Die komplizierte Präsidentschaftswahl in Italien
Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Nach Berlusconis Rückzug hat Mario Draghi gute Chancen. Wegen der Pandemiemaßnahmen und des komplizierten Ablaufs dauert die Wahl noch lange.
Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Nach Berlusconis Rückzug hat Mario Draghi gute Chancen. Wegen der Pandemiemaßnahmen und des komplizierten Ablaufs dauert die Wahl noch lange.
Russland ist schon jetzt zu begrenzten Militäroperationen in der Ukraine fähig. Italien stehen wohl viele Wahlgänge bevor. Und Friedrich Merz hat den nächsten Kampf vor sich. Der Newsletter für Deutschland.
Silvio Berlusconi hätte seine politische Laufbahn gerne als Präsident Italiens veredelt. Daraus wird jetzt nichts. Was steckt hinter seinem Rückzieher?
Silvio Berlusconi hat seine Kandidatur für das Amt des italienischen Staatspräsidenten aufgegeben. Das ließ er auf einem virtuellen Spitzentreffen der Mitte-Rechts-Parteien am Samstagabend in seiner Abwesenheit mitteilen.
Wegen der schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Parlament hat das Staatsoberhaupt in Italien großen Einfluss auf die Regierungsbildung. In der Wahlversammlung hat kein Lager eine eigene Mehrheit.
Die italienischen Mitte-rechts-Parteien unterstützen einmütig die Kandidatur Silvio Berlusconis für das Amts des Staatspräsidenten. Die Linke dagegen hält an Mario Draghi fest. Die Einheitskoalition in Rom belastet das enorm.
Berlusconi sei die richtige Person, „um in dieser schwierigen Situation das hohe Amt“ des Staatspräsidenten zu bekleiden. Das haben Lega, Fratelli d’Italia und Forza Italia erklärt – obwohl der 85 Jahre alte Politiker rechtskräftig verurteilt ist.
Silvio Berlusconi will italienischer Präsident werden. Das will auch Ministerpräsident Mario Draghi. Aber Draghi hat keine Hausmacht und Berlusconi gleich zwei politische Druckmittel.
Italien bekommt bald einen neuen Präsidenten. Silvio Berlusconi gilt als Favorit des rechten Lagers. Der Schrecken der Linken will Politiker der Mitte mit einem Versprechen an Draghi überzeugen.
Er setzte als Chopin-Interpret neue Maßstäbe, engagierte sich für Italiens Kommunisten und gegen Berlusconi, hält aber Politik und Kunst streng auseinander. Heute wird der Pianist Maurizio Pollini achtzig Jahre alt.
Dass die EU-Kommission Investitionen in Erdgas und Atomkraft als nachhaltig einstufen will, hat in Italien eine alte Diskussion neu angefacht: die über eine Rückkehr zur Atomkraft.
Das Medienkonzentrationsrecht muss von Grund auf reformiert werden. Warum, das zeigt der Versuch von Silvio Berlusconi, Pro Sieben Sat.1 zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Rainer Beaujean, Vorstandssprecher von ProSiebenSat.1, sieht kaum Gemeinsamkeiten mit dem Großaktionär Mediaset, weiß um den großen Einfluss der Italiener und muss auf alles gefasst sein: „Wir sind ein attraktives Übernahmeziel!“
CDU und CSU sind kein Sonderfall, in vielen EU-Ländern schwächeln die Volksparteien der rechten Mitte. Das dürfte vor allem an einem Thema liegen.
Lange war es still um Silvio Berlusconi. Doch nun ist er wieder da – und will Staatschef werden – mit 85 Jahren.
Das Mandat des italienischen Präsidenten Mattarella läuft im Februar aus. Dass Silvio Berlusconi gerade viele Termine im In- und Ausland wahrnimmt, befeuert Spekulationen über die Zukunftspläne des 85 Jahre alten Politikers.
Die Hoffnungsträgerin hat verloren: Virginia Raggi von der Fünf Sterne-Bewegung ist als Bürgermeisterin der italienischen Hauptstadt abgewählt worden. In mehreren Städten konnten sich die Sozialdemokraten behaupten.
