Israels Dilemma
Die ausgesetzten Flüge nach Tel Aviv offenbaren das Dilemma der Regierung Netanjahu. In einem asymmetrischen Krieg ist das ein strategischer „Sieg“ der Hamas. Den Preis dafür, die vielen Tote in Gaza, zahlt sie gerne.
Die ausgesetzten Flüge nach Tel Aviv offenbaren das Dilemma der Regierung Netanjahu. In einem asymmetrischen Krieg ist das ein strategischer „Sieg“ der Hamas. Den Preis dafür, die vielen Tote in Gaza, zahlt sie gerne.
Nach Amerikas Flugverbot herrscht immer noch reges Treiben am Flughafen in Tel Aviv. Nur 80 Flüge wurden gestrichen. Wer aus Europa nach Israel fliegen will, findet noch Fluggesellschaften.
Viele Luftverkehrsgesellschaften fliegen Tel Aviv aus Sicherheitsgründen nicht mehr an. Das trifft Israel. Die Deutsche Bank treffen Vorwürfe der Fed wegen schlampiger Rechnungslegung.
Die Appelle des israelischen Verkehrsministers waren vergebens: Aus Angst vor Raketenbeschuss haben zahlreiche Fluggesellschaften ihre Flüge nach Tel Aviv gestrichen, darunter Lufthansa und Air Berlin.
Die vom UN-Sicherheitsrat geforderte Feuerpause im Gazastreifen ist vorerst nicht in Sicht. Bei Gefechten zwischen der israelischen Armee und Hamas gibt es weitere Tote. Nach palästinensischen Angaben wurden vier Menschen beim Beschuss eines Krankenhauses getötet.
Drei Mal täglich Alarm, drei Mal in den Keller rennen - und trotzdem weitermachen, als wäre nichts gewesen. Eine Deutsche berichtet aus ihrem Alltag im Raketenhagel in Israel.
Die am Morgen von Israel ausgerufene Waffenruhe ist nach dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schnell wieder vorbei. Die internationalen Friedensbemühungen sind vorerst gescheitert.
Nach einer Nacht der Luftschläge und Gegenschläge wappnet sich die israelische Armee für eine Bodenoffensive im Gazastreifen. In Israel wurden drei der sechs Verdächtigen des mutmaßlichen Rachemords an einem palästinensischen Jugendlichen freigelassen.
Eine Hamas-Rakete fliegt rund 120 Kilometer nach Israel hinein - so weit wie keine zuvor. Das bestätigt schlimmste Befürchtungen: Fast das ganze Land ist verwundbar.
Dramatische Zuspitzung im Gazakonflikt: Zum ersten Mal seit 2012 haben radikale Palästinenser aus dem Gazastreifen wieder Tel Aviv und Jerusalem angegriffen. Offenbar konnte die israelische Abwehr nicht alle Raketen rechtzeitig zerstören.
Die Kampfhandlungen erreichen einen kritischen Punkt: Das israelische Kabinett hat den Weg für einen möglichen Truppeneinmarsch in den Gazastreifen frei gemacht. Die Hamas wiederum schießt auf Ziele in Jerusalem und Tel Aviv.
Oper an einem magischen Ort: Bei „La Traviata“ auf der Freilichtbühne in Masada singen und sterben die Protagonisten im Wüstenklima. Karten sind teuer, Lichteffekte und prunkvolles Bühnenbild unvergleichlich.
Aus Berlin vertrieben sie die Nationalsozialisten, 1970 wurde sie Opfer palästinensischen Terrors, doch von der Bühne ließ sie sich nicht vertreiben: Die israelische Schauspielerin Hanna Maron ist mit neunzig Jahren verstorben.
Papst Franziskus hat Palästinenserpräsident Abbas und den israelischen Präsidenten Schimon Peres in den Vatikan eingeladen, um dort gemeinsam um Frieden zu beten. Abbas hat schon zugesagt; auch Israel signalisiert Zustimmung.
Zum ersten Mal muss ein ehemaliger israelischer Ministerpräsident ins Gefängnis: Ein Gericht in Tel Aviv hat Ehud Olmert zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der will die Entscheidung anfechten.
Die Feldenkrais-Methode ist eine Therapie, die nichts Spirituelles an sich hat. Benannt nach ihrem Erfinder, soll sie helfen, Körperhaltung und Selbstbild zu verbessern.
Ribéry und Schweinsteiger können nicht helfen: Bayern Münchens Basketball-Team unterliegt 92:94 gegen Maccabi Tel Aviv und hat keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague.
