Die Dampfwalze und die „Mutter aller Reformen“
Matteo Renzi hat seine politische Zukunft vom Ausgang des Senatsreferendums abhängig gemacht. Das war eine Dummheit, ist diese doch nicht nur sein Baby.
Matteo Renzi hat seine politische Zukunft vom Ausgang des Senatsreferendums abhängig gemacht. Das war eine Dummheit, ist diese doch nicht nur sein Baby.
Matteo Renzi will eine Blockade in der italienischen Politik lösen. Doch der Ministerpräsident kämpft gegen ein Bündnis von links bis rechts. Ob Rache oder Misstrauen - viele wollen mit „Nein“ stimmen.
Alle reden über Buhrufe im Theater, aber niemand über gefährliche Geheimdienstler: Donald Trump erweist sich wie Silvio Berlusconi als Meister, wenn er komplexe Skandale mit großen Aufregern auf Twitter überdeckt.
Als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler nutzte er die schärfsten Mittel des Theaters gegen Politik und Kirche: Der italienische Literaturnobelpreisträger Dario Fo ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Das Erdbeben in Mittelitalien ist eine verheerende Katastrophe. Sie bietet Ministerpräsident Matteo Renzi aber auch die Chance, die Bürger durch gutes Krisenmanagement für sich zu gewinnen.
Die Suche nach Überlebenden in der Erdbeben-Region geht weiter. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Zahl der Toten steigt auf rund 250.
Italiens Ministerpräsident Renzi kämpft um sein politisches Überleben. Die Bankenkrise könnte die überfällige Reform des parlamentarischen Zweikammersystems vereiteln. Grillos Populisten jubeln, und selbst Berlusconi schöpft wieder Hoffnung.
Hitlers Hetzschrift als Zeitungsbeilage? Damit hat die rechtsgerichtete Zeitung „Il Giornale“ am Wochenende ihre Leser überrascht. Empörte Reaktionen folgten prompt.
Italiens ehemaliger Ministerpräsident Silvio Berlusconi wird wegen Herzproblemen im Krankenhaus behandelt. Sein Zustand soll aber nicht lebensbedrohlich sein.
Bei Italiens Kommunalwahlen könnte erstmals eine Frau Stadtoberhaupt Roms werden. Das liegt aber am Versagen der alten Parteien, nicht an Virginia Raggi.
Bargeld, Autos, Appartement - in Höhe von zehn Millionen Euro soll Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi Zeugen bestochen haben. Die jungen Frauen sollen vor Gericht über Berlusconis Sexparties Falschaussagen abgelegt haben.
Bei den Vorwahlen in Iowa hat Donald Trump gute Chancen zu gewinnen. Er geriert sich als „Mischung aus Mussolini, Berlusconi und Perón“, wie Fachleute sagen und kann damit die Wähler für sich gewinnen.
Die Partei des italienischen Ministerpräsidenten stellt sich gerne als besonders sauber dar. Doch nun geraten Renzi und seine Seilschaften in den Blick der Öffentlichkeit.
Intellektuelle Naivität verachtet er, sein Markenzeichen ist die Angriffslust: Der britische Historiker Perry Anderson nimmt sich in seinem neuen Buch das politische Desaster vor, das auf den Namen Italien hört. Und meint damit auch Europa.
Nachdem Berlusconi den Medienkonzern RCS übernommen hat, verlassen gleich mehrere Starautoren die Verlagsgruppe. Auch Umberto Eco verabschiedet sich, hat aber schon neue Ufer im Blick.
Eine Zeitung, die schon gestern die Skandale von morgen verschwieg: Umberto Ecos neuer Roman schildert Italien kurz vor dem Aufstieg Silvio Berlusconis. Lesen und diskutieren Sie mit.
Die Steigerung von Politikverdrossenheit hat einen Namen: Donald Trump. Paradoxerweise ist der Unternehmer damit politisch sehr erfolgreich. Wie viel Trump verträgt die Welt? Ein Gastbeitrag
Italiens Innenminister gibt an, dass sich 97.000 Flüchtlinge in seinem Land befinden. Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern will er der EU übertragen. An seinen Zahlen gibt es jedoch Zweifel.
Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi verkauft für knapp eine halbe Milliarde Euro 48 Prozent seines Fußballklubs AC Mailand. Den Zuschlag erhält ein Investor aus Thailand.
Anstelle sich zur Ruhe zu setzen, hat Silvio Berlusconi große Pläne, berichtet die Zeitung „La Stampa“. Angeblich brüstet sich der Politiker damit, dass Putin ihm ein ansehnliches Angebot unterbreitet hat.
Der Chirurg Ignazio Marino regiert die italienische Hauptstadt seit zwei Jahren. Er kämpft gegen die Mafia – und hat trotzdem viele Gegner, darunter den Ministerpräsidenten.
So freundlich wie in Italien wird Wladimir Putin kaum irgendwo empfangen. Trotzdem ließ Ministerpräsident Renzi Kritik an seinem Gast anklingen. Und auch die Audienz beim Papst war für den russischen Präsidenten nicht nur angenehm.
Von 41 auf nur noch gut 22 Prozent ist die Regierungspartei des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Renzi in den italienischen Regionalwahlen abgesackt. Für Renzi bewahrheiten sich damit seine Befürchtungen.
Matteo Salvini bezeichnet Flüchtlinge nicht mehr als „Zecken“. So will er die Lega Nord zur stärksten Kraft auf der Rechten machen. Am Sonntag wählen die Italiener in Regionen und Kommunen.
Auch Italiens Zeitungen berichten über das Airbus-Unglück. Zwei Blätter nutzen die Katastrophe, um antideutsche Ressentiments zu schüren. Silvio Berlusconis „Giornale“ ist ganz vorn dabei.
Nach neun Stunden Beratung hat das oberste Gericht in Rom das Urteil gegen Silvio Berlusconi im „Ruby“-Prozess aufgehoben. Seine „Demütigung“ sei endlich zu Ende, sagte der ehemalige italienische Ministerpräsident.
Das oberste Gericht Italiens hat den Freispruch Silvio Berlusconis in der sogenannten „Ruby“-Affäre bestätigt. Vollständig abgeschlossen ist der Fall für den früheren Ministerpräsidenten aber noch immer nicht.
Das höchste italienische Gericht hat den Freispruch gegen den früheren Regierungschef Silvio Berlusconi bestätigt. Der Vorwurf, er habe auf seinen „Bunga-Bunga-Partys“ wissentlich Sex mit minderjährigen Prostituierten gehabt, konnte nicht bewiesen werden.
Ein thailändischer Investor hat Interesse beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand einzusteigen. Silvio Berlusconi will laut einem italienischen Medienbericht 30 Prozent der Anteile verkaufen.
Die Serie „1992“ zeigt, wie in Italien eine korrupte Schicht durch eine noch korruptere abgelöst wurde. Selten hält ein Land sich derart den Spiegel vor. Gibt es hier keinen Platz für Helden in weißen Westen?
An der Börse in Mailand wird ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum vor allem als politisches Risiko gesehen. Italien sieht sich selbst stabiler aufgestellt, und auch die Rettungssysteme gelten nun als tragfähig.
Sergio Mattarella, der im vierten Wahlgang zum neuen italienischen Staatspräsidenten gewählt worden ist, gilt als bescheidener, aber beharrlicher Kämpfer.
Der 89 Jahre alte Staatspräsident Giorgio Napolitano hat offiziell seinen Rücktritt erklärt. Das italienische Parlament hat nun zwei Wochen Zeit, um einen Nachfolger für den „Vater der Nation“ zu finden.
Der Papst hat ein paar Fragen aufgeworfen: Ist Europa wirklich eine ausgezehrte Großmutter? Vereinsamen die Europäer, werden sie wie Konsumgut behandelt? Europa hat eine Gegenrede verdient – und Franziskus auch. Ein Kommentar.
Silvio Berlusconi kritisiert die Zustände im Profifußball. Ausgerechnet der Mäzen des AC Mailand bemängelt die hohe Zahl an ausländischen Spielern und milliardenschweren Investoren.
Silvio Berlusconi ist im Ruby-Prozess um Sex mit minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch in zweiter Instanz freigesprochen worden. Ein Berufungsgericht in Mailand erklärte den Ex-Regierungschef überraschend für nicht schuldig.