Amerika und Iran streben Lösung „in den nächsten zwei Monaten“ an
In den Verhandlungen wollen die beiden Parteien indirekt miteinander sprechen. Vermitteln sollen die Chinesen, Europäer und Russen. Es geht um Vertragstreue und Sanktionen.
In den Verhandlungen wollen die beiden Parteien indirekt miteinander sprechen. Vermitteln sollen die Chinesen, Europäer und Russen. Es geht um Vertragstreue und Sanktionen.
Iran ist isoliert und sucht sich Partner, wo es sie findet. Peking springt gerne ein. Und der Westen? Schaut erst einmal zu. Aber Iran ist nicht „verloren“.
Peking und Teheran haben ein Abkommen unterzeichnet, das auf 25 Jahre ausgelegt ist. Handelt es sich tatsächlich um eine Neuordnung des Mittleren Ostens, wie manche Berichte nahelegen?
Chinas Außenminister reist nach Teheran, um eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Transport zu besiegeln. Das Abkommen markiert ein Zusammenrücken zweier wichtiger Rivalen Amerikas.
Amerikas Sanktionen im Atomstreit treffen Iran schwer. Die Wirtschaft hofft auf eine baldige Aufhebung. Der Handel mit Deutschland hat zuletzt schon zugelegt.
Die IAEA und Teheran vertagen einen weiteren Konflikt über Irans Nuklearprogramm. Dabei geht es um die Ausgangslage für mögliche Verhandlungen über ein neues Atomabkommen.
Zwar ist Amerikas neuer Präsident bereit, zu dem von Trump aufgekündigten Abkommen zurückzukehren, doch jetzt streiten Washington und Teheran über das Vorgehen. Den EU-Vorschlag für ein informelles Treffen lehnt Iran nun ab.
Joe Bidens erste Militäraktion als Präsident war ein Vergeltungsschlag – der ein Signal senden sollte: Er handelt, um amerikanische Truppen zu schützen. Bei der Planung mussten vor allem die Befindlichkeiten Teherans bedacht werden.
Teheran soll über fast drei Tonnen angereicherten Urans verfügen. Das geht aus einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde hervor. Nach dem Atom-Abkommen von 2015 dürfte das Land höchsten 200 Kilogramm haben.
Iran beginnt mit den Einschränkungen der UN-Atominspektionen. Der oberste Führer warnt Amerikaner und Europäer vor Einschüchterungsversuchen.
Nach dem Kompromiss zu den IAEA-Inspektionen in Iran hoffen manche in der EU, man könne nun die Pattsituation zwischen Teheran und Washington auflösen. Iranische Hardliner stellen die Vereinbarung jedoch umgehend in Frage.
Die Internationale Atomenergiebehörde kann die Anlagen in Iran zwar weiterhin kontrollieren. Doch sie wird dabei wohl weniger Zugang haben als bisher. Auf diese vorläufige Lösung hat sich die Behörde mit der Regierung in Teheran geeinigt.
Die westlichen Partner zeigen sich zu Gesprächen über das Atomabkommen mit Iran bereit. Teheran aber beharrt zunächst auf der Aufhebung von Sanktionen. Damit haben es die Vereinigten Staaten aber erst einmal nicht eilig.
Amerikas Präsident sieht die Welt am Scheideweg: Mit den Europäern will er verhindern, dass sich das autoritäre Modell gegen die Demokratie durchsetzt. Merkel ermahnt die Deutschen: Sie müssten über ihren Schatten springen.
Die Regierung Biden macht Zugeständnisse an Teheran. Einschränkungen für iranische UN-Diplomaten in New York sollen gelockert werden. Sorge bereitet eine Meldung, wonach ein Deutscher und ein Franzose in Iran verhaftet wurden.
Iran hatte angekündigt, sich an einen zentralen Teil des Abkommens nicht mehr zu halten und den Zugang der Internationalen Atomenergiebehörde zu seinen Anlagen zu beschränken. Nun soll der Machtwechsel in Amerika neue Bewegung bringen.
Die Regierung von Präsident Hasan Rohani beugt sich dem dem Druck der Hardliner. Irans Revolutionsführer Chamenei stellt Amerika vor die Wahl: Ein rasches Ende von Sanktionen oder weitere Verstöße gegen das Atomabkommen.
Mit dem Wiener Atomabkommen sollte Iran davon abgehalten werden, eine Atombombe zu bauen. Nach Amerika will auch Teheran die Transparenz erheblich einschränken – und richtet eine klare Forderung an Joe Biden.
