Im Zeichen der Flüchtlinge
Die Berlinale beweist wieder einmal politische Geistesgegenwart. Gianfranco Rosis Dokumentarfilm „Fuocoammare“ erhält den Goldenen Bären. Auch gegen die übrigen Sieger ist wenig einzuwenden.
Die Berlinale beweist wieder einmal politische Geistesgegenwart. Gianfranco Rosis Dokumentarfilm „Fuocoammare“ erhält den Goldenen Bären. Auch gegen die übrigen Sieger ist wenig einzuwenden.
Strand und Sumpf: Während „Hedi“ auf der Berlinale symbolisch die Geschichte über junges Leben in Tunesien erzählt, verkümmert der amerikanische Wettbewerbsbeitrag „Midnight Special“ in Retro-Science-Fiction.
Was bewirken Sanktionen in der Zeit der großen Völkerwanderung? Wer die Fluchtursachen bekämpfen will, dessen Politik darf nicht dazu beitragen, Ursachen zu verstärken. Vergeltung ist keine Lösung. Eine Analyse.
Vielen in der SPD-Bundestagsfraktion gehen die Beschlüsse der Bundesregierung zur Verschärfung des Asylrechts einem Bericht zufolge zu weit. Selbst SPD-Chef Sigmar Gabriel geht auf Distanz.
Deutschland wolle Algerien, Marokko und Tunesien mit viel Geld dazu bringen, abgeschobene Landsleute aufzunehmen, berichtet die „Bild“-Zeitung. Das Entwicklungsministerium widerspricht.
Tunesien erlebt dieser Tage die größten Proteste seit dem Sturz Ben Alis. Die neue Führung fordert vom Volk Geduld.
Die Unruhen in Tunesien weiten sich aus. Nun hat die Regierung eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.
Nach dem Tod eines Arbeitslosen in der Stadt Kasserine kommt es in Tunesien zu Protesten. Die Polizei setzt Tränengas ein. Bei den Ausschreitungen ist ein Polizist ums Leben gekommen.
Die Chancen von Asylbewerbern aus Nordafrika sind schlecht, viele werden straffällig. Ihre Anträge sollen nun schneller bearbeitet werden. Im Düsseldorfer „Mahgreb-Viertel“ erhöht die Polizei den Druck auf Kriminelle.
Seit berichtet wird, dass Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof wohl auf das Konto von Tätern mit „nordafrikanischem“ Aussehen gehen, herrscht Unruhe unter den Einwanderern der Stadt. Mancher fürchtet um seine eigene Tochter.
Trotz verletzter Stammspieler gewinnen die deutschen Handballer das erste Testspiel im neuen Jahr. Bundestrainer Sigurdsson experimentiert auf vielen Positionen und das zahlt sich am Ende aus.
Mit der Selbstverbrennung eines Obsthändlers im tunesischen Sidi Bouzid begann vor fünf Jahren die Arabellion. Für die meisten Menschen im Land hat sich kaum etwas zum Besseren verändert – und das hat Folgen. Ein Besuch.
Sechs Wochen nach Vergabe des Friedensnobelpreises an Tunesiens Demokraten bringt der Anschlag von Tunis das Land auf den Boden der Realität zurück.
Offenbar haben Terroristen in Tunesien wieder einen Anschlag verübt. Nachdem bei Attacken im Sommer Urlauber umkamen, explodierte nun eine Bombe im Zentrum von Tunis. Ziel war die Leibgarde des Präsidenten.
Im WM-Skandal könnte auch der FC Bayern in Bedrängnis geraten. Es geht um verdächtige Zahlungen und vor allem eher bizarr erscheinende Freundschaftsspiele – nicht nur in Malta.
Der bekannteste französische Literaturpreis wird wieder verliehen: der Prix Goncourt. Die Mitglieder der Académie Goncourt reisten nun nach Tunis, um die Nominierten zu verkünden.
Der Friedensnobelpreis an Tunesiens Quartett für den Nationalen Dialog stärkt die Zivilgesellschaft in dem von Dschihadisten bedrohten Land - das Quartett könnte dabei Vorbild sein für andere Länder in Nordafrika.
Zivilgesellschaft statt Milizenherrschaft. Der Friedensnobelpreis für das tunesische „Quartett für den nationalen Dialog“ stärkt die Kräfte in Nahost, die auf Pluralismus und Teilhabe setzen – und nicht auf autoritäre Lösungen von oben.
