Israels klaffende Lücke
Nach seiner Gründung 1948 sollte der Staat Israel rasch eine Verfassung erhalten. Doch das Versprechen bleibt bis heute unerfüllt – auch deshalb eskaliert der Kampf um die Justizreform.
Nach seiner Gründung 1948 sollte der Staat Israel rasch eine Verfassung erhalten. Doch das Versprechen bleibt bis heute unerfüllt – auch deshalb eskaliert der Kampf um die Justizreform.
In Reaktion auf den Tod von zwei Israelis setzten im Westjordanland randalierende Siedler Häuser und Autos in Brand. Es fielen Schüsse, und mindestens ein Palästinenser wurde tödlich verletzt.
Terroranschläge könnten in Israel bald mit der Todesstrafe geahndet werden. Ein Gesetzesentwurf der Regierung dazu soll in dieser Woche in der Knesset beraten werden. Im Westjordanland wurden zwei Israelis getötet.
In Tel Aviv sind abermals tausende Menschen gegen die geplante Justizreform der ultrarechten Regierung auf die Straße gegangen. Die Reform würde das Recht des Obersten Gerichts stark einschränken, Gesetze der Regierung oder Minister-Ernennungen zu verhindern.
Zum wiederholten Mal gingen Tausenden Demonstranten in Tel Aviv auf die Straße. Sie protestieren gegen eine Reform, mit der sich die Regierung Benjamin Netanjahus weitreichende Befugnisse sichern zu wollen scheint.
Elf Menschen sind bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland getötet worden. Militante Palästinenser feuern darauf Raketen ab. Israel reagiert mit Luftschlägen.
Die Knesset hat einen Teil der Justizreform der rechts-religiösen Regierung in einer ersten Lesung angenommen. Zehntausende Demonstranten protestieren weiter gegen das Gesetz.
Die Stimmung in Israel heizt sich immer mehr auf. Jurastudenten ziehen abends durch Tel Aviv, um über die Justizreform der Regierung aufzuklären. Manche halten einen Bürgerkrieg nicht mehr für undenkbar.
Israel ist ein schönes Land. Doch es ist auch teuer, in ständigem Stress und gespalten. Ofer Keynan reicht es. Er will auswandern – ausgerechnet nach Deutschland.
Nahe dem Zaun rund um den von der Hamas beherrschten Gazastreifen leben jüdische Familien. Was hält sie dort?
Nach dem früheren britischen Premierminister Johnson spricht nun auch der frühere israelische Ministerpräsident über die ersten Kriegstage. Er hatte Putin nach Kriegsbeginn in Moskau besucht.
In Tel Aviv sind erneut tausende Menschen gegen die rechtsgerichtete Regierung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf die Straße gegangen.
Vor allem die Pläne für eine Justizreform sorgen in Israel für Demonstrationen gegen die rechte Regierung von Benjamin Netanjahu. Abgeordnete sollen das Oberste Gericht überstimmen können.
Sally Perel überlebte den Holocaust, indem er sich als Volksdeutscher ausgab. Bekannt wurde er durch seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“. Nun ist er im Alter von 97 Jahren in Israel gestorben.
US-Außenminister Antony Blinken ist in Tel Aviv für Gespräche mit Israels Regierungschef Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Abbas. Er möchte beide Seiten des Konflikts zu Deeskalation ermutigen.
Nach den Terrorangriffen vom Wochenende verkündet die Regierung scharfe Maßnahmen. So soll mehr Israelis das Tragen von Waffen erlaubt werden.
In der Nacht flogen Raketen aus dem Gazstreifen nach Israel. Daraufhin griff die Luftwaffe angebliche unterirdische Raketenfabriken an. Die Attacke könnte eine Reaktion auf den gewaltsamen Tod mehrerer Palästinenser sein.
Das sechste Kabinett Netanjahu spaltet Israel mehr denn je. Ein Gespräch mit dem Soziologen Natan Sznaider über den Rechtsruck, die Ängste im Land und Israels Blick auf den Ukrainekrieg.
Alexander Paz-Goldman wuchs als Kind von zwei Holocaust-Überlebenden auf. Im jungen Israel schämte er sich dafür. Heute veröffentlicht er erfolgreiche Bücher über seine Herkunft.
Bei einem Einsatz des israelischen Militärs in Dschenin sind mindestens neun Menschen getötet worden. Die Lage in der palästinensischen Stadt ist angespannt.
Es ist die bisher größte Demonstration gegen die neue israelische Regierung: Mehr als hunderttausend Menschen protestieren in Tel Aviv gegen die Justizreform.
Israels politische Landschaft ist zersplitterter denn je. In weiten Teilen der Kulturszene weckt die neue Regierung massive Befürchtungen. Beobachtungen in Tel Aviv und Jerusalem.
2014 überquert der Israeli Avera Mengistu die Grenze in den blockierten Gazastreifen. Das Video wäre seither das erste Lebenszeichen des Mannes.
Die erst kürzlich in Israel vereidigte Netanjahu-Regierung plant, mit einer Justizreform die Rechte des Höchsten Gerichtes zu beschneiden. Gegner der Pläne sehen darin eine Bedrohung für die Demokratie.
Im Westjordanland kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und dem israelischen Militär. Dabei wurden drei Menschen getötet.
Die Proteste richten sich gegen die jüngsten Reformpläne der erst in der vergangenen Woche vereidigten Regierung. Sie ist die am weitesten rechtsstehende Regierung, die Israel je hatte.
Die UN-Vollversammlung hat den Internationalen Gerichtshof Israel dazu aufgefordert, die Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel zu prüfen. Israels Ministerpräsident bezeichnet die Resolution als „verquer“.
Tel Aviv gilt als das israelische Silicon Valley: ein Paradies für Start-ups. Davon haben Frankfurter im Austausch „Frankfurt meets Tel Aviv“ viel gelernt.
Nach Antisemitismusvorwürfen wurde in München Wajdi Mouawads Stück „Vögel“ abgesetzt. Das ist ein Irrtum. Denn es zeichnet realistisch Konflikte in interreligiösen Beziehungen.
Ein Palästinenser hatte seinen Wagen gezielt auf eine israelische Soldatin gesteuert, im Anschluss wurde er erschossen. Auch die anderen Getöteten waren offenbar an Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften beteiligt.
Im Streit um ein Gebiet im Mittelmeer gibt es zwischen Israel und Libanon noch keine Einigung. In dem Gebiet liegt auch das Karisch-Gasfeld. Nun wurden erstmals die Systeme zum Gastransport Richtung Israel getestet.
Die Grüne Linie war jahrzehntelang auf offiziellen israelischen Karten nicht markiert. Die Stadt Tel Aviv hat das an ihren Schulen nun geändert. Das Bildungsministerium ist empört.
Eine Mehrheit der Israelis sei für eine Zwei-Staaten-Lösung, sagte der israelische Regierungschef vor der UN-Vollversammlung. Die Bedingung dafür sei, dass ein solcher Staat friedlich sein müsse. Kritik folge aus dem eigenen Land.
Großbritannien prüft offenbar eine Verlegung seiner Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem. Es wäre ein umstrittener Schritt.
Zufälliger Fund: Die Grabkammer am israelischen Mittelmeer stammt aus der Zeit des ägyptischen Pharaos Ramses II. Dutzende seit mehr als 3000 Jahren unberührte Artefakte wirken wie aus einem „Indiana-Jones-Film“.
Über das Abkommen wurde monatelang verhandelt. Jetzt sollen pflegebedürftige Holocaust-Überlebende 58 Millionen Euro mehr pro Jahr von Deutschland erhalten.