Die deutsch-italienische Beziehung ist kompliziert: Einerseits werden diplomatische Reden voller Anerkennung gehalten, andererseits herrschen Misstrauen und Neid. Wie ist es dazu gekommen?
Der frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi will die italienischen Rechtsparteien einen. Gemeinsame Kandidaten waren schon häufig erfolgreich. Aber gegen eine komplette Verschmelzung gibt es Widerstand.
Eigentlich war Chinas Schwimmstar Sun Yang für acht Jahre gesperrt. Nun halbiert das Sportschiedsgericht CAS die Strafe fast. Damit darf er wieder auf die Olympia-Teilnahme 2024 in Paris hoffen.
Heißt das nächste Königskind Würstchen? Was schwillt an bei Berlusconi? Und mögen es Bienen, wenn wir Menschen stinken? Die neuen Herzblatt-Geschichten.
Jahrelang lagen die europäischen Expansionspläne des Fernsehanbieters Mediaset auf Eis. Grund dafür war der Rechtsstreit mit dem Konkurrenten Vivendi. Nun nimmt der Konzern ProSiebenSat.1 fest in den Blick.
Im vergangenen Jahr hat sich Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi mit dem Coronavirus infiziert. Nun musste er abermals im Krankenhaus behandelt werden.
In den neunziger Jahren verfolgte Anna Bettozzi eine mäßige Karriere als Popsternchen. Dann heiratete sie einen Ölmagnaten und wurde immer wieder mit Unmengen Bargeld erwischt.
Mario Draghi begibt sich auf den Schleudersitz der italienischen Nation. Wer, wenn nicht der frühere EZB-Präsident, kann das Land in die richtige Richtung führen?
Der frühere EZB-Chef Mario Draghi ist der vierte Ökonom, der Italien als Regierungschef aus der Krise führen soll. Es gibt gute Gründe für ein Experten-Kabinett – aber auch manche dagegen.
Immer wieder fällt ein Name: Mario Draghi. Der frühere EZB-Präsident wird in Italien zunehmend als möglicher neuer Regierungschef gehandelt.
Silvio Berlusconi fürchtet wenig mehr als Einsamkeit und Langeweile. Deshalb hat er den AC Monza gekauft und will den Klub in die Serie A führen. Eine Geschichte von vier Männern im Karriereherbst, die ein letztes Abenteuer suchen.
Clemente Mastella hat Ministerpräsident Conte ein Angebot gemacht: Er will ihm für die Vertrauensabstimmung eine Mehrheit im Parlament organisieren. Mastella ist Bürgermeister der Kleinstadt Benevento, aber er hat beste Kontakte nach Rom.
Im September erst war der 84-jährige Silvio Berlusconi von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen.
Italiens Regierungskoalition ist aufgelöst. Der kleine Koalitionspartner Italia Viva hat am Mittwoch seine Unterstützung aufgekündigt. Ebnet das den Weg für eine Mitte-rechts-Koalition unter Führung der Lega?
Silvio Berlusconi hat einen neuen Zeitvertreib: Er will den AC Monza in die Serie A führen. Das ewige Sorgenkind Mario Balotelli soll mit vielen Toren helfen.
Gesundheitlich hat er einige Probleme. Trotzdem plant Silvio Berlusconi mit 84 Jahren nochmal einen Coup – im Fußball. Helfen soll dabei auch ein alter Bekannter aus Deutschland. Das Projekt ist ambitioniert.
In kaum einem Land hatte #Metoo weniger Wirkung als in Italien. Die Berlusconisierung von Kultur und Politik sorgt dafür, dass Sexismus noch immer weit verbreitet ist.
Im Frühjahr war Italiens Rechte noch an einer sozialdemokratischen Bastion gescheitert. In der Toskana könnte sie triumphieren. Der ehemalige Ministerpräsident Matteo Renzi warnt: „Die roten Festungen gibt es nicht mehr.“
Der Medien-Veteran Carlo De Benedetti will es noch einmal wissen und gründet nach seinem Abschied von „La Repubblica“ ein neues Blatt. „Domani“ will vor allem online punkten.