So hält man Extremisten außen vor
Bei Anne Will ging es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt noch einmal um die Thesen von Marco Wanderwitz. Die AfD-Propaganda von der schweigenden Mehrheit könnte immer noch verfangen – dank Sahra Wagenknecht.
Bei Anne Will ging es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt noch einmal um die Thesen von Marco Wanderwitz. Die AfD-Propaganda von der schweigenden Mehrheit könnte immer noch verfangen – dank Sahra Wagenknecht.
Nachfolger von Horkheimer, Adorno und Honneth: Stephan Lessenich leitet künftig das Frankfurter Institut für Sozialforschung. Im Interview spricht er über seine wissenschaftlichen Pläne und Corona-Leugner bei Attac.
Die Identitätspolitik bietet die Chance, den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen – so schrieb es einst Max Weber. Die jüngste Ausgabe von „Maischberger“ zeigte am Fall Jens Lehmann, was passiert, wenn sich die Theorie mit Leben füllt.
Kritiker ihres Buchs über die Lifestyle-Linke halten ihr politische Fahnenflucht und Mangel an kultureller Sensibilität vor. Das Gegenteil ist richtig.
Alle Parteien schauen auf die schicken Quartiere und die Interessen der Privilegierten, andernorts macht sich Indifferenz breit: Eine Beobachtung zur Kommunalpolitik am Beispiel Frankfurt.
Auf zur Großabrechnung: In ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ attackiert Sahra Wagenknecht die linksliberale Wohlstandsschicht und fordert mehr Solidarität mit dem eigenen Land.
Die gesellschaftliche Linke trat einst für all diejenigen ein, die nicht mit dem goldenen Löffel geboren wurden. Verliert sie sich nun in Lifestyle und Symbolik einer privilegierten Minderheit?
Sahra Wagenknechts umstrittenes Buch wird als Generalabrechnung mit der eigenen Partei gesehen. Trotz heftiger Kritik wurde sie in NRW Spitzenkandidatin für den Bundestag.
In Nordrhein-Westfalen bewirbt sich Sahra Wagenknecht bei den Linken um Platz eins der Landesliste für die Bundestagswahl. Doch ihr neues Buch sorgt in der Partei für Wirbel. Sie verunglimpfe Bewegungen wie Black Lives Matter.
Politische Diskussionen sind aggressiv wie lange nicht mehr. Die traditionelle Linke beschränkt sich auf eine Politik der sozialen Gerechtigkeit. Und unterstellt der linken Identitätspolitik, die Gesellschaft zu spalten. Wie lassen sich die Fronten auflösen? Ein Abrüstungsversuch.
Der Klassismus will die vernachlässigte soziale Frage in die politische Debatte zurückholen. Doch kennt er überhaupt die Personen und Gruppen, für die er Partei ergreift?
Der Stuttgarter Autohersteller profitiert von staatlichen Subventionen und vom Kurzarbeitergeld – und macht vier Milliarden Euro Gewinn. Ist das in Ordnung?
Die scheidende Vorsitzende Katja Kipping wirbt für das neue Führungsduo, das auf dem Parteitag gewählt werden soll. Ihre Partei ruft sie auf, Verantwortung zu übernehmen. Doch die streitet lieber über Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Die Linke wählt am Wochenende ein neues Führungsduo. Gegenkandidaten gibt es nicht. Doch die Spitzen von Partei und Fraktion sind weiter verfeindet.
Impf-Chaos, Dauer-Lockdown und Corona-Müdigkeit – in der Bevölkerung wächst ein gefährlicher Unmut. Doch die Verantwortlichen scheinen über der Stimmung zu schweben. Nicht nur Jens Spahn lieferte dafür ein eklatantes Beispiel.
Ängste und Sorgen beherrschen die Stimmungslage im Land. Wer davon am rechten und linken Rand profitieren könnte, fragte Maybrit Illner diesmal ihre Gäste. Dabei zeichnet eines alle Beteiligten aus: bemerkenswert wenig Gespür für die Wähler.
Die Linkspartei steht wieder einmal am Scheideweg. Und wieder geht es in die alte Richtung: Eine rot-rot-grüne Perspektive gibt es mit Hennig-Wellsow und Wissler nicht.
