Scholz will Ampel-Koalition anführen
Regieren sollten die Parteien, die bei der Wahl zugelegt hätten, sagt SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz nach seinem Wahlsieg am Montag in Berlin.
Regieren sollten die Parteien, die bei der Wahl zugelegt hätten, sagt SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz nach seinem Wahlsieg am Montag in Berlin.
Laut vorläufigem Endergebnis erreichten CDU/CSU 24,1 Prozent hinter der SPD mit 25,7. Unionsfraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus sieht „keine klare Mehrheit“ für einen Kanzlerkandidaten.
Auf Bundesebene lieferten sich SPD und CDU bei der Bundestagswahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Hessen fällt der Unterschied dagegen deutlicher aus. Nun geht es an die Analyse der Ergebnisse.
Sowohl Scholz als auch Laschet beanspruchen das Kanzleramt für sich. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht den Regierungsanspruch klar bei seiner Partei.
Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gewinnt die SPD der Spitzenkandidatin Franziska Giffey mit Vorsprung gegen Grüne und CDU.
Der SPD-Politiker betrachtet seinen Sieg im Wahlkreis Leverkusen-Köln als Plazet für die Corona-Politik der Regierung. Aus seinem Wahlkreis kommt auch eine von zwei Trans-identen Personen im neuen Bundestag.
Wie die SPD im Lauf des Wahlabends aufholte, wieso die Kandidaten für diese Wahl entscheidend waren – und warum die FDP bei den Erstwählern die Grünen abhängt.
CDU/CSU kommen nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 24,1 Prozent. Sowohl SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz als auch sein Konkurrent Armin Laschet beanspruchen das Kanzleramt für sich.
Scholz oder Laschet – wer wird Bundeskanzler und kann eine Koalition bilden? Klar ist: Ohne die FDP und die Grünen wird es wohl nichts. Der F.A.Z. Newsletter.
Zunächst hatte es nach einem Sieg der Berliner Grünen ausgesehen, doch die SPD mit Franziska Giffey bleibt nach einer chaotischen Wahl stärkste Kraft. Nun muss sich eine Dreierkoalition finden.
Wenig Bewegung meldet das RKI bei Neuinfektionen und Sieben-Tage-Inzidenz. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wird auch im neuen Bundestag Gelegenheit haben, seine Einschätzungen zur Pandemie zu geben.
Helge Braun verlor im Wahlkreis Gießen nur knapp gegen seinen SPD-Konkurrenten. Ebenfalls kein Direktmandat erreichte Philipp Amthor. Auch mindestens drei CDU-Minister haben diesen Kampf verloren.
Kanzleramtsminister Helge Braun hat den Wahlkreis mit seiner Heimatstadt Gießen im Herzen an den SPD-Bewerber Felix Döring, einen Junglehrer, verloren. Zuvor hatte der CDU-Politiker den Wahlkreis drei Mal gewonnen.
Das war nur in Berlin gelungen: Erstmals in ihrer Geschichte gewinnen die Grünen bei einer Bundestagswahl in Hessen einen Wahlkreis. Omid Nouripour setzt sich in seinem Frankfurter Wahlkreis durch. Den zweiten Frankfurter Wahlkreis gewinnt der SPD-Kandidat.
Manuela Schwesig wird weiterhin in Mecklenburg-Vorpommern regieren. Im Vergleich zum letzten Jahr legte die SPD knappe acht Prozentpunkte zu.
Im Willy-Brandt-Haus jubeln die Sozialdemokraten am Sonntagabend wie lange nicht. Olaf Scholz wertet das Ergebnis nach ersten Hochrechnungen als klaren Regierungsauftrag – doch sein Vorsprung ist dünn.
In Hessen verliert die CDU besonders stark. Besonders im Ballungsraum Rhein-Main muss sie bei der Bundestagswahl schwere Verluste hinnehmen. Mehrere Wahlkreise fallen von der Union an die Sozialdemokraten.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist die große Gewinnerin der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. CDU und Linke fahren ihre bisher schlechtesten Ergebnisse im Nordosten ein. Mit wem wird die SPD regieren?
