Erdöl und Gestaltungswille
Der Aufstieg der Vereinigten Arabischen Emirate zur Regionalmacht hat die politische Landkarte im Nahen Osten verändert. Besonders eine Golfmonarchie spielt dabei die führende Rolle.
Der Aufstieg der Vereinigten Arabischen Emirate zur Regionalmacht hat die politische Landkarte im Nahen Osten verändert. Besonders eine Golfmonarchie spielt dabei die führende Rolle.
Der europäische Flugzeughersteller will Verhandlungen mit dem Betriebsrat starten, um einen großen Stellenabbau in seiner Rüstungssparte umzusetzen.
Unorthodoxe Vorschläge zur Lösung des Nahostkonflikts hat es auch schon früher gegeben. Aber ausgerechnet der Plan von Donald Trump hat Chancen auf Verwirklichung.
Der Ölpreis ist unter Druck. Im Ringen um Förderkürzungen unterliegt Saudi-Arabien gegen Russland. Derweil lehnen chinesische Importeure Lieferungen wegen der Folgen der Epidemie ab.
Die Gewalt im Jemen-Konflikt flammt wieder auf – nachdem bei internationalen Vermittlern vor kurzem noch Zuversicht geherrscht hatte. Liegt das am Tod des iranischen Generals Soleimani?
Riad fühlt sich unwohl, Erdogan nennt ihn „inakzeptabel“ und für Iran ist er schlicht eine Provokation – die Reaktionen aus der Region auf den Friedensplan des amerikanischen Präsidenten.
Einem Bericht zufolge soll der Amazon-Chef von Muhammad Bin Salmans persönlichem Konto eine infizierte Whatsapp-Nachricht bekommen haben. Das wirft Fragen auf, ob es einen Zusammenhang zum ermordeten Dissidenten Jamal Khashoggi gibt. Und zu einem Boulevardskandal um Bezos.
Im Jemen sind Dutzende Soldaten bei einem Raketenangriff getötet worden. Hinter dem Militärschlag werden die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen vermutet.
Im Dezember erschoss ein saudischer Militärschüler drei amerikanische Soldaten. Im Zuge der Untersuchungen fanden die Ermittler bei einigen Offiziersanwärtern dschihadistisches Material und Kinderpornographie.
Der staatliche Ölkonzern bringt weitere Aktien auf den Markt. Der zuvor schon größte Börsengang der Welt weist nun ein Volumen von 29,4 Milliarden Dollar auf.
Paulo Gonçalves war ein Routinier. Schon zum 13. Mal nahm er bei der Rallye Dakar teil. Nun verunglückt der portugiesische Motorradpilot auf der siebten Etappe in Saudi-Arabien tödlich bei einem Sturz.
Der spanische Fußball-Supercup wird in einem fragwürdigen Modus gespielt. Für noch größere Aufregung sorgt aber der Austragungsort Saudi-Arabien. Viele TV-Sender boykottieren die Spiele einfach.
Amerika hängt heute weniger von Öl aus Arabien ab. Das liegt vor allem am Fracking-Boom – und erleichterte Trump die Entscheidung bei der Tötung Soleimanis. Doch Fachleute rätseln, wie lange das so bleibt.
Nach seinem Ende in der Formel 1 versucht sich Fernando Alonso im Sand der Wüste. Bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien erwartet ihn ein wilder Ritt. Priorität im Jahr 2020 hat aber noch ein anderes Rennen.
Noch vor Tagen hatte der Oberste Führer Chamenei getönt, Amerika könne Iran nichts anhaben. Das war falsch. Aber umgekehrt hat auch Teheran viele Möglichkeiten, um Rache zu nehmen.
Schiitische Muslime von Bagdad bis Basra begehren gegen Iran auf. Die Demonstranten kämpfen für einen modernen Nationalstaat ohne iranische Bevormundung. Der Weg dahin wird schwierig sein.
Noch bis vor kurzem fand das Leben in Saudi-Arabien vor allem in den eigenen vier Wänden statt. Mittlerweile verlagert sich jedoch das Leben immer mehr in den öffentlichen Raum. Was steckt dahinter?
Fyori Haptegargish ist mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen, bald macht sie ihr Abitur. Nachhilfe bekommt sie im Mädchenbüro Milena – auch in Sachen Selbstvertrauen.
