Verkauft, verraten, fast zugrunde gewirtschaftet
Seit dem Desaster mit dem Chinesen Li herrscht beim AC Mailand Chaos. Die Uefa verlangt vom italienischen Fußball-Klub eine neue Geschäftsgrundlage. Die Zukunft der Rossoneri ist ungewiss.
Seit dem Desaster mit dem Chinesen Li herrscht beim AC Mailand Chaos. Die Uefa verlangt vom italienischen Fußball-Klub eine neue Geschäftsgrundlage. Die Zukunft der Rossoneri ist ungewiss.
Während in Italien die rechte Lega Flüchtlingspolitik macht, kümmert sich die linke „Fünf Sterne“ um Rundfunk. Gründer der Linken, Beppe Grillo, war einst Komiker beim geförderten Sender Rai – und hat dort noch eine Rechnung offen.
Erst Silvio Berlusconi, dann ein Chinese, jetzt Elliott: Schon wieder wechselt der Eigentümer des Klubs. Die Investmentfirma hat kürzlich woanders für Schlagzeilen gesorgt.
Jahrzehntelang gab die politische Linke den Ton in der Toskana an. Nun eilt das nationale Rechtsbündnis dort von Erfolg zu Erfolg. Was hat sich geändert?
Ein Gericht in Rom stellt ein Belästigungs-Verfahren gegen Carlo Tavecchio ein, den früheren Präsidenten des italienischen Fußballverbandes. Zur Begründung wird das Alter des Opfers angeführt.
Nach den chaotischen Ereignissen vom Wochenende hat in Italien der Wahlkampf begonnen – für oder gegen den Euro, für oder gegen die EU. Sicher scheint nur, dass derzeit nichts sicher ist in der italienischen Politik. Ein Überblick.
Der Machtkampf zwischen Italiens Staatspräsidenten und den Populisten geht weiter. Der Ökonom Cottarelli soll eine Übergangsregierung bilden. Doch die Mehrheit im Parlament werden ihm Lega und Fünf Sterne wohl verweigern.
Die Mehrheit der Italiener hat keine Ahnung, wer der neue Ministerpräsident Giuseppe Conte ist. Der hat sich aber gleich zum Verteidiger des Volkes aufgeschwungen.
In Italien darf Silvio Berlusconi schon jetzt wieder für öffentliche Ämter kandidieren. Doch an der Regierungsbildung ändert das nichts.
Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi darf sich laut einem Urteil wieder um politische Ämter bewerben. Die Entscheidung des Mailänder Gerichts könnte für ihn jedoch zu spät kommen.
In Italien verhandeln Links- und Rechtspopulisten über eine Regierung – Berlusconis Rückzug machte es möglich. Gemeinsam wollen sie sich dem „Finanzdiktat der EU“ widersetzen.
Der frühere Ministerpräsident scheidet aus dem Mitte-Rechts-Bündnis aus. Damit könnte die EU-kritische Fünf-Sterne-Bewegung nun ein Bündnis mit den Rechtspopulisten eingehen.
Seit der Wahl am 4. März streiten die Parteien in Italien darum, wer das Land führen kann. Nach erfolglosen Gesprächen mit den Parteienvertretern setzt sich Staatspräsident Mattarella jetzt für eine Übergangslösung ein.
In Italien zeichnet sich zwei Monate nach der Wahl keine regierungsfähige Mehrheit ab – und der Ruf nach Neuwahlen wird lauter. Doch Sergio Mattarella hat andere Pläne.
Zwei Monate nach der italienischen Parlamentswahl gibt es bei der Regierungsbildung keine Fortschritte. Luigi Di Maio will den Stillstand mit Neuwahlen überwinden – eine Ankündigung, die an der Börse für Unruhe sorgt.
Bei Regionalwahlen in der italienischen Provinz versuchen die Parteien Erfolge zu sammeln. Sie hoffen, damit den Stillstand in der Regierungsbildung überwinden zu können.
Die italienische Senatspräsidentin soll zwischen dem rechten Lager und der Fünf-Sterne-Bewegung vermitteln. Doch in zwei Regionen wird bald gewählt – das macht eine schnelle Einigung unwahrscheinlich.