Die Linkspartei braucht eine neue Führung: Nach dem Rückzug von Katja Kipping und Bernd Riexinger läuft alles auf eine weibliche Doppelspitze hinaus. Wer sind die beiden Favoritinnen?
Acht Jahre lang stand sie an der Spitze der Linkspartei und führte einen erbitterten Richtungsstreit mit Sahra Wagenknecht. Nun will Katja Kipping nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren – auch aus Respekt „vor unserer Satzung“.
Müssen wir die Sorgen der besorgten Bürger ernst nehmen? In der Talkshow von Anne Will geht es um Analogien zur Flüchtlingsdebatte – wo es doch eigentlich um ganz anderes gehen sollte.
Die Nachfolgepartei der SED war zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung so etwas wie das politische Schmuddelkind der Republik. Wie sie aus dem Abseits allmählich herausfand, schildert dieses Buch.
In der Thüringer Krise gab sich die Linke als pragmatische Retterin der Demokratie gegen Rechtsaußen. Doch dann schlugen die Radikalen und Sektierer in der Partei wieder zu – und die Führungsriege brachte sich darüber selbst in Schwierigkeiten.
Der Talkshow-Moderator Jörg Thadeusz erklärt, wie nah man seinen Gästen kommen darf, wer ihn nervt – und was ihn am deutschen Fernsehen krank macht.
In der Linken haben Trotzkisten einen großen Einfluss, bis hin zur stellvertretenden Parteivorsitzenden: Janine Wissler gehört „Marx21“ an. Die Radikalen in der Partei übernehmen eine Scharnierfunktion ins linksextreme Milieu.
Nach dem faktischen Zerfall der Sozialdemokraten droht dieses Schicksal durch die Diskussion um Thüringen jetzt auch der Union. Sie hat Prinzipien durch symbolischen Aktionismus ersetzt.
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Ein Gastbeitrag über eine bemerkenswerte Metamorphose.
Die Deutschen sind ein Volk der Sparer. Doch in Zeiten von Negativzinsen muss man umdenken. Bei „Hart aber fair“ raten alle Gäste zu einer Lösung – bis auf Sahra Wagenknecht: Sie setzt auf ein Konzept, das viele als überholt ansehen.
Die verfeindeten Lager der Linkspartei können sich auch nach dem Weggang von Sahra Wagenknecht nicht einigen – statt um Migration geht es nun um Klimaschutz.
Bei „Maybrit Illner“ hatte man den Eindruck, diese Frage könnte etwas peinlich sein. Dennoch ist sie berechtigt. Aber was genau bedeutet ein solcher Crash überhaupt? Und wer druckt eigentlich das ganze Geld, von dem immer die Rede ist?
Gern wird übersehen: Nichts erschwert das Reichwerden in einer funktionierenden Marktwirtschaft so sehr wie der Wettbewerb. Außerdem brauchen wir Ärmeren die Milliardäre aus eigenem Interesse.
Denunziationen, Überfälle, Anzeigen: Wie steht es um die Meinungsfreiheit in deutschen Universitäten? Eine Spurensuche auf dem Goethe-Campus in Frankfurt.
Es war ein öffentlich ausgetragener Machtkampf. Nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht gibt es einen Sieger, doch das Problem der Linken ist größer. Die Wähler wissen nicht, wofür die Partei steht.
Die Sendung von Sandra Maischberger scheint nun da angekommen, wo die Gastgeberin hin will: auf dem Boulevard, auf dem man den Ball flach halten kann, solange es irgendwie bunt ist und prominente Gäste aus der Patsche helfen.
Amira Mohamed Ali ist die erste Muslima an der Spitze einer Bundestagsfraktion. Die Linken-Politikerin bezeichnet sich als „Anti-Kapitalistin“ – zumindest damit hat sie etwas mit ihrer Vorgängerin Sahra Wagenknecht gemein.
Die Hamburgerin tritt die Nachfolge von Sahra Wagenknecht an. Dietmar Bartsch wurde im Amt bestätigt.
Die Ära Wagenknecht bei der Linken ist vorbei: Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch sind das neue Führungsduo der Linken im Bundestag.