Jetzt geht es um „präzedenzlose“ Sanktionen
In Brüssel kommt am Morgen der Nordatlantikrat zusammen, später treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU. Es soll dann um Strafmaßnahmen gehen, wie Russland sie noch nicht erlebt hat.
In Brüssel kommt am Morgen der Nordatlantikrat zusammen, später treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU. Es soll dann um Strafmaßnahmen gehen, wie Russland sie noch nicht erlebt hat.
Russland beginnt mit dem Angriff auf die Ukraine. Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen zum nächsten Krisen-Gipfel zusammen. Und die Ampel stellt ein Entlastungspaket vor. Der F.A.Z. Newsletter.
Amerika und Europa haben Maßnahmen gegen russische Banken, mächtige Unternehmer und den Handel mit Staatsschulden erlassen. Die Wirkung dürfte sich aber in Grenzen halten – ebenso wie die Folgen der nun geplanten US-Sanktionen gegen Nord Stream 2.
Statt großer Staatsbanken nehmen die westlichen Verbündeten vorerst randständige Institute ins Visier
Boris Johnson will Putin mit Sanktionen zur Umkehr bewegen. An den am Dienstag verkündeten Strafmaßnahmen gibt es jedoch Kritik – auch aus dem eigenen Lager. Sie gehen nicht weit genug, heißt es.
Der Westen reagiert mit Sanktionen auf die Aggression Putins in der Ukraine. Doch was heißt das für uns: Zahlen wir die Rechnung bei den Gaspreisen? Über die Folgen für die Wirtschaft spricht Ifo-Chef Clemens Fuest.
HSBC-Chef Quinn befürchtet Zweitrundeneffekte für die Finanzmärkte. Die Raiffeisenbank aus Österreich hat Krisenpläne in der Schublade.
Deutschland und Europa wollen die Russen treffen, sie werden dafür aber selbst bezahlen müssen. Denn die Abhängigkeit von Rohstoffen ist groß – und Russland droht schon mit in astronomische Höhen steigenden Preisen.
Vierundzwanzig Stunden nach Wladimir Putins Anerkennung der "Volksrepubliken" in der Ostukraine, kündigt auch Joe Biden Sanktionen an. Und lässt keine Zweifel an seiner Haltung in diesem Konflikt.
Italien ist am stärksten von russischem Gas abhängig. Daher hofft Rom, dass der Energiesektor verschont bleibt. Andere Staaten wollen schärfer sanktionieren.
Die Lage in der Ukraine erfordert ein schnelles und entschiedenes Handeln des Westens. Mit gestuften Sanktionen wird man Wladimir Putin nicht zur Vernunft bringen – die Idee der flexible response passt nicht zur aktuellen Lage. Sanktionen müssen richtig weh tun.
Nach der Eskalation im Ukraine-Konflikt wählt der Bundeskanzler deutliche Worte. Von vielen Seiten bekommt er prompte Rückendeckung. Doch im Nordosten glauben nicht alle an ein Ende von Nord Stream 2.
Der britische Premier warnt vor einer „allgemeinen Invasion“ der Ukraine und kündigt „harte Sanktionen“ an – Moskau soll vom britischen Kapitalmarkt abgeschnitten werden.
Präsident Putin sagt, dass Sanktionen Russland bloß stärker machen. Das glauben Ökonomen aber nicht – und deutsche Manager sagen ein wichtiges Treffen mit dem Staatschef ab.
Amerika hat schon am Montag Sanktionen verhängt, aber noch nicht die große Keule ausgepackt. In Washington herrscht Unklarheit: Sind russische Soldaten im Donbass nur eine alte Realität oder ein neuer Krieg?
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Der EU-Außenbeauftragte drohte Moskau: Wenn Putin die „Volksrepubliken“ in der Ukraine anerkenne, werde die EU Sanktionen verhängen. Putin ließ sich nicht beirren – aber in der EU herrscht Erstaunen über Borrell.
Im Falle einer gleichgeschlechtlichen Ehe oder einer zivilen Wiederheirat müssen kirchliche Mitarbeiter im Bistum Limburg keine Sanktionen mehr fürchten.
