Pakistan droht Afghanistan mit „offenem Krieg“
Die Lage zwischen den beiden Nachbarländern ist trotz einer Waffenruhe angespannt. Derzeit verhandeln beide Länder in Istanbul. Nun droht der pakistanische Verteidigungsminister.
Die Lage zwischen den beiden Nachbarländern ist trotz einer Waffenruhe angespannt. Derzeit verhandeln beide Länder in Istanbul. Nun droht der pakistanische Verteidigungsminister.
Wien schiebt den ersten Straftäter seit der Machtübernahme der Taliban nach Afghanistan ab. Vorausgegangen waren Gespräche auf „technischer Ebene“.
Eine merkwürdige Allianz aus links und rechts kritisiert eine Abschiebung nach Afghanistan. Doch das Vorgehen ist rechtens und richtig. Weitere Schritte dürften folgen.
Afghanistan und Pakistan haben nach den schwersten Kämpfen seit 2021 einen sofortigen Waffenstillstand vereinbart. Vorausgegangen waren Gefechte, bei denen Dutzende Menschen getötet wurden.
Nur 435 von 22.870 Afghanen mit Rückführungsbescheid eines EU-Landes kehrten 2024 tatsächlich zurück. Deutschland und 19 andere Staaten verlangen, dass die EU-Kommission tätig wird.
Nach neuen Gefechten im Grenzgebiet zu Afghanistan wächst in Pakistan die Sorge vor einer Eskalation. Islamabad fordert die Taliban auf, gegen Extremisten auf afghanischem Boden vorzugehen. Eine Waffenruhe hält vorerst.
Seit Langem wirft Pakistan den afghanischen Taliban vor, Terroristen zu unterstützen. Jetzt eskaliert der Konflikt. Bei den Kämpfen gibt es zahlreiche Tote.
Die Waffenruhe zwischen dem Taliban-Regime und Pakistan vom Wochenende ist schon wieder Geschichte: Bei Kämpfen in der Grenzregion sind mehrere Menschen gestorben.
Twenty Israeli hostages — freed alive from Hamas captivity. British psychologist Sarah Whittaker works with survivors of torture and abduction worldwide. Here, she explains how to bring people back from dehumanization.
20 noch lebende israelische Geiseln wurden aus der Gewalt der Hamas entlassen. Die britische Psychologin Sarah Whittaker behandelt weltweit Opfer von Folter und Geiselnahmen. Im Gespräch erklärt sie, wie man Menschen rettet, die entmenschlicht wurden.
Es soll Tote gegeben haben, als die afghanischen Taliban und die pakistanische Armee sich in der Grenzregion beschossen. Die Gefechte sind eine Folge von Luftangriffen in Afghanistans Hauptstadt Kabul.
Indien empfängt erstmals einen Taliban-Minister. Zur gleichen Zeit findet ein Angriff in der afghanischen Hauptstadt statt. Die Taliban sehen Pakistan dahinter.
Deutschland dürfe „kein Magnet mehr für illegale Migration sein“, sagt Bundesinnenminister Dobrindt. Er führte darum „technische Gespräche“ über Abschiebeflüge mit den Taliban.
Erstmals reist der Außenminister der Taliban nach Indien. Die Islamisten erhoffen sich eine diplomatische Aufwertung. Auch gegenüber Berlin treten sie selbstbewusster auf.
Die Lufthansa deppert, das Bauamt verschlafen, die Straßen ein Flickenteppich? Nicht ärgern, alles ist relativ, weiß der Taliban. Und nächste Woche ist Autogipfel, es geht also aufwärts.
Zwei Tage lang war das Internet in Afghanistan abgeschaltet. Das sagt viel aus über das Denken des Taliban-Chefs – und die Machtbalance innerhalb des Regimes.
Viele Menschen sind von der Außenwelt abgeschottet. Insbesondere an Schulen und Universitäten sorgt das für Probleme. Eine Erklärung der regierenden Taliban lag zunächst nicht vor.
Die islamistische Regierung begründete den weitreichenden Schritt mit „unmoralischen Inhalten“. Die unmittelbaren Folgen: Flüge werden gestrichen und der Kontakt zu Personen im Land bricht ab.
Das Regime in Kabul hat das Internet abgeschaltet. Die Folgen für die Wirtschaft, Hilfsorganisationen und Frauen könnten verheerend sein.
Die Taliban lehnen die Forderung Donald Trumps nach einer US-Militärpräsenz in Afghanistan ab. Doch sie wollen Beziehungen zu den USA – und sind offen für Verhandlungen.
Die Taliban verbieten Inhalte von und für Frauen an afghanischen Universitäten. Auch Werke über Menschenrechte, Politik und sexuelle Belästigung stehen auf dem Index.
Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 gab es zwei Abschiebeflüge nach Afghanistan. Nun verhandelt das Bundesinnenministerium mit afghanischen Vertretern über regelmäßige Rückführungen. Dabei stehen Straftäter im Fokus.
Sicherheitskräfte blockieren Frauen den Zugang zu UN-Institutionen in Kabul. Auch die Hilfe im Erdbebengebiet verläuft schleppend.
Der israelische Angriff in Qatar ist diplomatisch heikel: Das Emirat hat sich zum unentbehrlichen Friedensvermittler im Nahen Osten und im Gazakrieg entwickelt.
Vor fünf Tagen erschütterten schwere Erdbeben den Osten Afghanistans. Shafi Shirzad von der Bonner Hilfsorganisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“ berichtet von seinem Einsatz in den betroffenen Gebieten.
Vier Tage nach dem Erdbeben in Afghanistan meldet die Taliban-Regierung Hunderte weitere Todesopfer. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch weiter ansteigt.
Bei dem schweren Erdbeben in Afghanistan sind mehr als 1400 Menschen ums Leben gekommen. Vor allem in der Provinz Kunar wurden viele Gebäude zerstört und die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig.
Putin, Xi und Kim machen Pläne für eine neue Weltordnung. Die Bundesregierung stellt ihre Projekte vor und ein Gericht entscheidet über die Auslieferung des mutmaßlichen Drahtziehers hinter der Nord-Stream-Sabotage. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach dem Erdbeben in Afghanistan steigen die Opferzahlen weiter an. Die Einsätze der Rettungskräfte gestalten sich schwierig, weil viele Straßen verschüttet sind.
Ein Beben der Stärke 6,0 erschüttert den Nordosten Afghanistans. In einem schwer zugänglichen Gebiet nahe der pakistanischen Grenze kommen Hunderte Menschen ums Leben. Es gibt viele Verletzte.
Nach Monaten des Wartens in Pakistan kommen fast 50 Afghanen in Deutschland an. Mehr als 2000 Menschen warten darauf noch. Dobrindt will sich Zeit lassen.
Auch Tadschikistan schickt massenhaft Flüchtlinge zurück in ihre von den Taliban beherrschte Heimat. Warum?
Viele Afghanen mit bindenden Aufnahmezusagen sitzen in Pakistan fest. Dort droht ihnen die Abschiebung zu den Taliban. Hilfsorganisationen appellieren an die Bundesregierung, ihre Zusagen einzuhalten.
Auf das Wort der Bundesregierung ist offenkundig kein Verlass. Nun schiebt Pakistan Afghanen, die in einem deutschen Aufnahmeprogramm sind, in das Land der Taliban ab.
Afghanen mit einer deutschen Aufnahmezusage werden in Pakistan festgenommen und abgeschoben. Außenminister Wadephul will nun deren „Schutz gewährleisten“.