Keine Partei vorzeigbar
Über zahlreiche Kandidaten kommen vor der Wahl in Italien illegale Verstrickungen ans Tageslicht. Der Einzige, dem das nicht zu schaden scheint, ist Silvio Berlusconi.
Über zahlreiche Kandidaten kommen vor der Wahl in Italien illegale Verstrickungen ans Tageslicht. Der Einzige, dem das nicht zu schaden scheint, ist Silvio Berlusconi.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der mittelitalienischen Stadt L’Aquila galt der damalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi als Vater des raschen Wiederaufbaus, viele Bewohner sind ihm bis heute dankbar.
Er kündigte sich einst an als der große Erneuerer: Nun hat der ehemalige Ministerpräsident Italiens viele Feinde, und ihm droht eine Wahlschlappe – doch aufgeben will er nicht.
Italiener lieben ihre Tiere, ihre Zahl steigt kontinuierlich. Silvio Berlusconi hat da politisches Potential erkannt – und nutzt es im Wahlkampf nach allen Regeln der Marketingkunst.
„Italiener zuerst“: Die Lega will in Italien zur nationalen Kraft der Rechten werden. Um das in der heißen Phase des Wahlkampfs zu erreichen, verbreitet Parteichef Matteo Salvini seine Parolen auch im Süden – besonders bei einem Thema.
„Wir brauchen nur Leute, die anpacken können“: In Italien wächst die Fremdenfeindlichkeit. Man wähnt sich bedroht von Afrikanern, der EU und dem Englischen.
Ein offenbar rassistisch motivierter Angriff auf Afrikaner hat Italien erschüttert, mitten im Wahlkampf. Der dreht sich jetzt vor allem um ein Thema: Einwanderung.
Einen Monat vor der Parlamentswahl hat Silvio Berlusconi wichtige Fernsehauftritte abgesagt. Seitdem spekuliert Italien darüber, ob er den Wahlkampf durchhalten kann. Doch die Auszeit könnte ihm auch Vorteile verschaffen.
Mit 81 Jahren macht sich bei Silvio Berlusconi der Wahlkampf-Stress bemerkbar. Einen Monat vor der italienischen Parlamentswahl streicht er einen weiteren TV-Auftritt. In den Umfragen steht sein Rechtsbündnis trotzdem gut da.
Besonders demokratisch geht es nicht zu, wenn die italienischen Parteien ihre Kandidatenlisten festlegen. Nicht einmal bei der Fünf-Sterne-Bewegung, die sich gerne basisdemokratisch gibt.
Anfang März wählt Italien ein neues Parlament. Im Wahlkampf geht es aber nicht nur um Positionen und Koalitionen, sondern auch um einen hässlichen Weihnachtsbaum – und rassistische Sprüche.
Er verspricht, was er nicht halten kann: Italiens viermaliger Ministerpräsident führt seinen Wahlkampf wie eh und je – aber ein Verbündeter macht ihm die Rolle des Anführers streitig.
Jetzt hat sich auch Italiens früher Ministerpräsident in die #MeToo-Debatte eingemischt. In einem TV-Interview springt Silvio Berlusconi der Schauspielerin Catherine Deneuve bei – und prahlt mit seiner eigenen Unwiderstehlichkeit.
15 Prozent Unternehmensteuer, weniger Renten für Reiche, Abschaffung der Fernsehgebühren: Die Kandidaten des nun beginnenden Wahlkampfs in Italien übertrumpfen sich mit teuren Angeboten.
Italien bleibt in politischen Fragen gelassen. Silvio Berlusconis Geschick im Vorwahlkampf beunruhigt keinesfalls so sehr wie ein Qualitätsverlust der heimischen Tomatensoße.
Der italienische Staatspräsident hat das Parlament aufgelöst und damit den Weg für Wahlen im nächsten Jahr freigemacht. Danach könnte es kompliziert werden.
Bald wird in Italien gewählt. Stabile politische Verhältnisse sollte man davon allerdings nicht erwarten. Auch ein alter Bekannter mischt immer noch kräftig mit und stilisiert sich als Widerstand.