Die Berliner SPD gab sich mit Franziska Giffey bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus siegesgewiss. Doch am Ende wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch. Vor manchen Wahllokalen mussten die Berliner stundenlang anstehen, um ihre Stimme abgeben zu können.
Überraschend deutlich verliert Hans-Georg Maaßen den Kampf um das Direktmandat in Südthüringen gegen SPD-Kandidat Frank Ullrich. Die Strategie der CDU, mit ihm AfD-Wähler zurückzugewinnen, ist gescheitert.
Armin Laschet wirkte auf die Union wie ein Bremsklotz. Olaf Scholz beflügelte die SPD. Mit ihrer Kampagne gegen ein Linksbündnis konnten CDU und CSU aber offenbar aufholen.
Mit ihr an der Spitze triumphiert die SPD wie noch nie in Mecklenburg-Vorpommern. Manuela Schwesig gewinnt ihre erste Landtagswahl souverän und bleibt Ministerpräsidentin. Irgendwann könnte es für sie um mehr gehen als nur um ostdeutsche Identitäten.
Die Wählerinnen und Wähler hätten für die SPD gestimmt, weil sie einen Regierungswechsel wollten ", sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Sonntagabend in der Parteizentrale im Willy-Brandt-Haus vor jubelnden Anhängern.
Die Hochrechnungen sehen den SPD-Kandidaten Olaf Scholz wenige Zehntel vor Armin Laschet (CDU), beide beanspruchen in ersten Reaktionen das Kanzleramt für sich. Rot-rot-grün scheint nicht möglich, ob Jamaika oder Ampel, wird vom besseren Angebot an Grüne und FDP abhängen.
Am Wahlabend steht noch nicht fest, wer das Land regiert. Fest steht aber: Reformpolitik ist unumgänglich.
Der Union wäre nicht mehr zu helfen, wenn sie im Ringen um die Regierungsbildung nicht Armin Laschet unterstützte. Das scheint sogar die CSU erkannt zu haben.
Noch ist der Wahlabend nicht entschieden. Bei der SPD ist die Stimmung trotzdem schon großartig. F.A.Z.-Wirtschaftskorrespondentin Corinna Budras berichtet vom Erfolg der Sozialdemokraten.
Bei der Bundestagswahl zeichnet sich ein enges Rennen ab.
Triumph für Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern kommt ihre SPD ersten Prognosen zufolge auf 37 Prozent der Stimmen. Schwesig kann sich ihren künftigen Koalitionspartner aussuchen.
Bei der Bundestagswahl liefern sich SPD und Union ein enges Rennen. Die Sozialdemokraten mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz erringen Prognosen zufolge rund ein Viertel der Stimmen, ebenso wie die Union. CDU/CSU erleiden eine historische Schlappe, auch die Grünen verfehlen ihre Wahlziele klar.
Superwahlsonntag in der Hauptstadt: Neben dem Bundestag wählen die Berliner das Abgeordnetenhaus neu und stimmen über die Enteignung großer Immobilienkonzerne ab. Den Hochrechnungen zufolge ist die SPD stärkste Kraft – aber nur knapp.
In Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD die Landtagswahl klar gewonnen. Mit wem sie künftig regieren möchte, will Ministerpräsidentin Manuela Schwesig aber noch nicht verraten. Die CDU, ihr bisheriger Koalitionspartner, erlebt eine Schlappe.
Nach einem turbulenten Wahltag liegt die SPD in ersten Hochrechnungen hauchdünn vor der Union. Während die Anhänger im Konrad-Adenauer-Haus verhalten reagieren, wird andernorts gejubelt.
Rund 60,4 Millionen Wahlberechtigte haben bis 18 Uhr Zeit, ihre Stimme für den neuen Bundestag abzugeben. Auch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern finden Wahlen statt.
Der Biathlon-Olympiasieger von 1980 kämpft in Südthüringen für die SPD gegen Hans-Georg Maaßen um ein Direktmandat – und für einen größeren Stellenwert des Sports im Allgemeinen.
Vor hundert Jahren versuchte die SPD erstmals, sich von einer Arbeiter- in eine Volkspartei zu verwandeln. Doch erst seit gut sechzig Jahren ist sie bündnis- und mehrheitsfähig. Aber dies bis heute.