Assad will bis mindestens 2021 an der Macht bleiben
Der syrische Machthaber ist bereit zum Dialog mit dem Westen - aber nur zu seinen Bedingungen. Vor allem in einem Punkt wird Assads absurde Logik deutlich.
Der syrische Machthaber ist bereit zum Dialog mit dem Westen - aber nur zu seinen Bedingungen. Vor allem in einem Punkt wird Assads absurde Logik deutlich.
Viele Bewohner Mossuls bejubelten den „Islamischen Staat“ bei dessen Einmarsch. Als sie das Ausmaß des Grauens erkannten, war es zu spät. Jetzt fürchten sie die Rache der irakischen Armee.
Spätestens seit dem verhinderten Putsch befindet sich die Türkei in einem Wandel – und wähnt sich laut ihres Präsidenten in einem „Unabhängigkeitskrieg“. Im Inneren ist der Umbau vollzogen. Jetzt ist die Außenpolitik an der Reihe.
Die Schlussoffensive Amerikas unter der Führung von Barack Obama in das logistische Herz des „Islamischen Staates“ kommt womöglich früher als gedacht. Das Vermächtnis des scheidenden Präsidenten ist auch abhängig von den Folgen vor Ort.
Das russische Militär hat bei Präsident Putin um Erlaubnis für neue Angriffe auf Aleppo gebeten. Allerdings vergeblich. Im Luftraum Syriens sind sich wieder ein amerikanischer und ein russischer Kampfjet gefährlich nahe gekommen.
Die Chancen für einen baldigen Abschluss des Freihandelsabkommens Ceta sind deutlich gestiegen. Derweil treffen sich die Syrien-Verbündeten in Moskau und die Union berät über ihre Marschroute bei der Rente.
Ceta kurz vor dem Ziel - Termin für Unterzeichnung weiterhin offen. Syrien-Verbündete beraten in Moskau - Dreiertreffen der Außenminister. Union berät über Marschroute bei Rente - Internes Treffen.
Auch Russland zeigt sich entsetzt über den Angriff auf eine syrische Schule, bei dem viele Kinder getötet wurden. Doch war Moskau daran wirklich unschuldig?
Bei dem Bombardement einer Schule in Syrien sind laut Unicef 22 Kinder und sechs Lehrer getötet worden. Die Vereinten Nationen sprechen von einem möglichen Kriegsverbrechen. „Ich hoffe, wir haben nichts damit zu tun“, sagt ein russischer Top-Diplomat.
Die Syrien-Pläne Hillary Clintons führten zur Konfrontation mit Russland, warnt der republikanische Kandidat Donald Trump. Ein ehemaliger Außenminister hat offenbar eine bessere Meinung über die demokratische Bewerberin – und kündigt an, Clinton zu wählen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty wirft der Allianz gegen die Terroristen vor, zu wenig auf den Schutz von Zivilisten zu achten. In den vergangenen Jahren seien bei elf Angriffen rund 300 Unschuldige getötet worden.
Mossul im Irak ist noch nicht vom „Islamischen Staat“ befreit, da plant die internationale Anti-IS-Koalition schon die Einnahme der syrischen Stadt Rakka. Ein Streitthema bleibt jedoch die Rolle der Türkei.
Die geplante Evakuierung während einer Feuerpause in Aleppo ist geplatzt. Die Vereinten Nationen machen dafür auch die Rebellen verantwortlich. Amerika und Russland wollen weiter verhandeln.
Die Türkei setzt im Irak auf kurdische Peschmerga-Kämpfer – auch gegen kurdische Freischärler aus Syrien. So will sie die einen Kurden gegen die anderen ausspielen.
Eines Tages werden die Geschäftspraktiken unserer Zeit von Menschen beurteilt, die kein finanzielles oder nationalistisches Interesse an ihren Ergebnissen haben. Ihr Urteil wird kaum auf Liebe gründen. Ein Gastbeitrag.
Hunderttausende Menschen sind im Osten Aleppos eingeschlossen. Hilfsorganisationen wollten heute zum ersten Mal Kranke und Verwundete aus der nordsyrischen Stadt holen. Doch dafür fehlen noch immer Sicherheitszusagen.
Russland ist eine Großmacht. Aber was will Putins Reich mit seinem Einfluss anfangen? Bis jetzt verdecken westliche Widersprüche Russlands Schwächen, wie die Diskussion in Maybrit Illners Sendung zeigt.
