Börsengang für eine geschlossene Gesellschaft
Saudi-Arabien bringt seinen Ölkonzern an die Börse, doch deutsche Privatanleger kommen nicht zum Zug. Das ist kein Nachteil, denn das Risiko ist groß und die Transparenz niedrig.
Saudi-Arabien bringt seinen Ölkonzern an die Börse, doch deutsche Privatanleger kommen nicht zum Zug. Das ist kein Nachteil, denn das Risiko ist groß und die Transparenz niedrig.
Vor 40 Jahren besetzten militante Islamisten die große Moschee in Mekka und nahmen hunderte Geiseln. Der islamistische Terror war geboren. Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler Patrick Franke über die Folgen für Saudi-Arabien und die Welt.
Saudi-Arabiens Kronprinz will das Königreich umbauen und die Wirtschaft unabhängig von Ölpreisen gestalten. Doch vor allem international steht der Regierung ihr eigenes Image im Weg.
Der größte Börsengang der Welt steht bevor. Es geht um ein Unternehmen, das durch Verrat, Vertragsbruch und Kriege entstand – und heute der führende Erdölförderer ist.
Erstmals spricht Amerikas Regierung offiziell von Spionage durch saudische Agenten. Es geht um frühere Twitter-Mitarbeiter, die vertrauliche Nutzerdaten eingesehen haben. Einer wurde schon festgenommen
In der saudischen Hauptstadt unterzeichnen die Konfliktparteien ein Friedensabkommen für den Südjemen. Das viel größere Problem mit den Houthis bleibt ungelöst. Doch vielleicht kommt auch in diesen Konflikt Bewegung.
Nach mehrfacher Verzögerung plant Saudi-Arabien fünf Prozent des staatlichen Unternehmens an die Börse zu bringen. Noch immer gibt es Zweifel, ob die von Kronprinz Muhammad bin Salman angestrebte hohe Bewertung erreicht werden kann.
In den Ermittlungen zum Fall der ermordeten brasilianischen Politikerin und Aktivistin Marielle Franco taucht der Name des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro auf. Nach dieser Enthüllung durch den wichtigsten Fernsehsender des Landes flippt der Präsident aus.
Ungeachtet internationaler Konflikte notiert der Ölpreis bei weniger als 60 Dollar – und auch Benzin wird wieder billiger. Das hat etwas mit der weiterhin sinkenden Nachfrage zu tun.
Der Streit zwischen den Vereinigten Staaten und Iran schwelt weiter. Nun schicken die Amerikaner weitere Soldaten nach Saudi-Arabien. Einen direkten Konflikt mit Teheran will das Pentagon allerdings weiterhin vermeiden.
Das iranische Ölministerium bestätigt einen Zwischenfall auf einem Tanker vor der Hafenstadt Dschiddah. Er soll von zwei Raketen getroffen worden sein.
Vor kurzem hat die Bundesregierung den Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien verlängert. Eine unbefriedigende Situation, findet Airbus-Chef Guillaume Faury. Er sorgt sich um das Ansehen deutscher Unternehmen in der Branche.
Die Provokationen am Persischen Golf folgen einem einfachen Kalkül: Wie Iran seine Position für den Tag stärken will, an dem die Verhandlungen beginnen.
In Saudi-Arabiens Hotels galten bisher strenge Regeln. Um mehr Touristen ins Land zu locken, sollen diese nun gelockert werden. Auch Einheimische bekommen mehr Rechte.
Der Bundessicherheitsrat hat den Export von Stromaggregaten für das Luftabwehrsystem „Patriot“ an die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Durch den Iran-Konflikt hat sich die Bedrohungslage in der Region verschärft.
Kleiner, stärker, und es werden immer mehr: Drohnen entwickeln sich zu einer Gefahr, die kaum noch zu kontrollieren ist.
Zum Jahrestag des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul haben seine Unterstützer eine Gedenkfeier vor der diplomatischen Vertretung des Königreichs organisiert. Der „Washington Post“-Kolumnist war am 2. Oktober 2018 von einem aus Saudi-Arabien angereisten Agententeam im Konsulat des Königreichs ermordet worden.
