Trump hält einen „Deal“ mit Iran für möglich
Nach der Freilassung eines inhaftierten Amerikaners dankt Donald Trump Iran mit ungewöhnlich positiven Worten. Auch sein Außenminister lobt das „konstruktive Verhalten“ des Landes.
Nach der Freilassung eines inhaftierten Amerikaners dankt Donald Trump Iran mit ungewöhnlich positiven Worten. Auch sein Außenminister lobt das „konstruktive Verhalten“ des Landes.
Weil er angeblich Teheran-feindliche Äußerungen veröffentlicht haben soll, wurde Michael White in Iran zu zehn Jahren Haft verurteilt und durfte das Land nicht verlassen. Nun befindet sich der Amerikaner auf dem Weg nach Hause.
Die heftigen Proteste in Hongkong und Iran gegen die Obrigkeiten hat die Regierung Trump begrüßt. Nun folgt die Retourkutsche aus Peking und Teheran.
Terroristen oder Demokraten? Albanien beherbergt 2500 iranische Volksmudschahedin. Ihr Ziel ist der Umsturz des iranischen Regimes. Gute Kontakte pflegen sie auch in den Deutschen Bundestag.
Irans Wirtschaft ist durch die Corona-Krise geschwächt, steht aber nicht vor dem Zusammenbruch. Schon im April begann die Regierung mit einer schrittweisen Lockerung der Einschränkungen.
Kaufhäuser, Einkaufspassagen und überdachte Bazare in Iran dürfen bald wieder öffnen. Viele Menschen bleiben skeptisch – auch mit Blick auf die offiziellen Infektionszahlen.
Nach einem Zwischenfall im Persischen Golf werfen sich Amerika und Iran gegenseitig vor, die jeweilige Marine habe sich provokant verhalten.
Iran hat nach eigenen Angaben erstmals einen Militärsatelliten ins All geschossen. Die Aktion widerspreche einer Resolution des UN-Sicherheitsrates, so der amerikanische Außenminister. Derweil wiederholt Präsident Trump seine Abschussdrohung gegen iranische Schiffe.
Die Spannungen zwischen Washington und Teheran nehmen ungeachtet der weltweiten Corona-Pandemie weiter zu. Im Zentrum steht dabei derzeit der Irak. Die Botschaft aus dem Weißen Haus aber geht darüber hinaus: Amerika bleibt handlungsfähig.
Die Corona-Epidemie überfordert die Islamische Republik. Zum ersten Mal bittet das Regime den IWF um Hilfe. Verschärft wird die Lage durch amerikanische Sanktionen und die Sturheit mancher Pilger.
Die Corona-Krise hat Iran fest im Griff. Nun bittet die Islamische Republik um IWF-Kredite – was wegen der Spannungen mit Amerika politisch heikel ist.
In Iran sterben täglich 30 bis 40 Menschen am Coronavirus. Teheran verhängt drastische Reisebeschränkungen. Religiöse Zentren bleiben unangetastet. Das untergräbt das Vertrauen in die Regierung weiter.
Offenbar wegen der geringen Wahlbeteiligung haben die iranischen Behörden die Schließung der Wahllokale bis Mitternacht hinausgezögert. Das Desinteresse der Wähler könnte sich zugunsten ultrakonservativer Kräfte auswirken.
In Rio gewann Kimia Alisadeh im Taekwondo als erste Iranerin eine Medaille bei Olympia. Die politische Führung in ihrer Heimat machte sie zum Symbol. Nun ist sie geflohen – und in Deutschland gelandet.
Von Juni an dürfen Frauen bei Fußballspielen der Männer im Stadion sein. Dieses Versprechen gibt Iran dem Weltverband. Das erfuhr die F.A.Z. aus sicherer Quelle. Ob Frauen aber tatsächlich Zutritt erhalten, ist offen.
Entgegen einer Ankündigung hat Irans Führung doch ein Glückwunschtelegramm von Frank-Walter Steinmeier erhalten. Dabei wollte der Bundespräsident angesichts der „aktuellen Entwicklungen“ nicht zum Nationalfeiertag gratulieren.
Bei seinem Iran-Besuch versichert der EU-Außenbeauftragte, dass Berlin, Paris und London das Abkommen erhalten wollten. Trumps Friedensplan für den Nahen Osten kritisiert Josep Borrell – als Abweichung von internationalen Vorgaben.
