Macron hält den Draht nach Teheran
Frankreich verhandelt mit Iran über freie Fahrt durch die Straße von Hormus. Von den Europäern erwartet Paris einen gemeinsamen sicherheitspolitischen Ansatz.
Frankreich verhandelt mit Iran über freie Fahrt durch die Straße von Hormus. Von den Europäern erwartet Paris einen gemeinsamen sicherheitspolitischen Ansatz.
Die iranischen Angriffe setzen Saudi-Arabien stark zu. Die Bevölkerung aber will davon nichts wissen.
Ein Ende des Irankriegs ist nicht in Sicht. Die USA greifen militärische Ziele auf der iranischen Öl-Insel Kharg an. Nun erwarten sie internationale Hilfe bei der Sicherung des Ölhandels.
Dreimal hat Iran schon Raketen in Richtung Türkei abgefeuert. Doch Ankara spielt die Vorfälle herunter. Dafür gibt es auch innenpolitische Gründe.
In Iran ist das Internet gesperrt. Wer über den Krieg spricht, riskiert sein Leben. Drei Frauen tun es trotzdem.
Kaum zeigt sich, dass der Widerstand Teherans zäher ist als erwartet, sucht Trump nach Gründen, einen Sieg zu proklamieren – und das Feuer einzustellen.
Seit Jahrhunderten ist Russland ein Player in Nahost, doch jetzt droht Moskaus Stern dort zu sinken. Putins Dilemma: Er hat weder politisches Kapital noch militärische Kapazitäten, das iranische Regime zu retten.
Iran feuert immer wieder Drohnen und Raketen auf Ziele in den Emiraten. Flughäfen werden geschlossen, Hotels stehen in Flammen und das Bild des sicheren Hafens bekommt Risse.
Trotz des Kriegs bestellen Menschen in Teheran Essen. Zwei Lieferdienstfahrer erzählen, was das für sie bedeutet.
Oft gilt die Regierungszeit von Premierminister Mossadegh 1951-1953 als eine Zeit der demokratischen Blüte in Iran. Aber stimmt das? Und waren die CIA und der MI6 verantwortlich für seinen Sturz?
Der UN-Sicherheitsrat nimmt eine Resolution an, die Teheran auffordert, seine Angriffe auf seine Nachbarn einzustellen. Moskau und Peking enthalten sich lediglich.
Aus arabischen Brudervölkern wurden über Nacht Geiseln Teherans. Der waidwunde Iran habe eine perfide Strategie der Verteidigung gewählt, von der er sich nicht erholen werde, erklärt ein Wissenschaftler.
Kollateralschaden: Im aktuellen Irankrieg wurden auch bedeutende Monumente persischer Geschichte und sogar Weltkulturerbe bombardiert. Selbst Picassos im Depot unter Teheran sind nicht sicher.
Iran attackiert amerikanische Radaranlagen am Golf. Satellitenbilder deuten auf schwere Schäden an Systemen hin, die teils mehrere Hundert Millionen Dollar kosten.
Rauch verdunkelt den Himmel über Teheran, und schwarzer Regen geht über bombardierten Erdöltanks nieder. Welche Chemikalien stecken drin?
Im Osten Teherans wurden bei israelischen Luftangriffen zwei fünfstöckige Wohnhäuser getroffen. Irans UN-Botschafter spricht von mehr als 1300 getöteten Zivilisten und fast 8000 zerstörten Häusern seit Kriegsbeginn.
Der Krieg erschüttert am Golf das sorgsam gepflegte Bild der Unverwundbarkeit und die Entspannungspolitik gegenüber Teheran. Es wäre Zeit für mehr Zusammenarbeit mit Europa.
Teheran ernennt den Sohn des getöteten Ali Khamenei zum neuen obersten Führer, während Washington widersprüchliche Signale über die Kriegsziele sendet.
In Iran kämpfen die Mullahs nach außen und innen ums Überleben. Der Druck auf die Menschen wird immer größer. Sie befürchten, dass die Islamische Republik überleben wird.
Der amerikanische Präsident deutet einen Plan für ein Ende des Irankriegs an. Das US-Militär sei dem Zeitplan weit voraus. Doch seine Botschaft ist widersprüchlich.
Der Angriff auf Ali Khamenei war eine Machtdemonstration israelischer und amerikanischer Nachrichtendienste. Er zeigt: Sie sind in Iran bestens vernetzt.
Flucht vor den Bomben? Von wegen. Viele Iraner empfinden Genugtuung über die Angriffe auf ihre Unterdrücker. Die Hoffnung auf einen Regimewechsel lebt.
Die USA kämpfen an der Seite Israels gegen Iran. Für Benjamin Netanjahu hängt nun viel davon ab, wie lange er den amerikanischen Präsidenten bei Kriegslaune halten kann.
Moskau will das Regime in Teheran stützen, ohne Trump zu verprellen. Die Führung in Washington hält sich mit Kritik an Russland zurück.
Ein Versprechen von Irans Präsident Peseschkian hielt nur wenige Stunden. Auf die Kritik iranischer Hardliner folgten neue Angriffe auf Riad und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Über Jahrzehnte wurde das Regime in Iran von Milizen wie Hizbullah, Hamas und Huthi beschützt. Die „Schattenarmee“ kann Teheran jetzt aber nicht mehr helfen.
Israels Armee bombardiert erstmals ein Öllager in Teheran. Auch in Beirut gibt es neue Angriffe. Iran reagiert mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Nachbarstaaten. Der Überblick
Ständig erreichen einen neue Nachrichten auf dem Handy, was seit den amerikanischen Luftangriffen auf Iran passiert. Der Blick der Welt konzentriert sich aber nur auf einen Bruchteil der betroffenen Region.
Lange führte Israel einen Schattenkrieg gegen Iran und dessen Verbündete. Jetzt setzt es auf volle Konfrontation.
Der Krieg im Nahen Osten sendet Schockwellen um die Welt, explodierende Energiepreise sind nur eine Folge von vielen. Wir sprechen über Konsequenzen und mögliche Szenarien.
Nach einem Drohneneinschlag in Aserbaidschan bedroht Staatschef Alijew Teheran. Nur kurz vorher drückte er noch Beileid wegen Khameneis Tod aus.
Israel und die USA wollen womöglich kurdische Milizen in Iran einsetzen. Damit nähmen sie die Gefahr eines Bürgerkriegs willentlich in Kauf.
In Frankfurt-Rödelheim prallen Welten aufeinander: Der Kampf des Staates gegen Islamismus und der Gläubigen um Religionsfreiheit, eine gespaltene iranische Diaspora und Anwohner, die von Lärm und Straßensperrungen die Nase voll haben.
Iranische Raketen könnten bald das amerikanische Festland erreichen, behauptet Trump. Damit begründet er auch den Krieg. Der amerikanische Militärgeheimdienst schätzt das anders ein.
Will Netanjahu die Monarchie zurück nach Iran bringen? Und nutzt die Gelegenheit, nun auch sämtliche Unterstützer Irans in der Region auszulöschen?
Nachdem eine iranische Rakete über dem Mittelmeer abgefangen wurde, bemühen sich Ankara und Teheran um Deeskalation. Die Türkei ist aber noch aus anderen Gründen besorgt.