Iran will Grenze zu Afghanistan befestigen
Länger als 900 Kilometer ist die Grenze zwischen beiden Ländern. Nun soll sie zu einem Betonwall mit Stacheldraht werden, um illegale Migration zu unterbinden.
Länger als 900 Kilometer ist die Grenze zwischen beiden Ländern. Nun soll sie zu einem Betonwall mit Stacheldraht werden, um illegale Migration zu unterbinden.
Vertreter der Ampelkoalition inszenieren sich als Demokratieretter, folgen aber autoritären Instinkten, wenn sie von der falschen Seite kritisiert werden.
Das Verfassungsgericht hat die Beschwerde des „Nius“-Chefs Julian Reichelt bestätigt, sein Recht auf Meinungsfreiheit sei verletzt worden. Das Entwicklungshilfeministerium wollte ihm Kritik verbieten. Das rächt sich.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Streit zwischen dem früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt und dem Entwicklungshilfeministerium den Stöpsel gezogen. Nachdem Karlsruhe zugunsten Reichelts urteilte, zieht die Regierung zurück.
Der frühere „Bild“-Chef Julian Reichelt hatte die Entwicklungshilfe der Bundesregierung für Afghanistan hart kritisiert. Das Kammergericht Berlin verbot ihm dies. Das Verfassungsgericht sagt: Das Urteil verletzt die Meinungsfreiheit.
Verteidigungsminister Pistorius stellt seine Reformpläne für die Bundeswehr vor. Die NATO feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Und die Leipziger Polizei sucht weiter nach Affendame Ruma. Der F.A.Z.-Newsletter.
Seit Jahren empfängt Moskau Vertreter der Taliban, anerkannt wurde deren Regierung in Afghanistan bisher aber nicht. Das soll sich nun ändern.
Der „Islamische Staat Provinz Khorasan“ soll hinter dem Terroranschlag auf eine Konzerthalle nahe Moskau stehen. Der Großteil der Verdächtigen sind Tadschiken. Wie kommt das?
In Putins Welt wird passend gemacht, was nicht in die Wirklichkeit passt – und wenn dafür der „Islamische Staat“ in die Ukraine verlegt wird. Hauptsache, es geht gegen den Westen.
Zuletzt haben die Taliban mutmaßliche Mörder in Fußballstadien erschießen lassen. Nun kündigt der selbst ernannte Emir von Afghanistan die Todesstrafe für Ehebrecherinnen an.
Die USA vermuten den afghanischen Ableger des IS hinter dem Anschlag in Russland. Die Terrorgruppe nimmt zunehmend Ziele außerhalb Afghanistans ins Visier.
Seit über einem Jahr hofft ein früherer afghanischer Staatsanwalt auf Aufnahme in Deutschland. Aber Berlin hat bisher nur 240 gefährdete Menschen aus dem Land geholt, nicht Tausende wie versprochen. Wieso? Eine Spurensuche.
Im pakistanischen Swat-Tal erwacht das Bewusstsein für vergangene Zivilisationen wieder – und manche träumen schon von einem neuen Kulturtourismus.
Die in Afghanistan herrschenden Taliban wollten in Doha wie eine anerkannte Regierung behandelt werden. UN-Generalsekretär António Guterres weist das aber als „inakzeptabel“ zurück.
In Afghanistan sind durch eine Lawine bislang 25 Menschen ums Leben gekommen, acht weitere wurden verletzt. Die Zahl der Opfer könnte steigen, wie das Katastrophenschutzministerium der Taliban mitteilte.
Der internationale Druck auf die Herrscher von Kabul hat das Gegenteil von dem bewirkt, was er sollte. Es ist Zeit, Schlüsse daraus zu ziehen.
Erstmals sollten Vertreter der Taliban an einer internationalen Konferenz zu Afghanistan teilnehmen. Doch dem Auftakt am Sonntag blieben sie fern.
Die Parlamentswahl in Pakistan hat gezeigt, dass das Militär kein Garant von Stabilität ist. Nur mehr Rechtsstaatlichkeit kann das Land aus der Krise führen.
