Nahost am Stadtstrand
Die Stadtoberen von Paris haben mit ihrem alljährlichen Sommerstrand ein Zeichen für die Freundschaft mit Israel gesetzt und einen Abschnitt „Tel-Aviv sur Seine“ genannt. Sofort hagelte es Proteste.
Die Stadtoberen von Paris haben mit ihrem alljährlichen Sommerstrand ein Zeichen für die Freundschaft mit Israel gesetzt und einen Abschnitt „Tel-Aviv sur Seine“ genannt. Sofort hagelte es Proteste.
Israelis in Berlin: Die deutsche Hauptstadt ist ein Magnet für jüdische Besucher, gerade auch aus Israel selbst. Daraus wird ein Mythos gemacht, der nichts mit der Realität zu tun hat. Ein Gastbeitrag.
Im Jahre 1982 schrieb Peter Schneider in seinem Buch „Der Mauerspringer“ über das geteilte Berlin. Jetzt führt ihn ein Besuch in Israel an einen Grenzwall, wie er ihn noch nie gesehen hat. Ein Gastbeitrag.
1936 wurden Juden von den Olympischen Spielen in Berlin ausgeschlossen, nun kommen sie für die European Maccabi Games in die Hauptstadt. Ein Gespräch mit dem Organisator Alon Meyer.
Erst sah sie die Bilder aus dem Sindschar-Gebirge. Dann flog Gill Rosenberg eigens in den Nordirak, um gegen den IS zu kämpfen. In Israel wird die junge Frau nun als Heldin gefeiert.
Tosca stürzt sich beim israelischen Opernfestival zu Füßen der Bergfestung Masada am Toten Meer in den Tod. Die Tel Aviver Oper zeigt Puccinis Oper und „Carmina Burana“ vor einer der schönsten Kulissen der Welt.
In Tel Aviv haben Tausende aus Äthiopien stammende Juden gegen Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Dutzende Demonstranten und Polizisten wurden dabei verletzt.
Lizzie Dorons neuer, dokumentarischer Roman erzählt von der unmöglichen Annäherung zwischen einer Israelin und einem Palästinenser. In dieser aberwitzigen Groteske wird niemand geschont.
Das Viertelfinale der Basketball-Euroleague findet ohne Alba Berlin statt – trotz einem energiegeladenen Spiel unterliegt das Team dem Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv.
Schon die alten Ägypter haben gerne Gerstensaft getrunken. Dieser Vorliebe frönten sie nicht nur am Nil, sondern auch in der Gegend des heutigen Tel Aviv, wo sie damals siedelten. Dies belegt der Fund antiker Tongefäße im Zentrum der israelischen Mittelmeer-Metropole.
Alba Berlin kämpft in der Zwischenrunde der EuroLeague noch um die Chance aufs Weiterkommen. Vor dem Spiel gegen Galatasaray Istanbul (21 Uhr) spricht der Basketball-Trainer über Aggressionen und sportliche Chancen.
Warum dem Schriftsteller Etgar Keret das Lachen vergeht, sein Kollege David Grossman an traurige Comedians denkt und Meir Shalev lieber wilde Pflanzen in der Wüste züchtet: Israels Autoren und Künstler schützen sich mit Ironie vor dem Selbstmitleid.
Der FC Bayern hat aus der Kritik an der Saudi-Arabien-Reise gelernt. Vor dem Spiel in der Ukraine (20.45 Uhr) sprechen die Münchner ungewöhnlich offen über ihre Gefühle bei der Reise ins Krisengebiet.
Schröder holt Hilfe beim „besten Werfer der Welt“ ++ Alba gelingt ein Coup in Tel Aviv ++ Barthel überrascht in Antwerpen ++ Guter Start für Siem und Cejka ++ Aus für Laböck ++ Sport kompakt am Freitag.
Ein 39 Jahre alter Hacker aus Tel Aviv soll zahlreiche Songs internationaler Künstler geklaut und veröffentlicht haben. Sein prominentestes Opfer: Madonna. Jetzt konnte der Täter festgenommen werden.
Ein 23 alter Palästinenser hat in einem Linienbus in der israelischen Stadt neun Menschen mit einem Messer verletzt. Auf der Flucht wird er von Passanten niedergeschossen. Die Hamas nennt seinen Angriff „heldenhaft“.
Avigdor Lieberman gilt als ultrarechter Politiker. Dennoch drängt Israels Außenminister nun auf eine Friedensvereinbarung mit den Palästinensern. Er fürchtet um die Beziehungen zu Amerika und Europa.
