Wie die Türkei ihren Einfluss in Syrien ausbaut
Im Umgang mit den kurdischen Milizen ist Ankara auf Konfrontationskurs mit den Vereinigten Staaten. Wird Trump die SDF im Stich lassen und sich der Türkei annähern?
Im Umgang mit den kurdischen Milizen ist Ankara auf Konfrontationskurs mit den Vereinigten Staaten. Wird Trump die SDF im Stich lassen und sich der Türkei annähern?
In Tal Rifaat im Nordosten Syriens herrschten bis vor wenigen Tagen Kurden. Jetzt fliehen sie vor von Ankara unterstützten Milizen. Dafür kehren vertriebene Araber in ihre Häuser zurück.
Die Bundesregierung warnt die Unterstützer des gestürzten syrischen Machthabers Assad vor einer Flucht nach Deutschland. Es erwarte sie hier die „volle Härte des Gesetzes“.
Nach dem Sturz von Assad diskutiert Deutschland über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Doch nicht alle finden das Tempo angemessen.
Mit Demonstrationen und einer Hausbesetzung in Frankfurt haben Aktivisten gegen das Vorgehen der Türkei in den kurdischen Gebieten Syriens. Ein erster Versuch der Polizei, die Besetzer zum Abzug zu bewegen, ist gescheitert.
Personen aus dem Umfeld des gestürzten Diktators haben der Nachrichtenagentur Reuters von den letzten Stunden Assads in Damaskus erzählt. Er täuschte demnach fast alle um ihn herum – und ließ sogar enge Verwandte im Stich.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes blicken syrische Geflüchtete mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Die Diskussion um mögliche Abschiebungen sorgt für Spannungen.
Durch die Angriffe in Syrien stärkt Israel seine Luftüberlegenheit in der Region. Könnte eine Attacke auf Irans Atomprogramm folgen?
Seit dem Sturz des Assad-Regimes telefoniert die Schriftstellerin Ronya Othmann viel mit ihrem kurdisch-jesidischen Vater. Beide können kaum glauben, was passiert ist. Aber sie jubeln nicht. Sie haben Angst.
Bevor der Assad-Clan an die Macht kam, war das Land geprägt von Pluralismus. Der ist im kollektiven Gedächtnis nicht verloren gegangen, sagt Carsten Wieland. Ein Gespräch mit dem Nahost-Experten.
Die von der HTS-Miliz angeführten Rebellen haben auf ihrem Siegeszug nach dem Sturz des Assad-Regimes in ganz Syrien Verteilungszentren für die amphetaminartige Droge Captagon entdeckt.
Handwerker oder Ärzte aus Syrien machen zwar weniger als ein Prozent der arbeitenden Bevölkerung aus. Doch sind sie vor allem in Branchen mit starkem Personalmangel tätig. Arbeitgebern passt die Rückkehrdebatte daher gar nicht.
In der Südosttürkei nahe der syrischen Grenze kommen seit Jahren Ruinen aus der Jungsteinzeit zum Vorschein. Ein Ausflug zur Baukunst der letzten Jäger und Sammler.
Die neue Regierung in Thüringen ernennt ihre Minister. Die G-7-Staaten beraten über den Machtwechsel in Syrien, und zwischen Frankfurt und Mannheim rollen die Züge wieder. Der F.A.Z. Frühdenker.
Deutschland sollte dringend wieder Einfluss in Syrien gewinnen, schon wegen der Flüchtlingsfrage. Baerbocks grünes Lastenheft für die neue Führung in Damaskus hilft da nicht weiter.
Der Frankfurter Prozess gegen einen syrischen Arzt geht auch nach dem Umsturz in Syrien weiter. Ein Zeuge sagt zunächst, jetzt könne er frei sprechen, tut das dann aber doch nicht.
Im Nordosten Syriens rücken islamistische Rebellen mithilfe der Türkei vor. Das beunruhigt die Vereinigten Staaten. Washington befürchtet ein Erstarken des „Islamischen Staats“.