In Iran wird jede dritte Ehe geschieden. Um die Quote zu senken, setzt der iranische Justizchef den Notariaten einfach ein Limit – sie dürfen künftig nur noch eine begrenzte Zahl von Fällen pro Jahr annehmen.
Das ukrainische Flugzeug, das bei Teheran abgeschossen worden war, sei von zwei „TOR“-Raketen getroffen worden, heißt es in einem iranischen Bericht. Eine der beiden habe möglicherweise auch das Kommunikationssystem zerstört.
Das Atomabkommen gleicht zusehends einer leeren Hülle. Seine Rettung lohnt sich dennoch. Aber sie wäre nur ein Anfang.
Teheran will sich auch nicht mehr an den Atomwaffensperrvertrag halten, wenn der Nuklearstreit vor dem UN-Sicherheitsrat landet. Außenminister Zarif sagt seine Reise zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos ab.
In Kiew haben die Menschen Abschied von elf Ukrainern genommen, die beim Abschuss des Passagierflugzeugs in Teheran ums Leben kamen. In einer ukrainischen Regierungsmaschine wurden ihre sterblichen Überreste in ihre Heimat überführt.
Ayatollah Ali Chamenei wirft Deutschland, Frankreich und Großbritannien „Feigheit“ vor. Amerikas Präsident Donald Trump reagiert mit einer scharfen Warnung.
Nach dem Abschuss eines ukrainischen Passagieflugzeugs nahe Teheran will die Lufthansa frühestens Ende März wieder in die Hauptstadt des Iran fliegen. Auch Flüge über das Land vermeidet Konzern bis auf Weiteres.
Der Abschuss der Passagiermaschine mag ein Versehen gewesen sein. Das Netz von Lügen, das die iranische Propaganda tagelang spann, war es nicht. Bei jeder Katastrophe kommt inzwischen die Frage auf, ob die Regierung ihre Finger im Spiel hatte. Ein Gastbeitrag.
Israel sieht Iran durch die Tötung Soleimanis und die Proteste im Land geschwächt – und will das ausnutzen. Den Konflikt um Teherans Atomprogramm betrachtet der Geheimdienst nüchtern.
Irans Präsident Rohani befürchtet eine weitere Befassung des UN-Sicherheitsrates und Sanktionen, sollte das Land gänzlich aus dem Atomabkommen aussteigen. Sein Land habe gezeigt, dass es mit Partnern zusammenarbeiten könne.
Der iranische Präsident Hassan Rohani hat die Armee aufgerufen, den Abschuss des ukrainischen Flugzeugs aufzuklären und für die Informationspolitik um Entschuldigung zu bitten. Das Volk müsse mit Ehrlichkeit behandelt werden.
Nachdem die iranischen Behörden den britischen Botschafter in Teheran kurzzeitig festgesetzt hatten, hat Rob Macaire das Land verlassen. London betont, er sei nicht ausgewiesen worden.
Das von Iran abgeschossene ukrainische Flugzeug ist offenbar nicht nur von einem Geschoss getroffen worden – das legt ein Video nahe. Präsident Rohani kündigt derweil die Aufarbeitung des Abschusses an und fordert, „Rechenschaft abzulegen“.
Der Schlichtungsmechanismus, den Deutschland, Frankreich und Großbritannien im Atom-Streit mit Iran ausgelöst haben, sollte ursprünglich eine Drohkulisse sein. Doch dann kam Donald Trump.
Nach einem Interview des britischen Premierministers herrscht Unklarheit über die Position seines Landes im Atomstreit mit Iran. Boris Johnson sucht nach einem Ersatz für das alte Abkommen.
Die europäischen Vertragsstaaten des Atomabkommens mit Iran wollen die Vereinbarung retten und setzen auf Verhandlungen. Teheran unterstellt Europa, das Schlichtungsverfahren zu missbrauchen.
Berlin will nicht länger hinnehmen, dass Iran das Atomabkommen verletzt, und Teheran per „Schlichtung“ herausfordern. Ein Einstieg in den Ausstieg soll das aber nicht sein.
Nie mehr war das iranische Volk so geschlossen wie am 1. Februar 1979. Seit der Revolution verliert das Regime zusehends an Rückhalt in der Bevölkerung.
Studenten einer Universität in Teheran wollten zwei auf die Straße gemalte Fahnen der Vereinigten Staaten und Israels nicht mit Füßen treten.