiften so viel Chaos, dass die Rufe nach einem starken Mann lauter werden.
Eigentlich gilt Tunesien als Hoffnungsträger. Bald soll es demokratische Wahlen geben. Doch im Süden des Landes hat sich seit dem Sturz des Diktators wenig geändert. Die Freiheit allein reicht den Leuten nicht.
Selten legte sich über Deutschland so viel Wüstenstaub wie jetzt. Allein über dem Saarland sind 13.000 Tonnen Sand in der Luft.
„Es ist ein Traum, in Rom an römischer Archäologie zu arbeiten“, sagt Philipp von Rummel. Er forscht im Deutschen Archäologischen Institut in Rom.
Der SS-Führer und Massenmörder Walther Rauff war in der Gehlen-Ära als Spion des Bundesnachrichtendienstes in Chile tätig.
Die Revolutionäre sehen sich betrogen. Es gibt zwar Lichtblicke in der arabischen Welt, zum Beispiel in Tunesien. Aber insgesamt überwiegen drei Jahre nach Beginn des „Arabischen Frühlings“ Enttäuschung und Düsternis, in Libyen, Ägypten, im Irak und im Libanon. Ein Kommentar.
Während andere arabische Länder im Chaos versinken, kämpft sich Tunesien durch die Krise. Das Mutterland des Arabischen Frühlings gibt sich eine neue Verfassung. Noch dieses Jahr soll es Wahlen geben.
Junge Tunesier hoffen auf ein besseres Leben in Europa. Das aber fordert großen Einsatz. Einem Bauingenieur ist das gut gelungen.
Ein Australier gibt sein Comeback in Melbourne. Die Handballer spielen remis in Tunesien. Lampater und Stroetinga führen in Bremen. Und Ukhow springt ziemlich hoch in Nowotscheboksarsk. Sport kompakt am Sonntag.
Die Handballer verlieren in Tunis, die Hockeyspieler in Neu Delhi. Siem rutscht in Südafrika ab, Nadal ist in Deutschland „nicht entscheidend“. Und Nowitzki siegt in New Orleans. Sport kompakt am Samstag.
Wieder ein großes Turnier ohne Deutschland, wie bereits Olympia in London. Die Handballer sind selbst schuld. Während die besten Teams bei der EM um den Titel kämpfen, reisen die Deutschen nach Tunesien.
Bewegung nach monatelangem Stillstand: In Tunesien ist Ministerpräsident Ali Larayedh nun doch zum Rücktritt bereit, noch bevor die neue Verfassung verabschiedet ist.
Belabbes Benkredda aus Frankfurt hat für seine tunesische Videoplattform einen Preis bekommen, den schon Bill Clinton gewann. Geholfen hat dem Frankfurter dabei Jürgen Habermas. Und sein Französischlehrer an der Musterschule.
Der 24 Jahre alte gebürtige Hamburger spielt seit zwei Jahren für den FSV Mainz 05 in der Bundesliga – und bei der Fußball-WM für Kamerun, dessen Team im Juni Testspielgegner von Deutschland ist.
Die deutschen Handball-Frauen lassen sich auch nicht vom Gruppenfavoriten vom Erfolgskurs abbringen. Gegen Ungarn gelingt dem EM-Siebten der fünfte Sieg. Susann Müller ist der Erfolgsgarant.
In Malta harren Tausende Flüchtlinge aus, die meisten von ihnen aus Afrika, aus Bürgerkriegsländern wie Eritrea und Somalia. Eine Perspektive haben sie bislang nicht – aber immerhin einige Helfer. Wenn auch nicht in der Politik.
Volker Finke hat’s geschafft. Trotz Dauerquerelen in Kamerun löst er mit der Mannschaft um den launischen Samuel Eto’o das Ticket für die WM 2014.