Putins wichtigste Banker
Elwira Nabiullina, German Gref und Andrej Kostin dürften mit Entsetzen auf Ereignisse der vergangenen Tage blicken. Vieles, wofür sie jahrelang gearbeitet haben, wird nun zunichtegemacht.
Elwira Nabiullina, German Gref und Andrej Kostin dürften mit Entsetzen auf Ereignisse der vergangenen Tage blicken. Vieles, wofür sie jahrelang gearbeitet haben, wird nun zunichtegemacht.
Die SWIFT-Sanktionen der EU gegen russische Banken bleiben hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt sind sieben Institute von dem Ausschluss aus dem Kommunikationsnetzwerk betroffen. Die größte und die drittgrößte russische Bank gehören nicht dazu.
In mehreren ukrainischen Städten ist es in der Nacht zu Angriffen russischer Truppen gekommen. In Brüssel beraten die EU-Agrarminister über die Auswirkungen des Krieges auf die internationalen Lebensmittelmärkte. Ein Überblick.
Westliche Unternehmen ziehen sich aus Russland zurück. Das ist ein starkes Zeichen, auch in Richtung China. Hoffentlich helfen trickreiche Banker nicht wieder dabei, die Sanktionen zu umgehen und zu untergraben.
Westliche Konzerne haben angekündigt, sich aus Russland zurückzuziehen. Moskau will das nun verbieten.
Wer von sozialstaatlicher Grundsicherung lebt und Arbeit verweigert, soll keine Kürzungen mehr fürchten - zunächst bis Jahresende. Es gehe um "Würde" findet die Ampelkoalition.
Die Eingangspforte für die russische Elite offen zu halten, war schlichtweg unmöglich. Nur hat das die überforderte Regierung in der Schweiz viel zu spät erkannt.
Nach langem Zögern verbannen große Sportverbände wie FIFA und UEFA Russland von allen Wettbewerben, etwa der Fußball-WM in Qatar. Die internationale Presse findet dazu deutliche Worte.
Von „harten Sanktionen“ will die russische Propaganda nichts wissen. Sie feiert lieber „höhere Zinsen“ für russische Anleger. Doch es gelingt immer weniger, die Invasion in die Ukraine als Erfolg darzustellen.
Der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze beschreibt, wie die Sanktionen Russlands Finanzsystem zum Einsturz bringen können und was dem Land langfristig droht.
Noch mögen die Sanktionen Putin nicht interessieren. Doch Moskau kann dem Wertverfall seiner Währung nicht tatenlos zusehen.
Russland lagert in China nicht nur 15 Prozent seiner Reserven. Putin kann dort auf weitere Milliarden zugreifen, um die westlichen Sanktionen abzuschwächen.
Die Sanktionen treffen auch österreichische Finanzdienstleister. Diese haben in Russland ein relativ hohes Risiko.
Chinas Banken finanzieren Russlands Bodenschatzhandel. Aber nicht mehr vom Handelsplatz Singapur aus.
Die Kurse am deutschen Aktienmarkt haben am Montag angesichts der verschärften Sanktionen gegen Russland abermals unter Druck gestanden.
Westliche Unternehmen verlassen in nie gesehener Geschwindigkeit Russland: die Ölkonzerne BP und Shell, der Lastwagen-Riese Daimler Truck oder der Autozulieferer ZF Friedrichshafen. Liegt es an den Sanktionen oder an ihren Werten?
Lange Schlangen bilden sich vor Russlands Geldautomaten. Nach der drastischen Verschärfung westlicher Sanktionen räumt das russische Präsidialamt wirtschaftliche Probleme ein. Um einen weiteren Verfall der Landeswährung zu verhindern, ist die Zentralbank gezwungen, den Leitzins auf 20 Prozent zu erhöhen.
Ein Kreml-Sprecher nannte die Sanktionen „problematisch“ für die Wirtschaft. Aber Russland habe das Potential, den Schaden zu kompensieren. Auch die USA verhängen schwerwiegende Sanktionen gegen Russlands Zentralbank.
