Syrische Staatsfolter vor deutschen Gerichten
Ein syrischer Geheimdienstmitarbeiter kommt als Flüchtling nach Deutschland - und muss sich hier vor Gericht verantworten. In dem ersten Prozess zur syrischen Staatsfolter überhaupt.
Ein syrischer Geheimdienstmitarbeiter kommt als Flüchtling nach Deutschland - und muss sich hier vor Gericht verantworten. In dem ersten Prozess zur syrischen Staatsfolter überhaupt.
Alaa M. steht in Frankfurt vor Gericht. Folteropfer des syrischen Regimes erkannten in dem syrischen Arzt ihren Peiniger. Der am Mittwoch beginnende Prozess hat auch eine weltpolitische Dimension.
Nordkorea, der Irak und der Jemen gelten nicht gerade als klassische Urlaubsziele. Doch die Pandemie befördert den „dark tourism“. Ein Berliner bietet ab März sogar Reisen nach Syrien an.
Die Bundesregierung nimmt Syrien aus dem Mandat für den Bundeswehreinsatz gegen den IS. Das ist auch eine Form von Kontinuität in der deutschen Außenpolitik.
Tripoli war ein kulturelles Zentrum in Libanon – vor dem Bürgerkrieg. Jetzt werden hier ständig Proteste, Straßensperren oder Schießereien gemeldet. Aber ein paar Künstler der Stadt geben nicht auf.
Verbrechen gegen die Menschlichkeit und 27-facher Mord: Im weltweit ersten Prozess um Staatsfolter in Syrien hat das Koblenzer Oberlandesgericht den Angeklagten verurteilt. Menschenrechtler würdigen das Urteil als bahnbrechend.
Die Bundeswehr soll im Nahen Osten bleiben und den Einsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ fortsetzen. Auch die Union befürwortet das, kritisiert aber das Verfahren.
Vor dem Oberlandesgericht in Koblenz fällt am Donnerstag voraussichtlich das Urteil im weltweit ersten Prozess um Staatsfolter in Syrien. In dem Verfahren muss sich ein mutmaßlicher früherer Befehlshaber eines berüchtigten Gefängnisses in Damaskus verantworten.
Längere Dürren und Hitzewellen, eine geringere Agrarproduktion und ein steigender Meeresspiegel: Die Folgen des Klimawandels werden für den Nahen Osten gravierend sein – und auch Europa vor massive Herausforderungen stellen.
Allein 2020 wurden Captagon-Pillen aus Syrien im Wert von knapp drei Milliarden Dollar beschlagnahmt. Die Assads sollen an dem Drogengeschäft beteiligt sein.
In Koblenz geht bald der Prozess gegen ein Mitglied des syrischen Regimes wegen Staatsfolter zu Ende. Mit dem Urteil verbinden sich große Hoffnungen.
Deutschland ist stolz darauf, aus seiner Geschichte gelernt zu haben. Dabei hat es Putins Aggressionskurs erst möglich gemacht. Ein Gastbeitrag.
Sie heißt Eva, hat 668.000 Follower auf Instagram, 1,33 Millionen Abonnenten auf Youtube und ein Team, das für sie arbeitet. Denn sie macht Urlaub in Diktaturen.
Israel will eine Atommacht Iran verhindern und das Land regional eindämmen. Beides erhöht das Risiko einer umfassenden bewaffneten Konfrontation.
Nils D. aus Dinslaken soll für den „Islamischen Staat“ brutal Menschen gefoltert und getötet haben. Einer lebenslangen Haftstrafe entgeht er nur, weil er gegen seine früheren Kumpane aussagte.
Das amerikanische Militär bestreitet Vorwürfe, es habe zivile Opfer bei Luftangriffen in Syrien vertuscht. Frauen und Kinder mit Waffen seien nicht als Zivilisten gezählt worden.
Die Fluggesellschaft Belavia will offenbar nicht weiter Personen aus Ländern wie Syrien oder dem Irak nach Belarus fliegen. Der belarussische Machthaber Lukaschenko, dem weitere Sanktionen drohen, will angeblich „aktiv“ an der Rückführung von Migranten arbeiten.
Die Fluggesellschaft Belavia will ab sofort keine Bürger aus Syrien, dem Irak und dem Jemen einfliegen. Außenminister Heiko Maas sagte, man sei mit allen Fluganbietern im Gespräch, die Menschen nach Belarus transportieren.
