Nicht abwarten, sondern zerstören
Israels Armee zerstört in Syrien Militärgerät und ist in eine Pufferzone eingerückt. Kritik weist Israel zurück – es gehe darum, Bedrohungen zu verhindern.
Israels Armee zerstört in Syrien Militärgerät und ist in eine Pufferzone eingerückt. Kritik weist Israel zurück – es gehe darum, Bedrohungen zu verhindern.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes schwankt Syrien zwischen Erleichterung und Ungewissheit. Wir schalten zu unserem Korrespondenten Christoph Ehrhardt nach Damaskus. Nahost-Kenner Rainer Hermann ordnet danach die Kräfteverhältnisse ein.
Am Abend des 23. Augusts tötete ein abgelehnter Asylbewerber aus Syrien beim Stadtfest in Solingen drei Menschen. Seitdem herrscht Misstrauen in der Stadt – und muslimische Bürger fühlen sich einer Art Generalverdacht ausgesetzt.
Es ist eine große Erleichterung, dass Al-Assad endlich weg ist. Aber die Machtübernahme der Islamisten in Syrien könnte jetzt zu einem radikal fundamentalistischen Rückfall führen.
Die Regierung in Wien verkündet ein „Rückführungs- und Abschiebeprogramm“ von Syrern. Das dürfte dem Druck der rechten FPÖ geschuldet sein. In Frankreich warnt der Rassemblement National vor einem Zustrom nach Assads Sturz.
Eine Explosion erschüttert den Hafen von Latakia. Berichte deuten auf einen israelischen Angriff hin, während israelische Truppen an der Grenze zu Syrien vorrücken. Experten warnen vor einer Rückkehr des IS.
China hatte sich dem syrischen Regime zuletzt stark angenähert. Sechs Tage lang machten die Assads letztes Jahr Urlaub in dem Land – dabei unterzeichnete der nun gestürzte Präsident ein wichtiges Projekt für Peking.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus liegen ungläubige Freude und Beklemmung nah beieinander. In die Erleichterung über den Sturz des Assad-Regimes mischt sich Misstrauen gegenüber den Aufständischen.
Afghanistan, Jemen, Irak, Syrien, Nordkorea oder Venezuela: Wieso reisen Menschen in Länder, für die es eine Reisewarnung gibt?
Die Familie des geflohenen Machthabers von Damaskus hat Syrien lange Zeit Stabilität gebracht, indem sie mit eiserner Faust regierte und ein weites Patronagenetzwerk schuf. Loyalität war die wichtigste Währung.
Netanjahu sagt im Korruptionsprozess gegen ihn aus. Die Debatte um syrische Flüchtlinge in Deutschland nimmt Fahrt auf. Und: Eine wichtige Wasserstraße in Deutschland wird über Monate blockiert sein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Israels Militär bombardiert in Syrien die militärischen Anlagen der gestürzten Assad-Regierung. Die Rebellenallianz ebnet den Weg für eine Übergangsregierung. Der UN-Sicherheitsrat will den Zerfall des Landes verhindern. Der Überblick.
Syriens neuer starker Mann kämpfte einst für al-Qaida im Irak und saß im berüchtigten Gefängnis Abu Ghuraib. Kann man ihm seine Wandlung hin zum pragmatischen Politiker, der Syrien einen will, glauben?
Auch in Hessen haben Tausende Syrer am Wochenende den Sturz des Diktators gefeiert. Viele wollen nun der Heimat helfen – aber es gibt auch Zweifel.
Auf deutschen Straßen bejubeln zehntausende Syrer den Sturz des Diktators Assad. Doch nicht für alle kommt eine Rückkehr nach Syrien infrage.
Eine Million Syrer leben derzeit in Deutschland. Was ändert sich für sie nach dem Ende des Assad-Regimes?
Zehntausende Syrer sind in Deutschland berufstätig - vom Arzt bis zum Paketfahrer. Wie groß wäre die Lücke, würden sie in ihre Heimat zurückkehren?