Sanktionen sind völkerrechtliche, europäische und nationale Grenzen gesetzt. Nicht jedes Mittel ist zulässig. Wie bewerten Experten die neusten Sanktionen der EU gegen Russland?
Der Fußball wendet sich von Russland ab: Keine Heimspiele, keine Flagge, keine Hymne. Doch schnell gibt es Kritik an diesen Maßnahmen. Weiter als die FIFA gehen zahlreiche Verbände, darunter auch der aus der Schweiz.
An diesem Montagmorgen sollten die Gespräche zwischen Kiew und Moskau beginnen. In der Nacht kam es zu schweren Gefechten. Ein Überblick.
Das dritte Sanktionspaket erschwert Zahlungen und schneidet Russland von seinen Reserven ab. Die Folgen werden schwerwiegend sein. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Ukraine hat sich die Sanktionen gegen Russland buchstäblich erkämpft. Der Gedanke, die Strafe gegen Putin wäre geringer ausgefallen, wäre sein Militär schneller erfolgreich gewesen, kann zynisch werden lassen.
Ein EU-Land nach dem nächsten schloss sich der Forderung an, Russland vom internationalen Zahlungsdienst SWIFT auszuschließen. Am Ende änderte auch Deutschland seinen Kurs.
Putin und seine Entourage sollen die Sanktionen des Westens spüren. Auf dem Kunstmarkt können sie ihnen entkommen. Wie, das zeigt das Beispiel des Rotenberg-Clans.
Russland und China stehen sich nahe und haben große Pläne für eine zukünftige Zusammenarbeit. Das beunruhigt den Westen. Lässt China die Sanktionen gegen Russland womöglich ins Leere laufen?
Die EU kann sich nicht darauf verständigen, Russland vom Finanzdienstleiter SWIFT auszuschließen. Der russische Überfall auf die Ukraine wird weiter von Europa finanziert.
Deutschland hat sich bei der Vorbereitung der neuen Sanktionen gegen Russland gegen einen Ausschluss des Landes aus dem Zahlungsnetzwerk SWIFT ausgesprochen. Aus Egoismus – oder steckt mehr dahinter?
Premier Johnson verkündet neue Sanktionen und kappt den Zugang zum wichtigen Finanzplatz London. Die Regierung spricht von „verheerenden wirtschaftlichen Schmerzen“ für Russland. Einige Fachleute bezweifeln das.
Nach dem Angriff auf die Ukraine bekämpfen sich Europa und Russland mit scharfen wirtschaftlichen Sanktionen – wie dem Ende der deutschen Hermes-Bürgschaften oder den teilweisen Sperren des Luftraums für Aeroflot und britische Flugzeuge. Uneinig ist der Westen mit Blick auf eine SWIFT-Sperre Russlands.
Die Schweiz pocht auf ihre politische Neutralität. Bei der Zurückhaltung gegenüber Russland dürften aber auch wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle spielen.
Die EU-Staaten haben sich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am Donnerstag auf Grundzüge eines Sanktionspakets gegen Moskau geeinigt.
Vettel fährt nicht in Sotschi, der DOSB empfiehlt seinen Sportlern, nicht in Russland anzutreten, die UEFA wird Sankt Petersburg das Champions League-Finale entziehen: So reagiert der Sport auf den russischen Angriffskrieg.
Seit Jahren leidet Iran unter westlichen Wirtschaftssanktionen. Gebrochen haben sie das Land nicht. Folgt auf einen neuen Atom-Deal jetzt ein Wirtschaftsboom?
Moskau hat sich zwar darauf vorbereitet, nicht mehr am internationalen Zahlungsverkehr teilnehmen zu können. Doch der Bann bleibt ein großes Risiko.
Ostsee-Pipeline, Sanktionen und Marktturbulenzen werden zum Risiko: Der Versorger ist eng mit Russland verflochten. Das kann ihm jetzt auf die Füße fallen.