Bei einem Raketenangriff auf eine amerikanische Basis im Nordirak gibt es einen Toten und Verletzte. Eine kaum bekannte Gruppe reklamiert die Attacke für sich. Beobachter halten jedoch das Regime in Teheran für verantwortlich.
Mehr als eine Geschichte: Hengameh Yaghoobifarahs Debütroman „Ministerium der Träume“ steht unter Hochspannung. Eine Kolumne der nicht-binären Autorin über die Polizei hatte im vergangenen Jahr eine heftige Kontroverse ausgelöst.
Washington streicht die Houthi von der Terrorliste – und auch Saudi-Arabien hofft auf einen gesichtswahrenden Ausweg aus dem Krieg im Jemen. Aber prompt starten die schiitischen Rebellen eine Offensive. War Joe Biden voreilig?
Washington nimmt in einem Gespräch mit den europäischen Partnern eine Bestandsaufnahme vor. Zwei Punkte deuten darauf hin, dass Joe Biden geneigt sein könnte, sich auf Iran indirekt zuzubewegen.
Nach Amerikas neuem Außenminister signalisiert auch sein iranischer Kollege Bereitschaft, das von Trump aufgekündigte Nuklearabkommen wieder in Kraft zu setzen. Die Frage ist, wer sich zuerst bewegt. Hier könnte Europa helfen.
Die Spannungen zwischen Südkorea und Iran nehmen zu: Die iranischen Revolutionsgarden haben im Persischen Golf einen südkoreanischen Tanker festgesetzt – das führt zu Unmut in Seoul.
Nach vier Jahren Trump ist kein Ausweg aus dem Chaos im Nahen und Mittleren Osten in Sicht. Das Grundproblem bleibt: Selbst maximaler Druck auf Teheran führte nicht zu einer Verhaltensänderung. Eine Analyse.
Die verbliebenen Partner wollen das Iran-Abkommen retten – sie hoffen auf die neue amerikanische Regierung und appellieren an die Führung in Teheran.
Ulsan Hyundai gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 die asiatische Champions League. Die Südkoreaner bezwingen den iranischen Fußball-Meister Persepolis FC beim Finale in Qatar.
Noch nie hat eine iranische Mannschaft die asiatische Champions League gewonnen. Nun steht der FC Persepolis im Finale. Für viele Fans ist es mehr als nur ein Fußballspiel. Und bei einem Sieg winkt eine besondere Belohnung.
Von Frankreich aus hatte der iranische Blogger Ruhollah Zam seine regierungskritische Website „Amad News“ betrieben. Er wurde verschleppt. Jetzt meldet die staatliche Nachrichtenagentur Irans seine Hinrichtung.
In einer gemeinsamen Erklärung haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien Iran dazu aufgerufen, das internationale Atomabkommen nicht aufs Spiel zu setzen.
Der „Vater“ des iranischen Atomprogramms wird Opfer eines Anschlags. Kaum jemand zweifelt daran, dass Israel dahinter steckt. Das Attentat ist auch ein Fingerzeig für Joe Biden und seinen Umgang mit Iran.
Bis Biden kommt, will Israel die Fähigkeiten Irans soweit es geht schwächen – und die angekündigten Verhandlungen über ein wiederaufgelegtes Atomabkommen verderben.
Nach dem Attentat auf einen Kernphysiker äußert Präsident Hassan Rohani Vorwürfe gegen Amerika und Israel. Auch der Oberste Führer, Ali Chamenei, nimmt Stellung. Unterdessen werden weitere Details des Anschlags bekannt.
Die großen Augenblicke wurden einst in kindlicher Gewissenhaftigkeit archiviert. Scheinbar einsam, aber doch synchron, weltweit. Nun ist die letzte analoge, globale Sportikone abgetreten. Was bleibt, ist Technik.
Der Atomwissenschaftler Fachrisadeh war staatlichen iranischen Medien zufolge am Freitag nach einem Attentat nahe der Hauptstadt Teheran seinen Verletzungen erlegen. Sein Tod könnte in den letzten Wochen der Amtszeit von Präsident Donald Trump den Konflikt zwischen dem Iran und seinen Gegnern verschärfen.
Ein wichtiger iranischer Atomphysiker wird ermordet. Teheran zeigt auf den Erzfeind Israel. Der UN-Generalsekretär warnt vor Spannungen in der Region.