Das Label „Comme il faut“ aus Israel entwirft hochpreisige Damenkleidung. Die Gründerin, Sybil Goldfainer, will Kleidung und den Kampf um Frauenrechte vereinen. Das allerdings stößt in Israel auf viel Kritik.
Die israelische Marine hat im Roten Meer ein Schiff mit Raketen aus Iran aufgebracht, die für Terrororganisationen im Gazastreifen bestimmt gewesen sein sollen.
In Kürze erscheint „Breaking News“, der neue Roman von Frank Schätzing, Thriller und Geschichtslektion, Startauflage: 500.000 Stück. Was steckt im Buch? Was dahinter? Ein Besuch.
Fast das ganze Bundeskabinett ist mit Angela Merkel nach Israel gereist. Man plant Projekte und unterzeichnet Abkommen. Heiklere Themen stehen noch im Hintergrund.
Keramikscherben, Münzen und Inschriften, Amulette und Reste von Figuren sind derzeit im Bibelhaus Erlebnismuseum in der Schau „Jaffa - Tor zum Heiligen Land“ zu sehen. Nun können F.A.Z.-Leser selbst an Ausgrabungen in Israel teilnehmen.
Damit Israel einem Friedensabkommen mit den Palästinensern zustimmt, erhöht die EU den Druck. „Die Seite, die für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich sein wird, muss mit Konsequenzen rechnen“, sagte der EU-Botschafter in Tel Aviv der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Auch außerhalb von Sotschi wird Sport getrieben: Bayern verliert in Tel Aviv, Flensburg-Handewitt trumpft in Europa auf. Und Kohlschreiber übertrumpft Haas. Sport kompakt am Freitag.
Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr war John Kerry immer wieder in Israel und den Palästinensergebieten. Der erhoffte Erfolg blieb aus - doch die Verachtung, die dem amerikanischen Außenminister entgegenschlägt, scheint stetig größer zu werden.
Israel tut sich schwer, die rechtmäßigen Besitzer der Vermögen und Kunstwerke von Holocaust-Opfern zu finden. Eines dieser Bilder versteigerte das Auktionshaus Sotheby’s nun für 23,7 Millionen Euro.
Das Terrornetzwerk Al Qaida plante möglicherweise mehrere Anschläge in Israel – darunter auf die amerikanische Botschaft in Tel Aviv. Drei verdächtige Palästinenser wurden festgenommen, von denen es hieß, sie seien über das Internet angeworben worden.
Der Eintracht-Trainer reagiert auf das verschärfte Übungsprogramm von Abu Dhabi: „Ich sage nicht, dass wir zu wenig gemacht haben. Aber wir mussten jetzt im Winter einfach mehr machen.“
Der verstorbene Ariel Scharon war ein eigenwilliger und draufgängerischer Politiker. Bevor er vor acht Jahren ins Koma fiel, überraschte er sein Land mit einem radikalen Kurswechsel in der Gaza-Frage.
Vor fast genau acht Jahren fiel der israelische Likud-Politiker Ariel Scharon nach einer Hirnblutung ins Koma. Nun ist Scharon in einer Klinik in Tel Aviv gestorben. Er stand für die Siedlungsgeschichte Israels wie kein anderer.
Tausende Afrikaner sind vor ausländische Botschaften in Tel Aviv gezogen. Sie protestieren gegen ein Gesetz, das Einsperren vorsieht und ihnen eine Anerkennung als Flüchtlinge verwehrt.
An diesem Mittwoch gehen die Verhandlungen in Genf in eine neue Runde. Und es soll endlich zu einer Einigung kommen. Israels Strategieminister bestreitet derweil ein Zerwürfnis mit Amerika.
Er war das literarische Ideal für alle, die sich nach Emanzipation sehnten, doch auch hier gibt es Abgründe: über Schiller und seine jüdischen Verehrer.
Nicht nur Trainer Veh erkennt seine Mannschaft vor der Partie gegen Mainz am Sonntag (15.30 Uhr) kaum wieder. Eintracht Frankfurt zahlt den Preis für seinen Höhenflug, ist überfordert und vom Absturz bedroht.
Die Eintracht hat mit der Blamage in Tel Aviv eine große Chance verpasst. Noch besitzt sie die Möglichkeit, die desillusionierende Vorführung an den beiden ...
Trainer Veh, Manager Hübner, Vorstand Bruchhagen: Alle Verantwortlichen haben erkannt, dass die Eintracht schnell eine Wende braucht. Doch beim Ausblick auf das Duell in Mainz kommt nicht gerade Hoffnung auf.