Trump droht mit „erheblichen“ Zöllen
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Ölpreiskrieg, unter dem auch amerikanische Firmen leiden. Nun hat sich Präsident Donald Trump in den Konflikt eingemischt.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Ölpreiskrieg, unter dem auch amerikanische Firmen leiden. Nun hat sich Präsident Donald Trump in den Konflikt eingemischt.
Das Weiße Haus fordert die beiden Parteien stattdessen auf, sich untereinander zu einigen. Derweil redet Präsident Trump mit Managern großer amerikanischer Ölfirmen über Maßnahmen, um den „Liquiditätsschock“ der Energieindustrie schnell zu beheben.
Saudi-Arabien flutet den weltweiten Ölmarkt. Es hofft, mit dem niedrigen Preis Russland zu bestrafen. Kronprinz Muhammad Bin Salman hat unterdessen noch ein anderes Ansinnen. Seine Thronfolge muss gesichert werden.
Ein einziger Tweet von Donald Trump lässt den Ölpreis am Donnerstag um mehr als 40 Prozent steigen – dann geht’s zunächst wieder abwärts. Was kommt noch?
Die Angst vor einer Entlassungswelle in Amerika hat Anleger verunsichert, doch Hoffnung auf ein Ende des Ölpreiskriegs verhinderte Schlimmeres.
Eine Entlassungswelle in Amerika entmutigt auch die Anleger. Aktien von Erdölunternehmen dagegen gewinnen, weil sich Entspannung im Preiskrieg abzeichnet.
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Chinas potentieller Ölbedarf und eine diplomatische Einigung sind die Treiber. Doch das scheint trügerisch.
Union und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag auf einen Rüstungsexportstopp für alle „unmittelbar“ am Jemen-Krieg beteiligten Staaten verständigt. Nur für ein Land wurde er umgesetzt.
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Im Jemen findet der Aufruf der Vereinten Nationen Widerhall: Die Konfliktparteien wollen sich wegen der Corona-Krise auf eine Waffenruhe einigen. Oppositionelle Gefangene sollen freigelassen und begnadigt werden.
In Pandemie-Zeiten bestätigt sich für Saudi-Arabien mal wieder, dass alles Übel aus Iran kommt. Und Demokratie nur krank macht.
Der niedrige Ölpreis und vielleicht auch Hamster-Reflexe haben die Nachfrage nach Heizöl sprunghaft steigen lassen. Das führt zu langen Lieferzeiten und höheren Preisen.
Aus einem Krankenhaus in Aden kommen Berichte über Fällen mit den üblichen Symptomen von Covid-19. Die Verdachtsfälle haben sich zunächst als unbegründet herausgestellt. Ein Ausbruch würde das Land schwer treffen.
Demonstranten in Madrid fordern lautstark von ihren Balkonen aus, dass Gelder, die der ehemalige König Juan Carlos aus Saudi-Arabien erhielt, ans Gesundheitssystem übergeben werden. Denn auch in Spanien haben sich die jüngsten Ansteckungen mit dem Coronavirus vervielfacht.
Seit 2014 ist der ehemalige König Juan Carlos I. im Ruhestand, doch die Skandale reißen nicht ab: Die Schweizer Behörden ermitteln wegen Steuerhinterziehung.
Haifaa Al-Mansour zählt zu den aufregendsten Regisseurinnen aus der arabischen Welt. Jetzt läuft ihr Film „Die perfekte Kandidatin“ in den Kinos. Eine Begegnung.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf ums Öl – mit offenem Ausgang. Für Amerikas Fracker ist es ein Desaster. Kann Deutschland als Importland profitieren?
Reporter ohne Grenzen nutzt zum Welttag gegen Internetzensur das Computerspiel Minecraft, um ein Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen. Wie ihre Auflistung der zwanzig größten Internetfeinde zeigt, ist dies dringend nötig.
Für Verbraucher sind die Folgen des Konflikts zwischen Russland und Saudi-Arabien gar nicht so übel. Benzin wird immer billiger. Warum der ADAC trotzdem dringend davon abrät, den Kraftstoff jetzt daheim in Kanistern zu horten.
Ein Film der kleinen Revolutionen: „Die perfekte Kandidatin“ erzählt vom gesellschaftlichen Wandel in Saudi-Arabien. Und der Selbstermächtigung einer starrköpfigen Ärztin.
Aramco wird der zweite Staatskonzern unter den nun sechs Hauptsponsoren der Formel 1. Das saudi-arabische Unternehmen gilt als größter CO2-Emittent der Welt. Ein Rennen in Saudi-Arabien wird damit wahrscheinlicher.
Russlands Abkehr von der Opec zu diesem derart kritischen Zeitpunkt verwundert viele. Doch die Regierung beruhigt – und versucht offenbar, einen mächtigen Gegner zu schwächen.
In Saudi Arabien hat sich für Frauen in den letzten Jahren einiges zum Positiven geändert. Dass diese Umwälzungen noch nicht in der Gesellschaft angekommen sind, zeigt der Film „Die perfekte Kandidatin“. Elena Witzeck hat ihn gesehen.
Der Preiskrieg auf dem Ölmarkt zwischen Russland und Saudi-Arabien zielt auch auf einen Dritten: die Vereinigten Staaten. Donald Trump telefoniert schon aufgeregt mit dem saudischen Kornprinzen. Aber wie lange halten die amerikanischen Fracker durch?
Die Fördergesellschaft Saudi Aramco will ihre Fördermenge weiter anheben. Dafür muss sie auch die strategische Lagerbestände antasten. Russland kündigt umgehend eine Reaktion an.
Immer klarer tritt das Ausmaß globaler Verwerfungen der Corona-Krise zutage. Das führt auch zu Verwerfungen zwischen Riad und Moskau.
In Amerika und Europa fallen die Aktienkurse. Der Dax verzeichnet den höchsten Tagesverlust seit den Terroranschlägen von 2001. Die Wall Street hat den Handel zwischenzeitlich ausgesetzt und verzeichnet das größte Minus seit der Finanzkrise.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Asiatische Aktien geben auf breiter Front stark nach. Der australische Aktienmarkt erlebt den schlimmsten Lauf seit der Finanzkrise 2008. Analysten warnen schon vor einer weltweiten Rezession.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Mehr als jedes dritte Rüstungsgut weltweit stammt laut Friedensforschungsinstitut Sipri aus amerikanischen Fabriken. Auch Deutschland mischt weiter vorne mit. Hauptabnehmer ist Saudi-Arabien.
Den festgenommenen Verwandten von Muhammad Bin Salman droht wegen Verrats lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Es ist nicht das erste Mal, dass der Kronzprinz sich mit drastischen Mitteln gegen seine Gegner wehrt.
Saudi-Arabien schließt als Schutzmaßnahme gegen das Coronavirus seine Grenzen vorläufig für Pilger. Muslimische Gläubige, die nach Mekka reisen wollen, erhalten vorerst keine Visa mehr.
Die Fußball-WM 2022 ist umstritten: Organisationschef Hassan Al-Thawadi spricht im Interview über Kritik, geopolitische Komplotte, Tote auf Baustellen, Verbindungen zum FC Bayern – und eine „Kampagne“ gegen Qatar.
Mehr als hundert Staaten verhandeln derzeit in Riad darüber, wie das internationale Steuerrecht künftig aussehen soll. Ein erster Vorschlag liegt auf dem Tisch.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist nach Saudi-Arabien gereist. Auf einem Treffen mit seinen Amtskollegen treibt er Pläne für eine globale Steuerreform voran.