Ziegeldächer, Kegelbahn und Biergarten: Die Siedlung schwäbischer Pietisten war jahrzehntelang militärisches Sperrgebiet, dann sollte sie abgerissen werden. Stattdessen wurde Sarona zu neuem Leben erweckt.
Erstmals seit Ende des Gaza-Kriegs ist ein Palästinenser an der Grenze zu Israel erschossen worden. Die Armee prüft den Bericht. Derweil will die israelische Regierung härter gegen Familien von Attentätern vorgehen.
Krisenstimmung in Israel und den Palästinensergebieten: Wie vor dem Gaza-Krieg im Sommer drohen einzelne Todesfälle und Anschläge eine Gewaltspirale in Gang zu setzen. Sie überschatten den zehnten Todestag Jassir Arafats.
Die palästinensische Gewalt geht weiter: Nachdem ein Soldat in Tel Aviv niedergestochen und schwer verletzt wurde, starb eine Jugendliche bei einem Messerangriff im Westjordanland.
Wer in Israel heiraten möchte, muss religiös sein. Weil viele Paare das nicht sind, fliegen jedes Jahr Hunderte Israelis ins Ausland, um sich dort das Jawort zu geben.
In den vergangenen 24 Stunden hat die israelische Luftwaffe mehr als 60 Ziele im Gazastreifen bombardiert. Die Hamas schlägt zurück: In mehreren Städten Israels heulen am Montagmorgen die Sirenen.
Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen in Kairo schlagen weitere Raketen der Hamas in Israel ein. Bei einem israelischen Luftangriff werden Ehefrau und Tochter von Hamas-Militärchef Deif getötet. Ägypten fordert neue Verhandlungen.
Davis-Cup-Spiele in Tel Aviv und Kiew werden verlegt ++ Schwalb verklagt den HSV ++ Mutapcic verzichtet auf Pleiß ++ Sport kompakt am Dienstag.
Tel Aviv ist Partystadt und Silicon Valley Israels. Allein 700 Mini-Firmen arbeiten im Stadtzentrum – mit Blick auf die Wellen des Mittelmeers. Wem verdankt die Gründerszene in Flipflops ihren Mut und ihre Kreativität? Der Armee, sagen viele der Gründer. Wie bitte?
Konsequenzen aus der politischen Krise: Die ATP hat die „Negev Israel Open“ aufgrund des seit Wochen anhaltenden Gaza-Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern aus dem Turnierplan genommen.
Dokumentarfilmer Arnon Goldfinger entdeckt nationalsozialistische Hetzschriften im Haus seiner verstorbenen Großmutter. Er beginnt nachzufragen, erst bei Historikern und Journalisten, schließlich bei seiner Mutter. Daraus ist eine staunenswerte Spurensuche geworden.
Die Sonne scheint, die Kinder schreien: Wie man die Wahrheit über den Krieg in Gaza erzählt, obwohl die Wahrheit sich hinter Propaganda und Desinformation verbirgt. Ein Erfahrungsbericht.
Die internationale Gemeinschaft verfolgt hilflos, was in Gaza geschieht. Von 1,7 Millionen Einwohnern sind 400.000 auf der Flucht.
Die Radikalisierung des Nahen Ostens hat inzwischen auch die israelische Gesellschaft erfasst. Rechte Krawallmacher treten immer aggressiver auf und werden gegenüber linken Israelis gewalttätig.
Die israelische Armee hat ihre Offensive in Gaza massiv ausgeweitet. Etwa 150 Ziele wurden mit Artillerie, von Kriegsschiffen und aus der Luft angegriffen. Das einzige Kraftwerk des Gazastreifens steht in Flammen.
Die Gefechte dauern an, die Lufthansa fliegt trotzdem von Samstag an wieder nach Tel Aviv. Bis alle Verbindungen wieder planmäßig verkehren, dauert es aber noch.
Amerikanische Fluggesellschaften dürfen den Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv wieder anfliegen. Israel lobt die Entscheidung der Luftfahrtbehörde FAA. Augenzeugen in Gaza berichten von neuen Bombenangriffen durch die israelische Armee.
Der Gaza-Krieg hat Israel schon jetzt Hunderte Millionen Euro gekostet. Dass die Flüge aus dem Ausland ausbleiben, schmerzt besonders. Für die Hamas ist es ein Triumph.
Zahlreiche Fluggesellschaften haben ihre Verbindungen zum internationalen Flughafen in Tel Aviv eingestellt. Israel bietet nun einen Militärflughafen in der Negev-Wüste als Alternative an. Die Kämpfe in Gaza gehen weiter.