Den Afghanen in Islamabad läuft die Zeit davon
Pakistan will alle Afghanen aus Islamabad verbannen. Das gilt auch für die 3000 Teilnehmer des Bundesaufnahmeprogramms. Für sie tickt jetzt die Uhr.
Pakistan will alle Afghanen aus Islamabad verbannen. Das gilt auch für die 3000 Teilnehmer des Bundesaufnahmeprogramms. Für sie tickt jetzt die Uhr.
Der desaströse Abzug aus Afghanistan hält einige Lehren für die Realität unter Trump bereit. Berlin reagierte damals zu starr und träge auf eine dynamische Situation.
Nach der Rückeroberung Kabuls durch die Taliban beteiligte sich die Bundeswehr an einem internationalen Evakuierungseinsatz. Der Untersuchungsausschuss des Bundestages kritisiert die Regierung.
Der Wahlkampf geht in den Endspurt, die EU-Regierungschefs treffen sich zu Ukraine-Beratungen und Europa fragt sich nach der Sicherheitskonferenz, wie brüchig das transatlantische Verhältnis ist. Der F.A.Z. Frühdenker
Abschiebungen nach Afghanistan sind nicht einfach. Die herrschenden Taliban sind international isoliert. Nach dem Attentat von München verlangt der CSU-Chef schnelle Verhandlungen mit den Islamisten.
Die Herrscher von Kabul stehen für alles, wogegen sich deutsche Außenpolitik richtet. Trotzdem sollte sich Berlin nicht weiter vor direkten Gesprächen scheuen.
Die Union will nach dem Anschlag von München nicht nur über Migration reden. Die AfD schon. Und für die SPD ist die Tat eine weitere Belastung im Wahlkampf.
Nach dem mutmaßlichen Anschlag von München bieten sich die Islamisten als Gesprächspartner an. So wollen sie international Anerkennung erlangen. Berlin lehnt das bislang ab.
SPD-Politiker Rolf Mützenich spricht im Interview über eigene Fehler als Fraktionschef und die Integrität von Friedrich Merz. Eine deutsche Beteiligung an einer Ukraine-Friedenstruppe schließt er nicht aus.
Die Taliban sind in Afghanistan seit 2021 wieder an der Macht. Ein Haftbefehl gegen zwei Anführer steht nun wohl bevor.
Im August schob Deutschland 28 Afghanen in ihr Heimatland ab. Direkte Gespräche mit den Taliban lehnt Berlin aber ab. Wien schickt nun eine Delegation nach Kabul.
Biden hat die Freilassung von zwei Amerikanern erreicht. Trump kann den Deal für sich reklamieren. Das ist ganz im Sinne der Taliban.
Afghanistans bekanntester Medienmacher schildert, wie sein Sender mit islamistischen Zensoren ringt. Und erklärt, was der Westen tun sollte.
Der stellvertretende Außenminister der Taliban kritisiert das Bildungsverbot für Frauen als unislamisch. Er ruft dazu auf, Schulen und Universitäten für sie wieder zu öffnen.
Immer wieder machen ihre Politiker durch extrem rechte Ausfälle von sich reden. Jetzt könnte die FPÖ in Österreich den Kanzler stellen. Wo kommt die Partei her?
Der GRU gilt als der geheimste der russischen Nachrichtendienste. Der Historiker Matthias Uhl schildert Erfolge und Misserfolge des Militärgeheimdienstes von 1918 bis zum Ukrainekrieg.
Die Motivation des Demokraten war es, eine zweite Präsidentschaft Donald Trumps zu verhindern. Das ist ihm nicht gelungen. Im letzten Amtsjahr wurde es um Joe Biden einsam.
Neubauten sollen keine Fenster mehr haben, durch die Orte zu sehen sind, die von Frauen genutzt werden. Lokale Behörden sollen dazu Baustellen überwachen.
Bevor der Assad-Clan an die Macht kam, war das Land geprägt von Pluralismus. Der ist im kollektiven Gedächtnis nicht verloren gegangen, sagt Carsten Wieland. Ein Gespräch mit dem Nahost-Experten.
Die frühere Bundeskanzlerin beschreibt, wie sie den Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch erlebt hat. Sie lobt die Planung, gesteht aber ein, dass der Westen in Afghanistan in vielem gescheitert ist.
Die Taliban haben die Schließung medizinischer Ausbildungsstätten für Frauen verfügt. Für die Gesundheit von Afghaninnen könnte das dramatische Folgen haben.
Mit der Machtergreifung der Taliban sind viele Künstler aus Afghanistan geflohen. In Frankfurt haben sie einen Ort gefunden, wo sie ihre Werke zeigen können.
Saad Mohseni leitet das größte Medienunternehmen in Afghanistan. Im Interview spricht er über das Tauziehen mit den Machthabern, den Mut seiner Reporterinnen – und die Tatsache, dass Gesetze teils nicht umgesetzt werden.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation „Haalvsh“ wurden 230 Personen getötet oder verwundet. Die Taliban wollen den Vorfall untersuchen.
Das neue „Tugendgesetz“ der Taliban hat international für Entsetzen gesorgt, weil es Frauen entrechtet. Jetzt rückt eine Bestimmung ins Rampenlicht, die die Presse betrifft.
Die Lage der Frauen in Afghanistan kommt Verfolgung gleich, sagt der Europäische Gerichtshof. Damit könne es reichen, die Herkunft und das Geschlecht bei der Prüfung eines Asylantrags zu berücksichtigen.
Schutzsuchende werden für Heimatreisen nach Afghanistan kritisiert. Doch von Urlaub kann im Reich der Taliban kaum die Rede sein. Zwei Betroffene berichten.
Teheran droht damit, zwei Millionen Afghanen abzuschieben. Das ist auch eine Botschaft an Europa. Schon jetzt wachsen in Iran die Feindseligkeiten gegenüber den Flüchtlingen.
90 Prozent der Afghaninnen bezeichnen ihre geistige Gesundheit einer Umfrage zufolge als schlecht. Die Chefin der UN-Frauenorganisation fordert nun mehr Unterstützung für Unternehmerinnen in dem Land.
In Schmerwitz in Brandenburg ist jeder dritte Bewohner ein Migrant. Trotzdem hat das Dorf für eine weitere Unterkunft gestimmt. Von dem ungewöhnlichen Projekt sollen alle Dorfbewohner profitieren.
Bundeskanzler Scholz sucht in Zentralasien ungewöhnliche Partner. Und er hofft, etwas mehr über Russland zu erfahren.
Als erstes westliches Land wird die Schweiz im Herbst das Büro ihrer staatlichen Entwicklungshilfeorganisation in Afghanistan wiedereröffnen.
Die Schweiz eröffnet als erstes westliches Land in Kabul wieder ein Büro ihrer Entwicklungsorganisation. Eine Legitimierung der Taliban sei das nicht.
Der Bundeskanzler sucht ungewöhnliche Verbündete. In Usbekistan schließt er ein Abkommen zu Abschiebungen auch nach Afghanistan – und zu Fachkräften. Und hofft, etwas mehr über Russland zu erfahren.
In Kubra Khademis Heimatland Afghanistan dürfen Frauen öffentlich nicht mehr sprechen. Aus dem Pariser Exil kämpft die Künstlerin für sie und zeigt neue Bilder in Frankfurt. Ein Gespräch.