Tel Aviv feiert seine Weltoffenheit
Vor 25 Jahren gründete der Bürgermeister von Tel Aviv die Pride-Parade. In diesem Jahr kamen wieder 150.000 Teilnehmer aus aller Welt in die israelische Küstenstadt.
Vor 25 Jahren gründete der Bürgermeister von Tel Aviv die Pride-Parade. In diesem Jahr kamen wieder 150.000 Teilnehmer aus aller Welt in die israelische Küstenstadt.
Meeresbrise, Regenbogenflaggen und ausgelassene Stimmung: In Tel Aviv setzen rund 150.000 Menschen inmitten innenpolitischer Spannungen ein leuchtendes Zeichen für LGBTQ-Rechte.
Tel Aviv gilt als „queere Hauptstadt“ der Region – die LGBTQ-Gemeinde war noch nie so stark wie heute. Aber auch die Kritiker bekommen Aufwind. Wie verändert die neue rechtsreligiöse Regierung die Pride-Paraden im Land?
In Nürnberg beginnt der Evangelische Kirchentag. Mike Pence steigt in den republikanischen Vorwahlkampf ein. Und: Rammstein spielt in München.
Zehntausende Israelis haben in Tel Aviv und anderen Städten abermals gegen die Pläne Netanjahus zum Umbau der Justiz demonstriert. Die Regierung will die zwischenzeitlich gestoppten Pläne nun doch umsetzen.
Erstmals seit fast einer Woche flogen in der Nacht keine Raketen, die Menschen im Gazastreifen wagen sich aus den Häusern. Nach 35 Toten besteht Hoffnung, dass der Konflikt mit der Gruppe Islamischer Dschihad zunächst nicht weiter eskaliert.
In Tel Aviv ist es abermals zu Massenprotesten gegen die Pläne Netanjahus zum Umbau der Justiz gekommen. Vermittlungsgespräche zwischen der Regierung und der Opposition bleiben weiter ohne Erfolg.
Das israelische Militär hat in Nablus drei Palästinenser getötet. Zwei von ihnen sollen nach Angaben des Geheimdienstes Schin Bet bei einem Anschlag im April drei israelische Frauen erschossen haben.
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Militärposten, ein Waffenlager und Waffenproduktionsstätten der Hamas angegriffen. Zuvor hatten militante Palästinenser Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.
Israel ist ein gespaltenes Land. Im ärmsten Stadtteil von Tel Aviv erklären sie sich das mit der Benachteiligung der orientalischen Juden.
Weit mehr als 100.000 Menschen demonstrieren in Tel Aviv gegen die geplante Justizreform von Regierungschef Benjamin Netanjahu. Bald könnten die Abgeordneten sich entscheiden müssen.
Tausende Menschen kommen in Tel Aviv dort zusammen, wo vor sich vor vier Monaten Gegner der Reform versammelt haben. Auch heute demonstrieren sie gegen ihre Regierung und werfen ihr vor die Justiz des Landes schwächen zu wollen.
In zahlreichen Städten sind zum 75. Jahrestag der Gründung Israels Partys und Feuerwerke geplant. Doch vielen Menschen ist nicht nach Feiern zumute. Sie fürchten um ihre Demokratie.
Die Demonstranten werfen der israelischen Regierung vor, mit ihrer Reform die unabhängige Justiz des Landes schwächen zu wollen. Denn Abgeordnete könnten künftig Entscheidungen des Obersten Gerichts aufheben.
Mit einem Mal sind alle Palästinenser weg: Ibtisam Azem erzählt in ihrem Roman „Das Buch vom Verschwinden“ vielstimmig vom Leben in Israel.
Mehr als 100.000 Menschen haben am Samstagabend gegen die Gesetzesänderung in Tel Aviv demonstriert. Auch in weiteren Städten gab es Proteste. Ministerpräsident Netanjahu hat das Vorhaben vorerst um einige Wochen verschoben.
Bald feiert Israel seine Staatsgründung vor 75 Jahren, während das Land zugleich seine größte Krise erlebt: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Rechtsanwalt Yishai Sarid über Fanatiker, die seine Heimat von außen und von innen bedrohen.
