Chef des iranischen Atomprogramms ermordet
Irans wichtigster Atomwissenschaftler wurde nahe Teheran in seinem Wagen erschossen. Der Außenminister des Landes macht Israel für den Anschlag mitverantwortlich.
Irans wichtigster Atomwissenschaftler wurde nahe Teheran in seinem Wagen erschossen. Der Außenminister des Landes macht Israel für den Anschlag mitverantwortlich.
Iran ist moderner, als viele denken: Unser Blick auf das Land wird verzerrt von der Tagespolitik. Dabei ist der historische und kulturelle Reichtum einzigartig. Eine Liebeserklärung.
Zwei israelische Agenten auf einem Motorrad sollen Abu Muhammad al-Masri erschossen haben. Der Angriff habe auf einer Straße in Teheran stattgefunden, heißt es in amerikanischen Medien. Iran weist den Bericht zurück.
Teheran dehnt dem jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge sein Atomprogramm weiter über die Grenzen des einstigen Atomabkommens aus.
Iran greift Venezuela mit Treibstofflieferungen unter die Arme. Die beiden Staaten, die von Amerika mit Sanktionen belegt sind, schließen sich immer enger zusammen – und Venezuela wird zur Drehscheibe für illegale Aktivitäten.
Die meisten Europäer bibbern für Biden. Von Benjamin Netanjahu über Muhammad Bin Salman bis Kim Jong-un würden aber auch viele Politiker Trump vermissen. Andere geben sich gleichgültig. Ein Überblick unserer F.A.Z.-Korrespondenten.
Die Vereinigten Staaten werfen der Regierung in Teheran eine versuchte Einmischung in die Präsidentenwahl vor. Fünf iranische Organisationen werden nun mit Strafmaßnahmen belegt.
Ihre doppelte Staatsbürgerschaft wurde ihr zum Verhängnis: Fünf Jahre Haft wegen angeblicher politischer Straftaten lautete das Urteil gegen die Französin Fariba Adelkhah. Nach einigen Monaten kann die Islamwissenschaftlerin das Gefängnis nun zumindest vorerst verlassen.
Weil die iranische Regierung fast 90.000 Gefangene wegen der Gefahr des Coronavirus freigelassen, politische Häftlinge von der Maßnahme aber ausgenommen hatte, war die Frauenrechtlerin in den Hungerstreik getreten.
Inmitten aller Kriegs- und Vernichtungsrhetorik: Eine israelische Agentenserie wagt sich an den Israel-Iran-Konflikt – mehr Aktualität geht kaum.
Im Weißen Haus werden mehrere Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrein unterzeichnet. Netanjahu sieht seine Politik der Stärke bestätigt. Den Nahostkonflikt beenden dürfte das nicht.
Der amerikanische Präsident kündigt an, mit einem Gegenangriff „tausendfach größeren Ausmaßes“ auf iranische Attacken reagieren zu wollen. Zuvor hatte die Website „Politico“ über Attentatspläne Teherans berichtet.
Die EU hat das Atomabkommen mit Iran noch nicht aufgegeben. Für dessen Rettung setzt Brüssel auf einen Regierungswechsel in Washington – denn der Kandidat der Demokraten hat sich im Wahlkampf klar zu dem Vertrag bekannt.
China baut seine Macht in Pakistan und Iran mit sehr viel Geld aus. Selbst das Schicksal der Uiguren scheint die beiden strategisch wichtigen Länder wenig zu kümmern.
Josef Donhauser führt einen der großen Gastronomie-Betriebe Österreichs. Er serviert in den Zügen der österreichischen Bahn. Jetzt ist er an die Börse gegangen – in Iran.
Monatelang weigerte Iran sich, Inspektionen der IAEA an zwei Orten zuzulassen, an denen geheime nukleare Aktivitäten stattgefunden haben sollen. Dass es jetzt eine Einigung gab, hängt wohl auch mit einem Rückschlag für Washington im Sicherheitsrat zusammen.
Die indonesische Präsidentschaft des Sicherheitsrats verweist auf mangelnden Konsens in dem Gremium: Nur die Dominikanische Republik unterstützt die Initiative der amerikanischen Regierung. Diese will ein Waffenembargo gegen Iran erreichen.
Teheran feiert einen Sieg über Washington. Neben Moskau legte auch Peking im Sicherheitsrat sein Veto gegen den amerikanischen Entwurf ein. Die drei Länder wollen den Status quo zum eigenen Vorteil verändern.