Außenministerin Annalena Baerbock hat Russland mit „präzedenzlosen Sanktionen“ im Falle eines Angriffes auf die Ukraine gedroht. Deutschland sei bereit, dafür auch einen hohen wirtschaftlichen Preis zu zahlen, sagte sie am Freitag auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Die Gefahr eines Krieges in der Ukraine ist nicht gebannt. Und Russland bereitet sich auf neue Wirtschaftssanktionen vor. Besonders groß ist die Angst vor einem Dollar-Verbot.
Nord Stream 2 soll Europa mit günstigem Gas beliefern, hat aber auch große politische Bedeutung. Wir erklären, warum über die Pipeline so viel Streit herrscht.
Kirchen-Angestellte können vom Arbeitgeber bestraft werden, wenn sie etwa eine Homo-Ehe eingehen. Zehn Generalvikare meinen: Das muss sich ändern.
Zuletzt waren in der Haltung gegenüber Russland deutliche Differenzen zwischen Washington und Berlin hervorgetreten. Bei seinem Antrittsbesuch in den USA versucht Kanzler Scholz die Wogen zu glätten.
Viele westliche Banken haben Russland schon verlassen. Außenpolitische Risiken und Sanktionen erschweren das Geschäft. Die Macht der staatlich kontrollierten Kreditgeber ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.
Vor ihrer Abreise nach Kiew zeigt sich Außenministerin Baerbock entschlossen, den Konflikt mit Russland auf friedlichem Wege zu lösen. Es gehe um „nicht weniger als den Frieden in Europa“. Der Ukraine reicht das bisher Versprochene aber nicht.
Schürt Russland die Krise um die Ukraine weiterhin, dürften Wirtschaftssanktionen eine Folge sein. Diese werden viele Länder im Osten Europas treffen – aber nicht nur dort.
Der Historiker Nicholas Mulder beschäftigt sich mit der Geschichte von Wirtschaftssanktionen. Hier erklärt er, was die Lehren daraus für die Ukraine-Krise sind.
Die Vereinigten Staaten setzen offenbar die Sanktionen gegen das zivile Atomprogramm des Iran aus. Die Regierung von Präsident Biden will damit die Verhandlungen in Wien „erleichtern“. Außenministerin Baerbock warnte zuletzt vor dem Ende eines diplomatischen Zeitfensters.
Aus Sicht von Kritikern verschleppt der Putschistenführer Assimi Goita die notwendigen Vorbereitungen für die Präsidenten- und Parlamentswahl.
Vor einem Jahr vertrieb Myanmars Militär Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi von der Macht. Seither versinkt das Land in Chaos und Gewalt. Die USA reagieren nun mit neuen Strafmaßnahmen.
Als eine mögliche Sanktion gegen Russland im Ukraine-Konflikt wird der Ausschluss vom internationalen Zahlungssystem Swift erwogen. Doch das hätte auch für den Westen schwerwiegende Folgen.
Annalena Baerbock verschärft die Tonlage. Bei einer neuen Aggression Russlands stehe eine „breite Bandbreite an Antworten zur Verfügung, inklusive Nord Stream 2“, sagt die Außenministerin.
Am Tag der Gespräche ukrainischer und russischer Vertreter verschärft sich die Tonlage zwischen Washington und Moskau. Die deutsche Verteidigungsministerium sieht die Lieferung der Helme als „ganz deutliches Signal“ an die Ukraine.
Der Kreml tut in diesen Tagen so, als fürchte Russland die Sanktionen des Westens nicht. Dabei tragen genau diese immer mehr zum Unmut im eigenen Land bei.
Der US-Präsident kündigt an, direkt gegen Russlands Präsidenten gerichtete Sanktionen zu erwägen, sollte die Ukraine angegriffen werden. Ebenfalls wurden weitere US-Soldaten zur Verlegung nach Europa in Bereitschaft versetzt.
Die Europäer ringen um einen Katalog von Sanktionen gegen Russland. Auch der härteste Knüppel liegt noch auf dem Tisch. Doch der sei nicht immer die intelligenteste Lösung, sagt Deutschlands Außenministerin Baerbock.