Der Syrien-Fachmann Charles Lister über HTS-Anführer Muhammad Al-Golani, dessen Verhältnis zu Andersdenkenden – und die Beziehung der Rebellen zur Türkei.
Syriens früherer Herrscher ist nach Russland geflohen. Dort hat Baschar al-Assad politisches Asyl erhalten – ein seltener Status. Politische Auftritte dürfte ihm Wladimir Putin nicht zugestehen.
Nachdem Rebellen die Hauptstadt Syriens erobert haben, sprach Abu Muhammad Al-Golani in einer Moschee zu seinen Anhängern. Er ist der Chef der islamistischen Miliz Hay’at Tahrir al-Scham.
Die Sorge vor Chaos in Syrien wächst nach dem Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad. Israel bombardierte Armeestützpunkte und Waffenlager und auch die USA griff dutzende Ziele an.
Mehrere Tausend Euro soll ein Mann nach Syrien überwiesen haben. Deshalb wirft ihm die Staatsanwaltschaft die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor.
In der Türkei wird schon über eine Rückkehr der drei Millionen syrischen Flüchtlinge debattiert. In der Grenzstadt Kilis leben gut 70.000 Syrer. Viele dort fühlen sich zerrissen.
Syrien steht nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad vor einer ungewissen Zukunft. Allein in Deutschland leben fast eine Million Syrier. In fast allen VW-Werken wird heute in Deutschland gestreikt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Syriens Machthaber Assad ist nach Russland geflohen. Können sich die verschiedenen Kräfte im Land über die Machtverteilung einigen? Oder kommt es zu Chaos und neuen Konflikten im Nahen Osten? Der Überblick.
Während Trump schon verlangte, dass Amerika sich aus dem syrischen „Durcheinander“ heraushalten müsse, blieb Biden zunächst still – und handelte dann. Nach der Rebellion sieht er große Gefahren.
Jahrelang war Syrien ein Erfolg für Moskau. Jetzt ist schon fraglich, ob die russischen Militärstützpunkte in dem Land bestehen bleiben können.
Abu Mohammed al-Golani übernimmt die Kontrolle über Damaskus und zwingt Assad zur Flucht. Sein Wandel vom Extremisten zum politischen Akteur könnte wegweisend für Syriens Zukunft sein.
Assads Sturz ist eine gute Nachricht, auch weil damit Russland und Iran geschwächt werden. Dass sich in Syrien eine liberale Demokratie durchsetzt, ist aber unwahrscheinlich. Deutschland steht eine neue Asyldebatte bevor.
Nach über 13 Jahren Bürgerkrieg haben islamistische Rebellen Syriens Machthaber Baschar Al-Assad zur Flucht gezwungen. Die Bevölkerung bemächtigte sich schnell seines Palastes.
Viele Syrer verbanden mit dem jungen Präsidenten einst die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft. Die Realität sah bekanntlich anders aus. Die Geschichte von Aufstieg und Fall des Baschar al-Assad.
Nach dem Machtwechsel in Damaskus bleiben viele Fragen offen. In die Jubelfeiern mischt sich Unsicherheit: Droht Syrien nun im Chaos zu versinken? Und wie könnte eine neue Ordnung aussehen?
Mehr als drei Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Nach dem Sturz Assads gibt es die Erwartung, dass sie bald in ihr Heimatland zurückkehren.
Die syrischen Rebellen marschieren in der Nacht in Damaskus ein. Machthaber Baschar al-Assad soll die Hauptstadt verlassen haben. Auch die Armee erklärt das Ende von Assads Herrschaft.
Auch die strategisch wichtige Stadt Homs ist nun offenbar unter Kontrolle der syrischen Rebellen. Ihr nächstes Ziel ist Damaskus – und der Sturz der Regierung von Präsident Baschar al-Assad.