Täuschende Körpersprache
Wie kaum ein Politiker vor ihm hat Silvio Berlusconi seinen Körper als Machtinstrument inszeniert. Jetzt ist er positiv auf Covid-19 getestet worden – und die italienischen Medien reiben sich die Augen.
Wie kaum ein Politiker vor ihm hat Silvio Berlusconi seinen Körper als Machtinstrument inszeniert. Jetzt ist er positiv auf Covid-19 getestet worden – und die italienischen Medien reiben sich die Augen.
Der 83-Jährige hatte sich nach einem Urlaub auf Sardinien testen lassen. Berlusconis Arzt sagte einer italienischen Nachrichtenagentur, dass der ehemalige Premierminister keine Symptome habe.
Mitten im Wahlkampf: Der Politiker und Unternehmer hat sich eigenen Angaben zufolge auf der Insel Sardinien angesteckt. Nun will der 83 Jahre alte Berlusconi von seinem Wohnsitz aus weiterarbeiten.
Berlusconi ist mit seinen 83 Jahren wieder ein gefragter Mann. Politisch wird er von rechts und links umworben, seinem neuen Fußballklub glückte der Aufstieg in die zweite Liga. Sogar romantisch scheint es wieder gut für ihn zu laufen.
Die Maske des Rappers soll in Frieden ruhen, Soyeon Schröder-Kim hat ein neues Hobby, und Tom Hanks und Rita Wilson bekommen griechische Pässe – der Smalltalk.
Längst ist Salvini im Wahlkampfmodus für den Herbst, wenn Regionalwahlen in Italien stattfinden. Doch sein Auftritt in Mondragone ist nach zwei Minuten vorbei. Er muss umkehren, ohne gesprochen zu haben.
Um Ideen für den Neustart zu entwickeln, hat Italiens Ministerpräsident in die Villa Pamphilj eingeladen. Das prominent besetzte Treffen ist umstritten – und vor dem Start muss Conte Staatsanwälten Auskunft über den Kampf gegen das Virus geben.
Zwischen Dichtung und Wahrheit: In Fabrizio Gattis Krimi „Der amerikanische Agent“ erzählt ein CIA-Spion, wie die Vereinigten Staaten Einfluss auf europäische Demokratien nehmen.
Lorenz Gallmetzer schreibt über Italien als Vorreiter populistischer Politik. Kaum ist das Buch da, wird es von der Aktualität überholt. Aber als Brevier zu den Absonderlichkeiten der italienischen Politik taugt es noch länger.
In Mailand sind die ersten beiden Corona-Patienten in das Notkrankenhaus auf dem Messegelände gebracht worden. An Geld mangelt es der von Großspendern wie Berlusconi finanzierten Klinik nicht. Doch Personal ist nur schwer zu finden.
Wenn woanders nicht genug über das Problem geredet wird, dann muss das im Kino passieren: Der Film „Nome di donna“ versucht, Italiens Schweigen über sexuellen Missbrauch zu brechen.
Manövriert Matteo Salvini seine rechtsnationalistische Partei Lega in die Mitte? Nach seiner Erfolgsserie bei Regionalwahlen räumt der frühere italienische Innenminister frühere radikale Positionen.
Immer wieder gibt es in Venedig heftige Überschwemmungen. Doch der italienischen Politik ist es bisher nicht gelungen, wirksame Vorkehrungen gegen Hochwasser zu treffen.
Nach dem Tod einer wichtigen Zeugin im „Bunga Bunga“-Prozess gegen den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi gab es Gerüchte, Imane Fadil sei vergiftet worden. Die Ermittler teilten nun mit, woran sie starb.
Viel Liebe für Kruzifixe und Nutella: Matteo Salvini zeigt in den sozialen Medien unbeirrt, wie ein echter Italiener zu sein hat.
Was könnte die Anti-Salvini-Kräfte dazu bringen, Neuwahlen zu vermeiden? Und welche Chancen hat jetzt der beliebteste Politiker Italiens? Das erklärt Politikwissenschaftler Jan Labitzke im Interview.
In der Regierungskrise in Italien suchen sich die zerstrittenen Koalitionspartner schon neue Verbündete. Doch die (Wieder-)Annäherung an traditionelle Kräfte des Establishments ist ein Risiko.