Die Grausamkeit des Kriegs in Syrien entsetzt die Europäer. Doch vor einer harten Gangart gegen Assad schrecken sie zurück – und dessen großen Verbündeten in Moskau.
Ein Flüchtling steht in Stammheim vor Gericht, weil er in Syrien half, einen UN-Mitarbeiter zu entführen. Seiner Verteidigerin hält das Verfahren für verfassungswidrig.
„Unmenschlich“ und „widerwärtig“ – bei ihrem Gipfeltreffen am Donnerstag haben die Staats- und Regierungschefs der EU die Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Aleppo mit deutlichen Worten verurteilt.
Mehr Druck auf den russischen Präsidenten und ein dauerhafter Waffenstillstand im syrischen Aleppo: Die Bundeskanzlerin will beim EU-Gipfel in Brüssel dafür werben, dass auch die anderen Staats- und Regierungschefs Tacheles mit Putin reden.
Nach dem erfolglosen Treffen mit Wladimir Putin in Berlin wollen die EU-Staaten ihren Kurs im Syrien-Krieg verschärfen. In einem Beschlussentwurf für den anstehenden Gipfel werden nun auch den Unterstützern der syrischen Führung Sanktionen angedroht.
Die türkische Armee geht weiter gegen Kurden im Norden Syriens vor. Bis zu 200 Kämpfer sollen dabei ums Leben gekommen sein.
Stundenlang wird in Berlin über die Konflikte in der Ukraine und Syrien verhandelt: Kanzlerin Merkel nimmt Kremlchef Putin in die Pflicht, Frankreichs Präsident Hollande wirft ihm Kriegsverbrechen vor. Doch es gibt auch greifbare Ergebnisse.
Stundenlang wird über die Konflikte in der Ukraine und Syrien verhandelt. Die Gespräche sind zäh, doch dann gibt es ein greifbares Ergebnis: Putin stimmt einem neuen Friedensfahrplan für die Ost-Ukraine zu.
Kurz vor dem „Normandie-Treffen“ in Berlin scheint die ukrainische Regierung im Osten des Landes ihre Kampftätigkeit zu intensivieren. Eine Auswertung der F.A.Z. lässt auf eine Strategieänderung Kiews schließen. Das wird das Treffen belasten.
Am Mittwochabend will Angela Merkel in Berlin mit dem russischen Präsidenten über den Friedensprozess in der Ukraine sprechen – und über die Gewalt in Syrien. Allzu große Hoffnungen werden aber schon im Vorfeld gedämpft.
Die europäischen Staaten sind sich zwar einig, dass die Lage in der Ukraine und in Syrien verbessert werden müssen, doch weitere Sanktionen gegen Russland wollen sie zumindest derzeit nicht.
Für eine „humanitäre Pause“ am kommenden Donnerstag hat die russische Armee eine Feuerpause verkündet. Lange soll die Waffenruhe jedoch nicht andauern.
Der Aufstieg des „Islamischen Staats“ begann im Irak. Die Miliz terrorisierte weite Teile des Landes. In den vergangenen Monaten aber hat sie an Einfluss verloren. Der Sturm auf Mossul könnte die Lage nun endgültig verändern.
Kristin Helberg und Janine di Giovanni schildern Ursprünge und Folgen der Machtkämpfe in Syrien sowie das Leiden der Zivilbevölkerung; die Lektüre eignet sich nicht für Zartbesaitete.
Ungeachtet wachsender Forderungen erwägt die EU derzeit noch keine Sanktionen gegen Russland wegen dessen Kriegsführung in Syrien. Kanzlerin Merkel will Ende der Woche im Europäischen Rat gleichwohl dafür werben.
Die Rückeroberung soll deutlich machen: Der Feldzug des „Islamischen Staats“ im Irak ist gescheitert. Doch Iraker, Kurden und Türken als Verbündete trauen sich gegenseitig kaum, und tausende Islamisten haben sich in Mossul verschanzt.
Der Westen erwägt weitere Sanktionen gegen Russland. Das machte der amerikanische Außenminister Kerry in London klar. Ein militärisches Eingreifen in Syrien werde es hingegen wohl nicht geben.
Die Ergebnisse der Friedensverhandlungen sind niederschmetternd. Washington hat Aleppo fallen gelassen. Dabei entscheidet die Schlacht von Aleppo über die Zukunft Syriens.
Eine Debatte über die Verantwortung Deutschlands als handelnder Akteur im Syrien-Krieg ist überfällig. Hören wir auf, nur noch über Flüchtlingsverhinderungsabkommen zu reden. Ein Gastbeitrag.