Einen Tag vor den Parlamentswahlen erschüttern zwei Attentate auf Wahlkampfbüros die pakistanische Unruheregion Baluchistan. Der sogenannte Islamische Staat reklamiert die Taten mit mindestens 26 Toten für sich.
Stichwort „Remigration“: In der Türkei findet man kein Auskommen und keine Unterkunft, selbst wenn man den Tod in Kauf nimmt. Deshalb fliehen die Menschen – nach Deutschland.
Zaghaftes Herantasten an internationale Verantwortung: Die Beteiligung der Bundeswehr an Missionen der UN in den 1990er-Jahren folgte vor allem innenpolitischen Prioritäten.
Die Opiumproduktion in Afghanistan ist eingebrochen. Nun mehren sich Hinweise, dass die Taliban auch den Handel bekämpfen wollen. Das könnte Auswirkungen auf den Rauschgiftmarkt in Europa haben – nicht nur positive.
Die Taliban haben etliche Frauen ohne Burka festgenommen. Die Kampagne richtet sich offenbar vor allem gegen die Minderheit der Hazara.
Teheran hat nähere Angaben zu den mutmaßlichen Tätern des Anschlags in Kerman Anfang des Jahres veröffentlicht. Demnach kam einer der Attentäter aus Tadschikistan, wo der „Islamische Staat“ zunehmend Mitglieder rekrutiert.
In Pakistan gab es 2023 so viele Terroranschläge wie seit Jahren nicht mehr. Das hängt mit den Entwicklungen in Afghanistan zusammen. Doch auch die Anti-Terror-Polizei ist für viele Tote verantwortlich.
Für Frauen in Afghanistan gibt es seit der Machtübernahme der Taliban immer mehr Einschränkungen. Karima Katayon schreckt das nicht ab. Die Entwürfe der Schneiderin stehen für den Widerstandsgeist einer ganzen Generation.
Der Dreißigjährige soll den Kölner Dom ausgespäht haben. Ob der Mann auch Kontaktmann zu einer im Juli ausgehobenen IS-Terrorzelle war, ist unklar.
Kein Land der Welt erkennt die Taliban-Regierung an. Doch es mehren sich Stimmen für einen pragmatischeren Umgang mit den Islamisten. China geht voran.
Über Jahre gaben internationale Geldgeber in Afghanistan den Ton an – auch beim Thema Stromversorgung. Dann waren sie plötzlich weg. Das bringt nicht nur Nachteile.
Der frühere „Bild“-Chefredakteur und heutige „Nius“-Chef Julian Reichelt reicht Verfassungsbeschwerde gegen eine Entscheidung des Kammergerichts Berlin ein. das Gericht hatte ihm eine Äußerung über die Bundesregierung untersagt.
Viele Flüchtlinge sind traumatisiert, wenn sie ankommen. Auf professionelle Hilfe müssen sie oft warten. Die Unsicherheit, wie es weitergeht, kann Suizidgedanken verstärken. Ein Afghane berichtet.
Es gibt Kultur, die begeistert, mitreißt, ganz neue Wege geht. Und Ausstellungen, Aufführungen und Auftritte, die man am liebsten nie erlebt hätte.
UN-Flüchtlingskommissar Grandi spricht sich für eine stärkere Lastenteilung zwischen Deutschland und anderen Ländern in Europa aus. Das sei besser als der Versuch, restriktivere Maßnahmen zu ergreifen.
Ein hoher Taliban-Funktionär hat in der DITIB-Moschee Chorweiler gesprochen. Der Moscheeverband behauptet nun, nichts damit zu tun gehabt zu haben. Wieso gibt sich die deutsche Politik damit zufrieden?
Eigentlich wollte die deutsche Entwicklungsorganisation GIZ ihre Hilfe in Afghanistan ausbauen. Nun erleidet die Versorgung der Bevölkerung einen weiteren Rückschlag.
Derzeit sei „kein angemessenes Forum“ für ein offenes Gespräch zu schaffen, begründet die Evangelische Akademie Villigst die Entscheidung. Die Taliban schließen derweil weitere Reisen nach Europa nicht aus.