Das Wunder von Gaziantep
Muhammad Fatih Alaabo war Schuhmacher, als er aus Aleppo floh. Im Gaziantep eröffnete er eine erfolgreiche Fabrik. Die Stadt machte es ihm leicht – sie will die 500.000 syrischen Flüchtlinge gut integrieren.
Muhammad Fatih Alaabo war Schuhmacher, als er aus Aleppo floh. Im Gaziantep eröffnete er eine erfolgreiche Fabrik. Die Stadt machte es ihm leicht – sie will die 500.000 syrischen Flüchtlinge gut integrieren.
Sitzpinkler, Warmduscher, Frauenversteher: Das waren früher Beleidigungen. In Zeiten von Mansplaining und Manspreading hat Maskulinität hingegen keinen guten Ruf mehr. Und wie denken Männer selbst über ihr Rollenbild?
In einem einstigen Flüchtlingslager in Dänemark entsteht ein Museum über die Geschichte der Flucht. Gegen die ersten Ankömmlinge war die Abneigung nach Jahren der Besatzung groß.
Trotz Verbots sind Chemiewaffen immer wieder zum Einsatz gekommen. Zuletzt im syrischen Bürgerkrieg. Auch für Putin sind sie durchaus eine Option im Ukrainekrieg. Gibt es wenigstens Gegenmittel?
Gleich vier Anhängerinnen des „Islamischen Staats“ sind in Frankfurt bei ihrer Einreise nach Deutschland festgenommen worden. Unter anderem wird einer der Frauen der Missbrauch einer jesidischen Sklavin vorgeworfen.
Wer in Deutschland als Arzt arbeiten möchte, muss über eine gültige Berufserlaubnis verfügen. In den letzten drei Jahren haben 30 Personen aus Syrien diese Zulassung erhalten.
Wie immer, nur näher. Auch in anderen Weltgegenden sind Russen und der Westen indirekt im Krieg miteinander. Ein Gastbeitrag.
So groß die Versuchung auch sein mag – der Westen darf Russland nicht vollkommen abschreiben. Er braucht die Zusammenarbeit in existenziellen globalen Fragen. Ein Gastbeitrag.
Der Genfer Völkerrechtsprofessor Nico Krisch zum Krieg in der Ukraine und zur Rolle des Westens.
Als früherer Oberkommandierender der US-Army in Europa hat Ben Hodges schon vor Jahren vor der russischen Aggression gewarnt. Jetzt analysiert er als Mitglied einer Denkfabrik den Ukrainekrieg – und hat eine klare Meinung zur russischen Kriegsführung.
Die Vereinigten Arabischen Emirate empfangen den syrischen Diktator Baschar al-Assad. Aus Washington kommt scharfe Kritik.
Washington zeigt sich nach dem Besuch des syrischen Gewaltherrschers Baschar al-Assad in den Emiraten zutiefst beunruhigt. Dass er Frieden und Stabilität für Syrien und die Region bringen könnte, glaubt kaum ein Beobachter.
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat sich mit dem Kronprinzen von Abu Dhabi getroffen. Vor rund zehn Jahren haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Beziehungen zu Damaskus abgebrochen.
Russland wirbt in Syrien um Kämpfer für den Krieg in der Ukraine. Das Regime zeigt sich als treuer Verbündeter, fürchtet aber die Folgen von Putins Feldzug. Öl und Lebensmittel könnten knapp werden.
Vor Jahren habe sie sich dem „Islamischen Staat“ in Syrien angeschlossen, lautet der Vorwurf. Die deutsche Staatsbürgerin, die sich zuvor in türkischem Gewahrsam befand, soll sich für die Finanzierung der Dschihadisten eingesetzt haben.
Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ hat eine neue Spitze: Abu Hassan al-Haschimi al-Kuraischi führt nun die IS-Miliz an. Ihr bisheriger Chef hatte sich in die Luft gesprengt.
Wenn Moskau „humanitäre Korridore“ in der Ukraine anbietet, weckt das bittere Erinnerungen unter den Gegnern von Baschar al-Assad. Sie warnen davor, russischen Versprechen zu trauen.