In Damaskus öffnen Geschäfte und Cafés wieder. Die Rebellen geben sich freundlich. Doch hinter den Kulissen beginnen die Machtkämpfe.
Der Erfolg der HTS-Miliz könnte Dschihadisten in Deutschland dazu motivieren, Propaganda zu verbreiten oder nach Syrien auszureisen, heißt es in Sicherheitskreisen. Die Lage wird deshalb genau beobachtet.
Moskau versucht, eigene Militärstützpunkte in Syrien zu retten. Sie sind weit über das Land hinaus wichtig. Im Hinblick auf die neuen Machthaber zeigt sich Russland flexibel.
Der Sturz des Regimes in Syrien hat Iran militärisch weiter geschwächt. Der Oberste Führer des Landes versucht das zu vertuschen – und bereitet Gesprächskanäle zu den neuen Machthabern in Damaskus vor.
Der erste Christ nördlich der Alpen war ein Frankfurter! Die Industrie- und Handelskammer hat einen neuen Geschäftsführer. Und der hessische Innenminister will nach Syrien abschieben. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Veränderungen, Disruptionen, neue Risiken aber auch neue Chancen gab es immer in der Geschichte. Derzeit aber macht sich das Gefühl breit, die Erde habe sich noch nie so schnell gedreht wie heute. Also beleuchten unsere Fachleute die Brennpunkte.
Vater und Sohn sollen zwei Töchter ihrer Familie ins Ausland gebracht haben – eine unter Vorwand, die andere mit Gewalt. Nun verhandelt das Landgericht Darmstadt über diesen Fall.
Der Diktator ist geflohen. Was aus Syrien wird, ist aber noch vollkommen unklar. Gegensätzliche Interessen stoßen aufeinander. Und ein Wiederaufbau wird Hunderte Milliarden Dollar kosten.
Europa wird zwar nur geringen Einfluss auf die Entwicklungen in Syrien haben. Doch um Hilfe zu leisten, sollte die EU die Sanktionen schrittweise abbauen – wenn auch unter Auflagen, schreibt unser Kolumnist.
Die ersten Syrer kehren aus der Türkei nach Syrien zurück. Es sind nicht die Studierten und Integrierten, sondern Tagelöhner. Aber sie sind hoch motiviert.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock äußert sich in ihrer Rede am Mittwoch in Berlin zur ungewissen Lage in Syrien: Sie betont: „Das neue Kapitel Syriens ist noch nicht geschrieben“.
Das Gefängnis Sednaja galt als das brutalste des Assad-Regimes. Nun wurden Tausende Häftlinge befreit. Von vielen anderen fehlt weiter jede Spur.
Nach dem Sturz al-Assads führt Mohammed al-Baschir bis März 2025 die Übergangsregierung in Syrien. HTS-Anführer al-Golani erklärt, an Folter und Kriegsverbrechen beteiligte Ex-Beamte zur Verantwortung ziehen zu wollen.
In den vergangenen Jahrzehnten sind viele Regime im Nahen Osten gefallen – selten entwickelten sich die Dinge zum Guten. Der Syrien-Kenner Volker Perthes glaubt, dass man in Damaskus aus der Geschichte lernen könnte.
Seit dem Sturz des syrischen Regimes zerstört Israel mit Hunderten Luftangriffen die militärischen Fähigkeiten des Nachbarlandes. Regierungschef Netanjahu warnt die Rebellen: Jede Bedrohung für Israel werde unerbittlich bekämpft. Der Überblick.
Muhammad al-Baschir soll die syrische Übergangsberwaltung führen. Für Rebellenführer al-Golani hat er sich in Idlib bewährt. Wer ist der Mann?
Die Waffen des Assad-Regimes sollten nicht in falsche Hände geraten, deshalb sind Israels Luftschläge sinnvoll. Netanjahus Erfolge wären mit der westlichen Status-quo-Politik nicht möglich gewesen.