Wie ein Taliban-Funktionär nach Köln kam
Offenbar erhielt ein Taliban-Funktionär ein Schengenvisum von den Niederlanden. Sein Auftritt in Köln wirft Fragen auf. Die Bundesinnenministerin fordert Aufklärung.
Offenbar erhielt ein Taliban-Funktionär ein Schengenvisum von den Niederlanden. Sein Auftritt in Köln wirft Fragen auf. Die Bundesinnenministerin fordert Aufklärung.
Abdul Bari Omar, ein ranghoher Vertreter des Taliban-Regimes in Afghanistan, hat in einer Kölner Moschee eine Rede gehalten. Der Dachverband Ditib distanziert sich.
Das Kammergericht Berlin hat dem früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt die Äußerung verboten „Deutschland zahlte in den letzten zwei Jahren 370 Millionen Euro (!!!) Entwicklungshilfe an die Taliban (!!!!!!)“. Sein Anwalt denkt über den Gang vors Verfassungsgericht nach.
Drei Jahrzehnte lang hat Pakistan die islamistischen Taliban in Afghanistan unterstützt. Die Folgen davon bekommt das Land nun selbst zu spüren.
Pakistan will 1,7 Millionen Afghanen abschieben. Viele trauen sich aus Angst vor der Polizei nicht mehr auf die Straße. Oder sie reisen überstürzt und fast mittellos aus – in das krisengebeutelte Afghanistan.
Die pakistanische Regierung hatte irregulären Flüchtlingen eine Frist zur freiwilligen Ausreise bis zum 1. November gesetzt. Hilfsorganisationen warnen wegen des nahenden Winters vor kritischen Bedingungen für die Rückkehrer.
Gut zwei Jahre nach ihrer Machtübernahme herrschen die Islamisten in Afghanistan mit harter Hand – und kriegen einiges erstaunlich gut hin.
Pakistan will mehr als eine Million Afghanen abschieben. Damit will das Land die Taliban-Regierung unter Druck setzen. In der pakistanischen Bevölkerung kommt diese Botschaft gut an.
Der Salang-Tunnel war mal ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Heute ist er nur noch Schlamm und Fels. Die Taliban wollen ihn jetzt im Eiltempo wieder eröffnen.
Mit 6,3 war das Beben am frühen Morgen so stark wie das, das vor einer Woche mehr als 2000 Menschen getötet hatte. Zwei Menschen wurden getötet, mindestens 154 verletzt. Das Zentrum lag nahe der Stadt Herat.
Das Selbstmordattentat hat sich während des Freitagsgebets in der nordöstlichen Provinz Baghlan ereignet. Der Islamische Staat hat sich zu dem Anschlag bekannt.
Das Erdbebengebiet im Westen Afghanistans ist dünn besiedelt – doch wegen der traditionellen Lehmbauten ist die Zahl der Opfer besonders hoch. Viele der Überlebenden stehen nun vor dem Nichts.
Nach dem schweren Erdbeben in Afghanistan mit mehr als 2400 Toten hat die Erde am Montag mehrmals gebebt. Die Hoffnung, Menschen lebend aus Trümmern zu retten, schwindet.
Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulze wollte dem „Nius“-Chefredakteur Julian Reichelt die Aussage verbieten lassen, die Bundesregierung unterstütze durch Entwicklungshilfe die Taliban. Damit ist sie vor Gericht gescheitert.
In Österreich entgleitet den Parteien die Kontrolle über ihre Botschaften. Auch jenen, die Sebastian Kurz für dessen Kommunikationsmethoden kritisierten.
Nach den schweren Beben am Samstag gehen die Rettungsarbeiten in Afghanistan nur langsam voran. Helfer berichten von bedrückenden Szenen. Die Behörden sprechen von mehr als 2500 Toten, die Zahl könnte noch weiter steigen.
Eine kleine Reisegruppe von FPÖ-Leuten macht den Taliban die Aufwartung. Die Parteispitze distanziert sich. Aber auch die fiel schon mit Afghanistan-Aussagen auf.
Offenbar ohne Abstimmung mit der Parteizentrale reisen FPÖ-Politiker um den früheren Europaabgeordneten Mölzer nach Afghanistan. Schon zuvor fiel die rechte Partei durch originelle Verbindungen ins Ausland auf.
Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulze (SPD) schickt dem früheren „Bild“-Chef Julian Reichelt eine Abmahnung wegen eines Tweets. Der wehrt sich dagegen mit einer Klage.
In Afghanistan ließ Deutschland Tausende gefährdete Ortskräfte und ihre Familien zurück. Das soll sich in Mali nicht wiederholen. Pragmatismus geht vor.
Die Lage für Journalisten in Afghanistan ist verheerend. Sie werden zensiert und verfolgt. Frauen verlieren ihre Jobs. Reporter ohne Grenzen formuliert einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung.
Die Machtübernahme der Taliban hat das Leben vieler Afghaninnen und Afghanen radikal verändert. Drei von ihnen schildern ihre Sicht auf das Leben seit der Machtübernahme der Islamisten.
Ein Held: In der Bundeswehr dienen viele tapfer. Doch manche leisten absolut Außergewöhnliches. So wie Matthias G. vom KSK.
Ob ins All fliegen oder Länder reagieren: Frauen stehen Männern in praktisch nichts mehr nach – und beanspruchen Gleichstellung. Das ruft Widerstand hervor.
Nach der verheerenden Explosion während einer Zusammenkunft der islamistischen JUI-F zählen die Behörden inzwischen 54 Tote. Darunter sind offenbar auch mehrere lokale Parteikader.
Während einer politischen Veranstaltung in der Nähe der Grenze zu Afghanistan ist eine Bombe explodiert. Die pakistanische Polizei befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte.
Vor über 20 Jahren marschierten Truppen unter US-Führung in Afghanistan ein, weil die dort regierenden Taliban der Terrorgruppe Al-Qaida Unterschlupf gewährt hatte. Nun haben sich die Dschihadisten einem UN-Bericht zufolge in dem Land wieder etabliert.
Die FDP-Politikerin bemängelt, dass die Dienste nicht ausreichend über Krisenlagen informiert hätten. Das macht sie auch am Wagner-Aufstand fest.
Festnahmen in Deutschland zeigen die Gefahr, die vom afghanischen IS-Ableger ISPK auch für Europa ausgehen könnte. Dem Netzwerk sind die Taliban zu milde.
Damit werden Frauen weiter aus der Öffentlichkeit in Afghanistan verdrängt: Sie verlieren so einerseits geschützte Räume, um sich zu treffen und auszutauschen, andererseits auch eine der letzten Möglichkeiten, eigenständig Geld zu verdienen.
Sie waren einer der letzten Zufluchtsräume für Frauen: Nun müssen Schönheitssalons in Afghanistan innerhalb eines Monats schließen. Für viele Frauen bricht damit ihre einzige Einnahmequelle weg.
Bei der Anhörung der Enquetekommission zum Afghanistan-Einsatz werden ehemalige Regierungsmitglieder befragt. Auch der frühere Außenminister Joschka Fischer äußert sich.
Das Aufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghanen läuft wieder – eine ursprünglich innovative Idee, die an vielen Ecken hakt.
Die Taliban in Afghanistan haben abermals einen Mann exekutiert. Er soll fünf Menschen getötet haben.
Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen verzeichnet den stärksten Anstieg jemals. Die Zahl der Vertriebenen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der zuständige Hochkommissar appelliert an die Konfliktparteien.
Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen verzeichnet den stärksten Anstieg jemals. Die Zahl der Vertriebenen hat sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der zuständige Hochkommissar appelliert an die Konfliktparteien.