Vor 20 Jahren wurde Wladimir Putin erstmals Ministerpräsident von Russland. Seitdem dominiert er die Politik des Landes. Die „besondere Beziehung“ Moskaus zu Rom pflegt er weiter. Doch sie reicht weit in die Zeiten des Kalten Krieges zurück.
Wiedersehen mit einem großen Traditionsbewahrer: Umberto Ecos Mailänder Vorträge zeigen noch einmal die geistige Spannweite des italienischen Universalgelehrten – und seinen Witz.
Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi gründete vor vielen Jahren Mediaset. Nun ist sein Sohn der Chef. Doch was ist das eigentlich für ein Unternehmen?
Eine junge Frau, die gegen Silvio Berlusconi aussagen sollte, ist gestorben – und Italien rätselt, ob sie möglicherweise vergiftet wurde.
Über 20 Jahre lang herrschte Benito Mussolini als Diktator in Italien. Für große Empörung sorgte vergangene Woche der italienische Präsident des EU-Parlaments, als er sich positiv über den faschistischen Machthaber äußerte.
Eine wichtige Zeugin in den Bunga-Bunga-Prozessen gegen Silvio Berlusconi stirbt plötzlich. Möglicherweise wurde das frühere Model mit radioaktiven Mitteln vergiftet. Nun ermittelt die Justiz.
Geht es nach Italiens ehemaligem Ministerpräsident Silvio Berlusconi, so besteht sein Land nur aus Verrückten. Wie er darauf kommt? Zu wenige würden für ihn und seine Partei die Stimme abgeben.
Das Ergebnis dürfte die Regierungskoalition in Rom weiter belasten: Die rechte Lega fährt in den Abruzzen einen triumphalen Sieg ein – und zum ersten Mal wird ein Neofaschist für das Mitte-rechts-Bündnis Regionalpräsident.
Die Fünf-Sterne-Bewegung verachtet Silvio Berlusconi. Sie ist in Umfragen weit vor seiner Forza Italia. Nun will der 82 Jahre alte Politiker seine Partei neu erfinden – mit blauen Westen.
Der 82-jährige ehemalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi tritt bei der Europawahl im Mai 2019 für seine Partei Forza Italia an. Bis Mai 2018 war er für öffentliche Ämter gesperrt.
Italiens ehemaliger Regierungschef plant seine Rückkehr in den politischen Betrieb. Auf einer Wahlkampfveranstaltung sagte Silvio Berlusconi, er tue das, weil in Europa „tief gehende Gedanken über die Zukunft der Welt fehlen“.
Wer hat die deutsche Einheit bezahlt? Die Italiener. Wer begleicht seine Schulden nicht? Die Deutschen. So tönt die Regierung in Rom. Sie verbreitet Fake News und Hass auf Deutschland. Und die Medien machen mit.
2013 wurde Silvio Berlusconi wegen Steuerbetrugs verurteilt und mit einer Ämtersperre belegt. Dagegen reichte er beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde ein. Der hat jetzt entschieden – viel zu spät, beklagt der Politiker.
Italiens Regierung will mehr Schulden machen als Brüssel erlaubt. Das haben sich die Euroretter mit ihren Hilfskrediten selbst eingebrockt. Ein Gastbeitrag.
Die Geschichte beginnt mit banalem Sex: Paolo Sorrentinos Film „Loro – Die Verführten“ inszeniert Silvio Berlusconis Machtbiographie als Groteske.
Der Film von Paolo Sorrentino über Silvio Berlusconi ist vor allem eines: lang. Doch wer gerne nackte Haut sieht und sich fragt, wie sich Populisten an der Macht halten können, der sollte sich „Loro - Die Verführten“ anschauen.
Marcello Foa wird Chef der italienischen Rai. Er will den öffentlich-rechtlichen Sender von Parteipolitik fernhalten. Hinter seiner Berufung aber wird ein Deal zwischen Regierung und Berlusconi vermutet.
Keine Tattoos, keine Bärte, keine Ohrringe und anständige Frisuren: Diese Vorschriften gelten für die Spieler des italienischen Drittligaklubs, dessen neuer Besitzer der ehemalige Ministerpräsident ist. Was steckt dahinter?
Der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat ein neues Spielzeug: den Drittligaklub Monza 1912. Dort sorgt der 82-Jährige nun mit beinahe militärischen Dienstvorschriften für Aufregung.