Im Rahmen eines neuen Visa-Systems erlässt das streng-muslimische Königreich einen Anstandskatalog für Touristen. Wer unanständige Kleidung trägt oder gegenseitige Zuneigung zur Schau stellt, erwartet ein Bußgeld von bis zu 1500 Euro.
Der international umstrittene Kronprinz Saudi-Arabiens will für Reisen in sein Land erstmals Touristenvisa erteilen. Das erzkonservative Königreich hofft auf gute Geschäfte mit Besuchern aus Europa und Amerika.
Zum Schutze Saudi-Arabiens liefern die Vereinigten Staaten Luftabwehrraketen und 200 zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Auch andere Länder sind dazu aufgerufen.
Öl und Benzin sind nach dem Schreck über die Drohnenangriffe auf saudische Raffinerien wieder etwas billiger geworden. Unklar ist, wie schnell das Land mit der Reparatur voran kommt.
Nach den Luftangriffen auf saudiarabische Ölanlagen wiederholt Donald Trump, die Sanktionen gegen Iran verschärfen zu wollen. Bundeskanzlerin Merkel trifft Trump und Irans Präsident Rohani – und will vermitteln.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien erklären, dass sie dennoch am Atomabkommen mit Iran festhalten. Boris Johnson plädiert aber dafür, dass Trump einen „besseren Deal“ aushandeln solle. Die EU-Staaten stellen neue Forderungen – und Pompeo dankt.
Riad investiert Milliarden in Waffen. Wieso konnte das Königreich die Attacke auf das Herz seiner Ölindustrie nicht verhindern?
Der Raketenangriff hat den größten Ölförderer der Welt schwer getroffen. Mit dem Börsengang soll der staatliche Ölkonzern zum teuersten Unternehmen der Welt werden. Doch unter Experten gibt es Zweifel.
Schutz vor Angriffen aus Iran – oder Teil eines Aufmarschs? Trumps Verteidigungsminister betont, es gehe nur um ersteres. Von Teherans Verbündeten im Jemen kommt ein überraschendes Angebot.
Mit neuen Sanktionen gegen Irans Zentralbank reagieren die Vereinigten Staaten auf den Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien. Präsident Trump spricht von den schärfsten jemals gegen ein Land verhängten Sanktionen.
Iran profitiert von den Veränderungen im Nahen Osten. Jetzt präsentiert die Islamische Republik ihre neue Stärke durch Provokationen – und kommt damit bis jetzt durch.
Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben auch einen geplanten Angriff der Houthi mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt.
Europa ist heute aus der Luft verwundbarer als vor zwanzig Jahren. Es wäre unverantwortlich, es dabei zu belassen. Ein Gastbeitrag.
Die Angriffe seien fraglos „vom Iran unterstützt“, sagt ein Militärsprecher des Königreichs. Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Raketen nicht aus dem Jemen abgefeuert sein könnten.
Auch Tage nach dem Sabotageangriff auf saudische Ölanlagen ist nicht geklärt, woher die Drohnen tatsächlich kamen. Klar ist jedoch, dass Iran durchaus über Möglichkeiten verfügt, seinen Gegnern Schaden zuzufügen.
Irans Präsident äußert sich zu den Urhebern des Angriffs auf Saudi-Arabien. Aus dem Land heißt es derweil: Die Reparatur der getroffenen Öl-Anlagen soll schneller gehen als erwartet.
Saudi-Arabien hat trotz Hochrüstung die Angriffe auf seine Ölindustrie nicht verhindern können. Dagegen würde auch deutsche Waffentechnik kaum etwas ausrichten. Die Diskussion über ein Waffenembargo weckt nur Befürchtungen bei Verbündeten.
Angeblich wurden Raketen und Drohnen für den Angriff auf Saudi-Arabien von iranischem Boden aus gestartet. Damit sie nicht auf dem Radar auftauchten, seien sie eine ungewöhnliche Route geflogen.
Nach dem zerstörerischen Angriff auf saudische Ölanlagen werben einige Unions-Politiker dafür, den Exportstopp für Rüstungsgüter an Saudi-Arabien zu lockern. Die SPD will davon nichts wissen.