Die Vereinigten Staaten sind in der Iran-Frage im UN-Sicherheitsrat weitgehend isoliert. Amerikas Außenminister Pompeo schäumt – und deutet an, den „Snapback“-Mechanismus im Atomvertrag zu aktivieren.
Massud M. soll als Generalsekretär der Österreichisch-Iranischen Gesellschaft spioniert haben. Auch für den israelischen Geheimdienst Mossad habe er Informationen gesammelt, sagte ein iranischer Justizsprecher.
Mit Brian Hook verlässt eine der einflussreichsten Personen im amerikanischen Außenministerium ihren Posten. Die Entscheidung kommt nur wenige Tage vor einer wichtigen Sitzung im UN-Sicherheitsrat.
Fabian Lentsch galt früh als einer der besten Ski-Freerider der Welt. Doch auf dem Höhepunkt seiner Karriere steigt er ganz plötzlich aus der Wettkampf-Welt aus – und begibt sich auf eigene Abenteuer.
Für seine Anhänger ist der FC Tractor Sazi aus Täbris mehr als nur ein Fußballklub – für das Regime in Teheran ist er eine Bedrohung. Darf das selbsterklärte „beliebteste Team Asiens“ deshalb nie Meister in Iran werden?
Ein nuklear bewaffnetes Iran ist Israels großer Albtraum. Schon vor langer Zeit entwickelte die Regierung eine Gegenstrategie. Gebracht hat es wenig. Aber auch der diplomatische Ansatz passte Netanjahu nicht. Er spielt auf Zeit.
Peking nutzt Irans wirtschaftliche Schwäche und bindet das Land durch ein Abkommen stärker an sich. Die Allianz hat auch Folgen für Amerikas Politik in der Golfregion.
Der frühere Übersetzer soll die Vereinigten Staaten über Aufenthaltsorte des Generals Soleimani unterrichtet haben. Außerdem habe er „verschiedene Sicherheitsbereiche“ ausspioniert.
Die wirtschaftliche Lage in Iran ist schlecht, viele sind unzufrieden mit der Politik des Regimes. In der Kleinstadt Behbahan kommt es zu Protesten. Die Sicherheitskräfte reagieren offenbar mit massiver Präsenz, auch in anderen Städten des Landes.
In der Nacht soll es in der iranischen Hauptstadt zu Explosionen gekommen sein. Die gibt es seit Wochen immer wieder – unter anderem in einer Atomanlage. Die Regierung beteiligt sich nicht an Spekulationen.
Die EU will den Rest des Atomabkommens mit Teheran über den Tag der Präsidentenwahl in Amerika hinaus retten. Doch die schwierigste Hürde steht ausgerechnet drei Wochen vor der Wahl bevor.
Eine Explosion in Natans hat den Ausbau von Teherans Atomprogramm verlangsamt. Israel bestreitet nicht allzu energisch, dass es dahinterstecke. Und es gab noch mehr mysteriöse Vorfälle.
Bei Natans in Iran ist es nach Angaben eines Sprechers zu einem „Vorfall“ gekommen. Der Gouverneur der Stadt spricht von einem Feuer. Das Land reichert dort Uran stärker an, als es das Atomabkommen erlaubt.
Interpol sei um Hilfe bei der Festnahme gebeten worden, hieß es aus Teheran. Die in Frankreich ansässige internationale Polizeibehörde äußerte sich dazu bislang nicht.
Im Südosten von Teheran ist ein Gastank in die Luft geflogen. Die Explosion erleuchtete den Himmel über der iranischen Hauptstadt in orangefarbenem Licht.
Ernst Herzfeld entdeckte eine unvollendete Grabanlage bei Persepolis: Weshalb blieb auch der Wiederaufbau unvollendet? Briefe des aus Deutschland emigrierten Archäologen versprechen Aufschluss.
Die Ungeduld mit dem iranischen Regime im Streit über das Atomprogramm wächst – auch in Europa. Auf dessen Betreiben hin verabschiedete die Internationalen Atomenergiebehörde jetzt eine Resolution.
Die islamische Republik besitzt demnach mehr als 1,5 Tonnen angereichertes Uran. Nach dem Wiener Atomabkommen wären rund 200 Kilogramm erlaubt. Die Atombehörde beklagt zudem, das Teheran ihr den Zutritt zu zwei Anlagen verweigere.