In der Nacht seien drei Raketen aus Syrien auf Israel abgefeuert worden, teilt Israels Armee mit. Die eigene Luftwaffe habe dann die Raketenwerfer angegriffen, heißt es.
Anschläge in Tel Aviv und im Westjordanland fordern drei Todesopfer. Die Protestbewegung in Israel gedenkt der Opfer – und setzt ihre Aktionen gegen die umstrittene Justizreform fort.
Nahe der Strandpromenade von Tel Aviv ist ein Autofahrer in eine Gruppe Touristen gefahren. Ein Italiener wurde getötet. Israel reagiert mit einer Mobilisierung zusätzlicher Polizisten und Soldaten.
Nach dem Raketenbeschuss aus dem Libanon hatte Ministerpräsident Netanjahu harte Reaktionen angekündigt. Kurz darauf griff die israelische Luftwaffe Ziele im Südlibanon und im Gazastreifen an.
Für die Verschiebung der Justizreform hatte sich Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir die Bildung einer Nationalgarde unter seiner Führung versprechen lassen. Nun warnt der Polizeichef vor einem solchen Plan.
Die israelische Regierung hat die umstrittene Justizreform zwar aufgeschoben, doch deren Gegner halten an ihrem Protest fest. Landesweit sollen 450.000 Menschen auf die Straße gegangen sein.
Israels Verteidigungsminister hatte dazu aufgerufen, die umstrittene Justizreform, gegen die zuletzt Hunderttausende Israelis protestierten, zu stoppen. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Nun spitzt sich die Lage zu.
Rund 200.000 Menschen demonstrieren in Tel Aviv gegen Pläne der Regierung, die Befugnisse der Justiz einzuschränken. Nun fordert auch Verteidigungsminister Galant, den Gesetzgebungsprozess vorübergehend zu stoppen.
Die Knesset verabschiedet einen ersten Teil der Justizreform, mit dem es nur noch schwer möglich sein wird, Ministerpräsident Netanjahu für amtsunfähig zu erklären. Bei Protesten werden Dutzende festgenommen.
Rund zwei Dutzend Männer und Jugendliche haben das Fahrzeug deutscher Urlauber in der Stadt Nablus attackiert. Ihr Mietwagen hatte ein israelisches Kennzeichen. Botschafter Steffen Seibert spricht von einem widerlichen Vorfall.
Während die Regierung in Tel Aviv hastig eine Gesetzgebung vorantreibt, die ihr fast grenzenlose Macht sichern würde, vereint sie die Gegenseite mehr denn je unter dem Banner der Demokratie. Ein Gastbeitrag.
Die rechts-religiöse Regierung in Israel plant, den Einfluss der Justiz einzuschränken. Abermals gingen im ganzen Land Menschen aus Protest auf die Straßen. Die Organisatoren sprechen von einer halben Million Demonstranten.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Stelle, an der ein Palästinenser im vergangenen Jahr drei Israelis getötet hatte. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. Ein Verletzter schwebt in Lebensgefahr.
In der Nähe von Dschenin haben israelische Soldaten Medienberichten zufolge drei Palästinenser getötet. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.
Mindestens sechs Palästinenser sind bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland getötet worden – 26 weitere sind verletzt. Unter den Opfern soll sich auch der Attentäter von Huwara befunden haben.
Scholz spricht über die Zeitenwende, Baerbock erwartet beim G-20-Treffen Einigkeit gegen Russland – und ein Gericht verhandelt erstmals wegen „Handy-Blitzern“. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel ist ein aufgewühltes Land, und die Regierung heizt die Lage an. Gegner der Justizreform werden zu Anarchisten gestempelt. Und ein Minister fordert, dass ein palästinensischer Ort „ausradiert“ wird.
Nach schweren Ausschreitungen israelischer Siedler spricht sich Israels Finanzminister Bezalel Smotrich dafür aus, die palästinensische Kleinstadt Huwara „auszuradieren“. Dies sei aber nicht Aufgabe von Privatleuten – sondern des Staates.