Zu spät und zu wenig
Die Nachbarstaaten Syriens sind in der Flüchtlingskrise an ihre Grenzen gestoßen. Sie sind darauf angewiesen, dass die zugesagte Hilfe auch wirklich ankommt. Die UN würden da gerne strenger durchgreifen.
Die Nachbarstaaten Syriens sind in der Flüchtlingskrise an ihre Grenzen gestoßen. Sie sind darauf angewiesen, dass die zugesagte Hilfe auch wirklich ankommt. Die UN würden da gerne strenger durchgreifen.
Die Russen haben so wenig Wodka exportiert wie seit Jahren nicht mehr. Das Ansehen des Landes sei wegen Krisen wie in Syrien schlechter geworden, sagt ein Experte.
In Köln hat ein syrischer Schriftsteller eine Zeitung gegründet. Sie erscheint auf Arabisch und wendet sich an Flüchtlinge. Manche Artikel sind ins Deutsche übersetzt. Etwa zur Kölner Silvesternacht.
Ankara ist bereit, in den syrischen Bürgerkrieg mit Bodentruppen einzugreifen. Allerdings nur, wenn sich verbündete Armeen dem Plan anschließen.
Weder Putin noch Assad sind an einem schnellen Waffenstillstand in Syrien interessiert. Deshalb bomben ihre Truppen weiter. Die neue russisch-syrische Offensive begräbt die zarte Hoffnung auf Frieden. Ein Kommentar.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in Syrien schwindet. Syriens Präsident Assad erteilt der Einigung von München eine kategorische Absage. Und äußert sich gelassen angesichts der türkischen Angriffe bei Aleppo.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz malt Russlands Ministerpräsident Medwedjew das Bild einer weltpolitischen Apokalypse – und wird dabei von Patriarch Kirill unterstützt. Offenbar hat Moskau nur eines im Sinn.
Im Konflikt mit der Türkei unterstützt Moskau jetzt die kurdischen Milizen in Syrien – und fordert auch ihre Teilnahme an den Genfer-Friedensgesprächen. Hofft Putin, die Nato spalten zu können?
Bei Luftangriffen auf syrische Schulen und Krankenhäuser sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder. Washington verurteilt die Luftangriffe und macht Russland dafür verantwortlich.
Bei Luftangriffen in Syrien sind zwei Krankenhäuser getroffen worden, darunter auch ein von der Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) unterstütztes Hospital im Nordwesten des Landes. Es soll mehrere Tote geben.
Die Türkei will Schutzzonen für Flüchtlinge auf der syrischen Seite der Grenze errichten. Außenminister Çavuşoğlu sagt, das sei viel billiger. Angebliche Interventionspläne für Syrien weist die Regierung zurück.
Während über eine Feuerpause in Syrien verhandelt wird, herrschen in Aleppo Tod und Zerstörung. Die russische Luftwaffe trifft wahllos Wohn- und Krankenhäuser. Syriens Armee ist kurz davor, den Belagerungsring zu schließen.
Das taten Amerika, Russland oder China selten. Aber es ist gut, wenn an diese alte Erkenntnis bisweilen erinnert wird. So geschehen in der Syrien-Debatte bei Anne Will.
In einem Telefonat mit Kanzlerin Merkel kündigt der türkische Ministerpräsident an, die Kurden im Norden Syriens auch künftig anzugreifen. Auch Russlands Regierungschef hat sich nach der Münchner Sicherheitskonferenz nochmal zu Wort gemeldet.
Der Verhandlungsführer der syrischen Opposition ist sehr skeptisch, ob es wirklich zu einer Feuerpause in Syrien kommen wird. Beispiele aus anderen Ländern machen ihm Angst, sagt er im F.A.Z.-Gespräch.
Es war ein Treffen des Misstrauens, der Disharmonie, ja der Feindschaft. Die jüngste Münchener Sicherheitskonferenz lieferte ein Abbild der Weltlage, wie es düsterer seit Jahrzehnten nicht war.
Es ist die Sprache des anderen Amerikas auf der Münchner Sicherheitskonferenz, einer neuen konservativen Regierung, wenn die Republikaner denn gewinnen sollten. Für den Hardliner John McCain hat Putin nur ein Ziel: Den Westen zu spalten.
Die türkischen Luftangriffe auf Kurden in Syrien müssten beendet werden, teilte die amerikanische Regierung mit. Zuvor hatte das türkische Militär Stellungen kurdischer Milizen in Nordsyrien bombardiert.