Tagebuch einer sterbenden Stadt: Mit dem Film „Für Sama“ erklärt eine Mutter ihrer Tochter, warum sie für die Freiheit Syriens ihr Leben gäbe. Ein Kriegsfilm eigenen Ranges.
Auch aus Deutschland sind junge Leute nach Syrien gereist, um sich dem Terrorregime des IS anzuschließen. Was geschieht jetzt mit ihnen, wenn sie zurückkehren? Das fragt ein Film bei Pro Sieben.
Die Lage an der Grenze zwischen Belarus und Polen spitzt sich weiter zu. Hunderte Migranten marschieren auf den von Polen errichteten Stacheldrahtzaun zu. Der polnische Grenzschutz spricht vom Versuch eines gewaltsamen Grenzübertritts.
Noch mehr Menschen als zu Beginn des Jahres müssen hungern – und „blicken in den Abgrund“, warnt das Welternährungsprogramm der UN. In einem schwer gebeutelten arabischen Land sind es besonders viele.
Immer mehr arabische Staaten suchen wieder Kontakt zu dem Gewaltherrscher. Negative Reaktionen der Vereinigten Staaten müssen sie dabei nicht mehr fürchten.
Azaz im Norden Syriens erlebt unter türkischem Schutz einen ungekannten Aufschwung. Doch längst nicht alle profitieren. Mancher fürchtet, dass seine Heimat ein Schicksal als Kolonie Ankaras droht.
2014 ging die Frankfurterin Kim Teresa A. nach Syrien, um sich den Kämpfern des „Islamischen Staats“ anzuschließen. Über ihre Zeit bei der Terrormiliz entstand ein Buch. Nun wurde die junge Frau zu vier Jahren Haft verurteilt.
In Ankara stimmten die Parlamentarier für eine Fortsetzung der Militäreinsätze gegen die PKK und die YPG. Der Einsatz im Irak wurde in der Vergangenheit mit Verweis auf das Völkerreicht kritisiert.
Zwei Tage nach Attacke auf einen Luftwaffenstützpunkt der Anti-IS-Koalition meldet das US-Militär die Tötung eines Terror-Anführers. Zivilisten seien nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen.
In der syrischen Hauptstadt sind zwei Sprengsätze explodiert, die an einem Militärbus befestigt waren. Ein dritter Sprengsatz wurde entschärft. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.
In Genf beginnt die sechste Verhandlungsrunde des syrischen Verfassungskomitees.
Abu Ali schmuggelt Menschen über die libanesisch-syrische Grenze. Darunter sind immer mehr Flüchtlinge aus Syrien. Ihre Not im Libanon ist so groß, dass sie eine heimliche Rückkehr oder die gefährliche Reise nach Europa wagen.
Annett Gröschner und Dima Al-Bitar Kalaji sammeln Geschichten von Menschen, die in einer Diktatur leben oder gelebt haben. Dabei spielt der Geruchssinn eine große Rolle. Warum? Ein gemeinsamer Besuch im Stasi-Museum in Berlin.
Die Bundesregierung hat acht deutsche Frauen und ihre 23 Kinder aus syrischen Lagern zurückgeholt. Sie sollen dem „Islamischen Staat“ angehört haben. Drei von ihnen ließ der Generalbundesanwalt bei ihrer Ankunft festnehmen.
Acht deutsche Frauen und ihre Kinder sollen in einer humanitären Aktion aus Syrien ausgeflogen worden sein. Gegen die meisten von ihnen liegen Haftbefehle vor, weil sie sich an der Terrormiliz IS beteiligt haben sollen.
Der türkische Präsident trifft in Sotschi Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Es geht um Syrien – und um Joe Biden, von dem sich Recep Tayyip Erdogan schlecht behandelt fühlt.
Die Menschen, unter ihnen Kinder und Frauen, stammen vermutlich aus Marokko, Syrien, Bangladesch und Ägypten. Ihr Schiff stach vermutlich von Libyen aus in See.
2015 kamen Rawaa al-Taani und Mohammed Ghadab nach Deutschland. Im Gepäck: der Traum vom eigenen Restaurant. Wie viele andere Syrer fand das Paar in der Gastronomie eine neue Heimat.