Nach dem Zusammenbruch gewinnt die Textilbranche in Siebenbürgen wieder an Fahrt. Ein österreichisches Unternehmen belebt die Tradition. Und unterstützt zugleich die Roma.
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Die Bundespolizei eröffnet laut einem Zeitungsbericht ein ständiges Büro in Tunesien. Damit soll besser Menschenschmuggel bekämpft werden. Heftige Kritik äußert die Linkspartei.
Ist das eine gute Idee: Urlaub in Tunesien, gut einen Monat nach dem tödlichen Anschlag auf Touristen? Die Fluggesellschaften meiden das Land. Wer es doch in die „kleine Schweiz“ des Maghreb schafft, wird zum Hoffnungsträger.
An diesem Montag beginnt in Celle der Prozess gegen zwei Deutschtunesier, die sich dem „Islamischen Staat“ angeschlossen hatten. Der Prozess dürfte Einblicke in die Wolfsburger Islamistenszene geben.
Nach den Terroranschlägen auf das Nationalmuseum und Touristen sichert die deutsche Verteidigungsministerin bei ihrem Besuch in Tunesien den Gastgebern militärische Ausrüstung zu. Auch will Berlin helfen, die 500 Kilometer lange Grenze zu Libyen zu sichern.
Deutschland schaltet in den Urlaubsmodus. Doch: Tote am Strand von Tunesien, Krise in Griechenland und ein starker Dollar, der Tage in Amerika verteuert. Verdirbt das die Ferienstimmung?
Die neue Ministerin hat es vorgemacht, als sie noch ihre Bücher gegen einen totalitären Islam schrieb: Tunesien sucht nach dem jüngsten Attentat nach einer anderen gemeinsamen Basis als der Religion.
Die Bundesregierung will offenbar mit EU-Partnern die Grenzen Tunesiens absichern. Hintergrund ist einem Bericht zufolge die zunehmende Bedrohung durch islamistischen Terrorismus in dem Urlaubsland.
Außenminister Hammond hat alle Briten dazu aufgefordert, Tunesien zu verlassen. Weitere Anschläge seien „hochwahrscheinlich“. Die tunesische Regierung ist empört.
Viele Deutsche reisen diesen Sommer in Länder, die gerade mit Krisen kämpfen. Fragen und Antworten für Urlauber, die Ferien in Tunesien oder Griechenland gebucht haben.
Gut eine Woche nach dem Terroranschlag von Sousse hat die tunesische Regierung den Ausnahmezustand verhängt. Präsident Essebsi will sich in einer Ansprache an die Bevölkerung wenden.
Vor einem Jahr zeigte sich des Anführer des „Islamischen Staats“ erstmals in der Öffentlichkeit. Inzwischen herrscht er über ein Gebiet, das größer ist als Großbritannien. Und er gewinnt weiter an Stärke.
Der Terroranschlag von Sousse gefährdet die junge tunesische Demokratie. Radikale Ideologen gewinnen an Einfluss. Die Sicherheitskräfte sind überfordert. Es fehlt ihnen an Kompetenzen im Antiterrorkampf. Dafür gab es Beispiele großer Zivilcourage.
Die tunesischen Sicherheitsbehörden haben insgesamt acht Verdächtige in Zusammenhang mit dem Attentat in Sousse festgenommen. Sie sollen „in direkter Verbindung“ zu der Tat stehen.
Eine drohende Staatspleite in Griechenland, Terror in Tunesien: Die Urlaubsfreude erhält in diesem Jahr gleich zwei Dämpfer. Doch einen Vollkaskoschutz für schöne Ferien kann die Reisebranche nicht liefern.
In Tunis hat an diesem Dienstag ein Prozess gegen 30 Angeklagte begonnen, die für den Mord an einem Oppositionspolitiker verantwortlich sein sollen. Es ist der wichtigste Prozess seit der Jasminrevolution.
Nach dem Terror in Tunesien steht weit mehr auf dem Spiel als der Tourismus. Das kleine Land ist einer der letzten Versuche, Demokratie in der arabischen Welt zu etablieren. Es kann gar nicht genug Unterstützung aus Europa bekommen.