Italiens Präsident Sergio Mattarella hat die Entscheidung über eine Regierungsbildung am Freitag abermals verschoben. Denn die Parteien wollen ihre taktischen Forderungen bislang nicht aufgeben.
Die fabelhafte Serie „1993 – Jede Revolution hat ihren Preis“ handelt von einem finsteren Italien, in dem Politik, Wirtschaft und Medien einen Pakt geschlossen haben. Mittendrin: Silvio Berlusconi.
Bei der Parlamentswahl in Italien gab es zwei Sieger. Aber keiner hat eine regierungsfähige Mehrheit. Und auch nach der ersten offiziellen Gesprächsrunde über eine Regierungsbildung geht das Kräftemessen zwischen den Fünf Sternen und der Lega weiter.
Wer regiert künftig Italien? Heute hat Staatspräsident Mattarella formelle Gespräche über eine Regierungsbildung aufgenommen. Wie die ausgehen, wird wohl über das politische Schicksal des Forza-Italia-Chefs entscheiden.
Die Fünf-Sterne-Partei wurde bei den italienischen Parlamentswahlen stärkste Kraft. Doch eine Mehrheit zum Regieren hat die Protestbewegung nicht. Wem der Staatspräsident den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt, ist weiter offen.
Italiens Wahlsieger Matteo Salvini und Luigi Di Maio hegen beide Sympathien für den russischen Präsidenten. Der unterstützt sie nach Kräften.
Nach den Wahlen in Italien taktieren die Parteien nach Kräften. Nun deutet sich eine erste Zusammenarbeit an – zwischen den „Fünf Sternen“ und der Lega.
Er war nicht zimperlich im Wahlkampf und wird es bei der Regierungsbildung auch nicht sein – der Chef der rechtsnationalen Lega möchte nun Premierminister werden. Wer ist dieser Mann, der Italiens politische Landschaft grundlegend verändern könnte? Ein Porträt.
Italiens Politiker befinden sich in einem Schockzustand – manche Wähler gönnen es ihnen. Doch einen wirklichen Plan, wie es jetzt weitergehen könnte, scheint niemand zu haben.
In Italien haben die populistischen Kräfte gewonnen: die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega. Doch eine Mehrheit bringen beide nicht zustande. Unsichere Zeiten stehen bevor.
Es gibt viele Gewinner, aber keinen Sieger. Europakritiker und Rechtsparteien können nach der Wahl in Italien jubeln – aber vermutlich nicht regieren. Einen Dämpfer hat der ehemalige Ministerpräsident Berlusconi bekommen.
Florian Kronbichler saß fünf Jahre lang für die Südtiroler Grünen im italienischen Abgeordnetenhaus. Ein Gespräch über die Fünf Sterne – und den Grund dafür, warum Berlusconis Comeback die Italiener kaum irritiert.
Der Politik-Frust ist in Italien hoch. Davon könnte die Fünf-Sterne-Bewegung profitieren – oder Berlusconis Mitte-Rechts-Bündnis. Die wichtigsten Antworten zur Parlamentswahl in Italien.
Bei den Parlamentswahlen wird in Italien an diesem Sonntag zum ersten Mal das neue Wahlgesetz angewendet. Es soll wieder geändert werden, um möglichst schnell noch einmal zu wählen.
Ein Hort der Stabilität war das Land noch nie. Doch vor der aktuellen Wahl ist das Chaos größer denn je. Die italienische Wirtschaft fragt sich: Geht das gut?
Italiens Regierungspartei ist in der Krise – zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag könnte die PD ein ähnliches Debakel erleben wie die SPD in Deutschland. Eine Analyse.
Über das politische Rom haben viele Nicht-Römer eine klare Meinung. Teil zwei des Reisetagebuchs auf dem Weg zu den Parlamentswahlen.
Silvio Berlusconis Mitte-Rechts-Bündnis liegt bei der Wahl in Italien Umfragen zufolge vorne. Wegen einer Verurteilung kann der 81 Jahre alte Politiker aber selbst nicht Ministerpräsident werden. Nun hat er prominenten Ersatz gefunden.
Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung machen die italienischen Politiker vor allem eins: Versprechungen. Ein Reisetagebuch auf dem Weg zu den Parlamentswahlen.