Die Verluste der russischen Truppen lassen darauf schließen, dass Putins Armee ein grundsätzliches Problem hat. Im Süden kommen die Streitkräfte besser voran als andernorts.
Anas floh im Jahr 2015 aus Syrien, kurz vor den von Putin befohlenen Luftschlägen auf Hochburgen der Regierungsgegner. Seine Freundin Anna muss nun zusehen, wie auch ihre Heimat, die Ukraine, von Putins Truppen angegriffen wird.
2015 hat Putin mit Assad Syrien bombardiert. Die russischen Bomben schlugen noch einmal anders ein als Assads Kriegsgerät. Das, was er in Syrien erprobt hat, wendet er heute in der Ukraine an.
Die Deutsch-Iranerin Solale M. soll sich 2014 in Syrien einer weiblichen Kampfeinheit des IS angeschlossen haben und ein Kind gegen den Willen des Vaters in das Land gebracht haben.
141 UN-Mitgliedstaaten haben für die Resolution gestimmt, die Russlands Angriffskrieg in der Ukraine verurteilt. Doch wer sind die vier, die neben Moskau gegen den Text waren? Und warum haben sich so viele enthalten?
Nach den Misserfolgen und Verlusten der ersten Tage will Russland nun schnell vorankommen. Die Streitkräfte bringen schwere Waffen in Stellung. In Russland selbst wird die Bevölkerung auf Härten eingestimmt.
Der russische Präsident beschwört alte Siege, um die Russen auf neue Konflikte einzuschwören. Es geht um wehrhafte Einsamkeit und die Bereitschaft, Opfer für das Vaterland zu erbringen.
Russlands Präsident Wladimir Putin beaufsichtigt ein Manöver seiner strategischen Streitkräfte. Unterdessen machen die „Volksrepubliken“ gegen die Ukraine mobil.
Die russischen Drohungen gegen die Ukraine stärken die Position mancher arabischer Länder, weil der Westen ihr Öl und Gas dann dringend braucht. Dennoch sehen sie den Konflikt mit Unbehagen.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
In den Jahren vor der Corona-Pandemie wurden in Deutschland mehr Menschen abgeschoben als in jüngerer Zeit. Für das vergangene Jahr verzeichnet das Innenminsterium knapp 12.000 Abschiebungen.
Gerade erst hatte der „Islamische Staat“ mit einem spektakulären Angriff auf ein Gefängnis bewiesen, dass er im Untergrund erstarkt ist. Nun haben die Vereinigten Staaten seinen Anführer ausgeschaltet.
Bei einem Einsatz von US-Spezialeinheiten in Syrien ist der Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Abu Ibrahim al-Haschimi al-Quraischi, getötet worden. "Wir haben Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi vom Schlachtfeld genommen - den Anführer von ISIS", sagte Joe Biden am Donnerstag.
Der Dschihadismus ist mit seiner Ideologie und seiner weltweiten Ausbreitung eine globale Bedrohung. Daran ändert der Tod des IS-Anführers nichts.
Bei einer großangelegten Operation der US-Armee in Syrien werden mehrere Menschen getötet. Das Pentagon bestätigt den Einsatz, nennt aber bisher keine Details. Fachleute vermuten, das ein ranghoher Terrorist gefasst werden sollte.
Dutzende IS-Extremisten hatten sich offenbar in entlegenen Teilen der Anlage verborgen. Auch in der Stadt flammen die Gefechte wieder auf. Weiter ist unklar, wie viele IS-Anhänger entkommen konnten.
Der Großangriff des IS auf ein Gefängnis in Hassakeh ist ein schlechtes Zeichen. Er müsse ein Weckruf sein, sagt ein Fachmann aus Princeton.
Im Irak habe die Islamisten einen Militärstützpunkt angegriffen. Dabei kamen elf Soldaten ums Leben. In Syrien wiederum war das Ziel ein Gefängnis. Neun Menschen wurden getötet.
Berichten zufolge haben Kämpfer der Terrormiliz IS einige Insassen aus einem syrischen Gefängnis befreit. Die Täter sollen zunächst eine Autobombe gezündet und dann das Sicherheitspersonal angegriffen haben.