Es wäre wünschenswert, wenn es zu einem neuen west-östlichen Frühling käme. Und wenn man sich vertrauen könnte. Der russische Ministerpräsident hat in München beteuert, Moskau wolle genau das. Es könnte ja etwas dafür tun.
Der stellvertretende UN-Generalsekretär Eliasson hat die Hoffnung auf Frieden in Syrien noch nicht aufgegeben. Im Interview mit der F.A.Z. sagt er jedoch auch deutlich, dass das nicht nur an den lokalen Akteuren hängt.
Ihre Delegation gab ein zweifelhaftes Bild ab, als Schutzmacht eines der schlimmsten Regime der Welt: Deutlich wie selten wurde auf der Sicherheitskonferenz in München, dass der russischen Regierung eine eigene gesellschaftliche Vision fehlt, die es mit der des Westens aufnehmen könnte. Eine Analyse.
Deutsche Sicherheitsfachleute sind sich einig, dass ein Sieg des syrischen Regimes nicht mehr aufzuhalten ist. Das russische Eingreifen habe eine Trendwende eingeleitet, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Der amerikanische Außenminister Kerry hat Russland vorgeworfen, in Syrien vor allem legitime Oppositionsgruppen zu bombardieren. Eine Einigung auf eine friedliche Lösung sei nur möglich, wenn der Kreml seine Strategie ändere.
Der französische Ministerpräsident Valls ist gegen die Verteilung von Flüchtlingen in Europa nach einem festen Schlüssel. Damit stellte er sich, wie schon am Vortag, gegen die Politik der Kanzlerin.
Modar Rabbat ist aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Er ist Bauingenieur und wünscht sich vor allem eines: zu arbeiten. Jetzt hat er tatsächlich eine Stelle gefunden. Aber darf er sie auch annehmen?
Zwar sei es gut, dass Moskau an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Aber das allein reiche nicht, mahnt die Verteidigungsministerin. In Syrien habe man es schließlich mit einem gemeinsamen Feind zu tun.
Die Vereinbarung von München liest sich gut. Die Widersprüche des Syrien-Konfliktes bleiben aber bestehen. Das größte Interesse daran, dass Frieden einkehrt, hat Deutschland.
Bei der Sicherheitskonferenz in München geht es vor allem um den Bürgerkrieg in Syrien. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge hat sich laut Kanzleramtsminister Peter Altmaier besonders ein Land gut geschlagen.
Nach Ansicht des britischen Außenministers kommt Russland eine tragende Rolle bei der Lösung des Syrien-Konflikts zu. Ob das Land sich an den vereinbarten Waffenstillstand hält, ist fraglich.
„Es ist nicht logisch zu sagen, dass es einen Teil unseres Landes gibt, auf den wir verzichten“, sagte Assad in einem Interview. Der Kampf könne noch lange dauern, doch solle das Ziel ohne zu zögern erreicht werden.
Amerika, Russland und wichtige Regionalmächte wollen die Waffen in Syrien zum Schweigen bringen. Kann dieser Plan gelingen? Zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz bestimmt das Thema die Gespräche.
Der russische Patriarch Kirill trifft sich an diesem Freitag in Havanna mit Papst Franziskus. Das historische Treffen liegt ganz im Interesse des Kremls - denn Kirche und Politik sind unter Putin zu einer Einheit verschmolzen.
Die in München getroffenen Vereinbarungen zur Syrien-Krise scheinen ein guter Weg zu sein, zu einem Frieden in dem Bürgerkriegsland zu kommen. Der Kreml muss zwar einige Kröten schlucken, darf aber auf Augenhöhe verhandeln.
Ist Russland der einzige Akteur im syrischen Bürgerkrieg, der noch erfolgreich eigene Ziele verfolgt? Findet Amerika zu einer neuen Rolle? Und wieso zitiert die Verteidigungsministerin Gedichte falsch?
Amerika und Russland verkünden: Innerhalb einer Woche soll in Syrien nicht mehr gekämpft werden. Zumindest nicht zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Russlands Ministerpräsident warnt vor einem „Weltkrieg“.
Russland schiebt alle Verantwortung von sich, dass es bislang noch keine Friedenslösung in Syrien gab. Der Kreml habe Vorschläge vorgelegt und warte auf Reaktionen, sagte der russische Außenminister Lawrow.