Jemens Houthis haben mit Irans Außenminister über den Krieg und die humanitäre Lage in dem Land gesprochen. Gerüchten zufolge gibt es auch Gespräche mit der saudischen Regierung, die die Rebellen bekämpft.
Drei weitere Männer wandern wegen der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi ins Gefängnis. Ein enger Vertrauter von Kronprinz Muhammad bin Salman wird freigesprochen.
Die Accounts sollen Nachrichten, die sich positiv gegenüber saudischen Autoritäten geäußert hätten, unter anderem durch aggressives „Liken“ oder „Retweeten“ verstärkt haben.
Es geht um die Absichtserklärung für mehr Klimaschutz: Die fast 200 Staaten können sich nicht einigen. Die Verhandlungen, die Freitag enden sollten, dauern bis zum Sonntag. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Omar al-Baschir soll kurz vor seinem Sturz 25 Millionen Dollar aus Saudi-Arabien erhalten haben. Deshalb muss der frühere Machthaber Sudans nun zwei Jahre in einer Pflegeeinrichtung verbringen. Antreten muss er die Strafe aber noch nicht.
Viele hatten große Hoffnung in die Klimakonferenz gesetzt. Kurz vor Schluss sieht es aber eher nach einer Enttäuschung aus. Was in Madrid geschehen müsste, damit es keine Katastrophe gibt.
Amin Nasser hat als Vorstandsvorsitzender Saudi Aramco mehr Transparenz verordnet. Mit dem erfolgreichen Börsengang des größten Ölkonzerns der Welt sind die Kritiker verstummt.
Männer und Frauen im Königreich müssen Restaurants, Cafés und Schulen bislang durch verschiedene Eingänge betreten. Das angekündigte Ende dieser Regel gilt als weiterer Schritt auf dem Reformkurs.
Die Ermittler in Florida können noch nicht sagen, ob der Attentäter von Pensacola allein handelte oder Mittäter hatte. Weil es sich um einen saudischen Soldaten handelte, diskutieren aber auch die Republikaner über die Beziehungen des Präsidenten zum Königreich.
Er ist jung und braucht das Geld: Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman bringt den weltgrößten Ölkonzern Saudi Aramco an die Börse. Damit will er nicht nur das Land reformieren, sondern auch die eigene Macht sichern.
Das Ölkartell will von Januar an abermals die Ölförderung drosseln. Die Ölpreise steigen mit der Bekanntgabe deutlich an.
Die Nachbarländer machten es vor, nun betreibt auch Saudi-Arabien massives „sportswashing“. Neben dem internationalen Imageeffekt gibt es aber noch einen Grund, sportliche Großveranstaltungen ins Land zu holen.
Nach der Ermordung des Journalisten Khashoggi hat die Bundesregierung einen Stopp für Rüstungsexporte nach Saudi Arabien verhängt. Doch das Verwaltungsgericht Frankfurt hat es nun im Fall eines Unternehmens aufgehoben.
Der saudische G-20-Vorsitz ist allein schon wegen der Ermordung Khashoggis und des Kriegs im Jemen umstritten. Die Themen, die das arabische Land nun als Schwerpunkte setzt, kamen im eigenen Land bisher nur kurz.
Der Börsengang Saudi Aramcos füllt die Schatullen einer absoluten Monarchie – und soll das Land zukunftsfähig machen. Selbst wenn die Aktie im Westen Erfolg hat, hinterlässt das Vorhaben einen Nachgeschmack.
Im Dezember bringt Saudi-Arabien den Ölkonzern Aramco an die Börse. Wer sich darauf einlässt, braucht wenig Skrupel und gute Nerven. Ein Check des größten Börsengangs der Welt.
Sorgt die Formel E wirklich für eine saubere Zukunft? Die Gegenwart ist es jedenfalls nicht. Und wieso startet die Rennserie im umstrittenen Saudi-Arabien? Ein widersprüchlicheres Sportereignis ist schwer vorstellbar.
Formula E als Einstieg: Die Sause ist Teil der Zukunftsvision des saudischen Kronprinzen für sein Land. Auch für die deutschen Teams ist die Rennserie mehr als nur Sport.