Der frühere italienische Regierungschef muss wegen mutmaßlicher Zeugenbestechung abermals vor Gericht. Er soll einem Pianisten Geld für eine Falschaussage bezüglich seiner „Bunga-Bunga-Partys“ gegeben haben. Es geht um die Frage, ob Berlusconi wusste, dass er eine Minderjährige für Sex bezahlte.
Berlusconis Ex-Frau Veronica Lario hat seit der Scheidung von Italiens ehemaligem Ministerpräsident Unterhalt von ihm bezogen. Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass sie keinen Anspruch darauf hat.
In Sizilien kann sich ein konservatives Bündnis bei den Regionalwahlen durchsetzen. Berlusconis Forza Italia triumphiert angesichts des Sieges und verspricht einen Wandel.
Italienische Regionen wollen mehr Unabhängigkeit und Berlusconi möchte bei den nationalen Wahlen wieder mitmischen. Dafür nutzt er die beiden Referenden für mehr regionale Autonomie.
In Italien kommen weniger Migranten an, doch die Herausforderungen im Mittelmeerraum bleiben. Was der Flüchtlingsstrom mit dem Kalten Krieg zu tun hat, erklärt Historiker Tobias Bütow im Gespräch mit FAZ.NET.
Vor einem Jahr bebte die Erde im italienischen Amatrice. Seither folgten Zehntausende Erdstöße. Die Stadt ist völlig zerstört, was mit ihr geschieht, ist immer noch nicht entschieden.
Für seine Eitelkeit musste er manchen Spott einstecken. Nun zieht es Berlusconi zurück in die italienische Politik, die Verjüngungskur ließ nicht lange auf sich warten.
Fast scheinen all die Skandale vergessen: Silvio Berlusconi ist wieder ein Machtfaktor in der italienischen Politik – und bietet sich als Stabilitätsgarant an.
In einem natürlichen Reifeprozess wählen mehr und mehr Völker Demokratie und Freiheit: Das hat man im Westen lange gehofft. So einfach ist es aber nicht.
Eine Ära geht zu Ende: Silvio Berlusconi hat den AC Mailand nach China verkauft. Der Handel bringt ihm 520 Millionen Euro – und für den Klub ein großes Wagnis.
Silvio Berlusconi hat kurz vor Ostern fünf Lämmer adoptiert und ist dafür im Video einer Tierschutzorganisation aufgetreten. Das Lämmerkuscheln sahen nicht alle Politiker gern. Nun diskutiert Italien über den Osterbraten.
Das italienische Fernsehen ist seit langem für sein sexistisches Frauenbild bekannt. Nun löst eine Sendung im öffentlich-rechtlichen Programm endlich Proteste aus, die Folgen haben.
Der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord reist regelmäßig nach Moskau. Matteo Salvini wünscht sich enge Beziehungen zu Putin und Russland – auch finanziell.
Silvio Berlusconi muss wieder vor Gericht. Die Staatsanwälte prüfen den Verdacht, dass er mehrere Zeuginnen der Sexparties beim vorigen Prozess bestochen haben soll.
Ende eines Wahl-Marathons: Antonio Tajani wird neuer Präsident des EU-Parlaments. Er ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil seines Amtsvorgängers. Am Dienstag setzte er einen Seitenhieb auf Martin Schulz.
Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi liegt schon länger im Streit mit den Bankenaufsehern der EZB. Jetzt geht die Auseinandersetzung in eine neue Runde.
Antonio Tajani zieht für die EVP in die Wahl um das Amt des künftigen Präsidenten des EU-Parlaments. Neben ihm bewirbt sich ein weiterer Italiener um die Nachfolge von Martin Schulz.
Nach Matteo Renzis Rücktritt braucht Italien eine neue Regierung. Es kursieren schon Namen in der Nachfolgefrage. Doch auch Renzi selbst scheint noch nicht aus dem Spiel.
Der italienische Ministerpräsident Renzi ist mit seinem wichtigsten Reformprojekt gescheitert. Jene, die sich nun als Sieger gerieren, haben selbst keinen Plan. Egal ob sie aus seiner Partei kommen oder Silvio Berlusconi heißen. Eine Analyse.