Kreisverband kündigt Mietvertrag für Wagenknecht-Büro
Der Linke-Kreisverband Soest hat den Beschluss bei einem Parteitag am Wochenende gefasst. Man habe wegen Wagenknechts Abspaltungsplänen einen Schlussstrich ziehen wollen, sagt der Vorsitzende.
Der Linke-Kreisverband Soest hat den Beschluss bei einem Parteitag am Wochenende gefasst. Man habe wegen Wagenknechts Abspaltungsplänen einen Schlussstrich ziehen wollen, sagt der Vorsitzende.
Im Interview erklärt die Politikwissenschaftlerin Sarah Wagner, warum eine Wagenknecht-Partei der AfD Wähler wegnehmen könnte – und welche Chance für die Linkspartei in einer Trennung steckt.
Die Linke plant ihre Zukunft ohne Sahra Wagenknecht. Sie hat aber noch keine Antwort auf die Frage gefunden, was sie vor ihrem Untergang als Partei bewahren soll.
Die Erde ist eine Scheibe, aber sonst weiß man nichts Sicheres: Bei der Phil.Cologne kündigt Sahra Wagenknecht das Bündnis von Wissenschaft und Sozialismus auf.
Es brodelt in der Linkspartei. Nun äußert sich Wagenknechts langjähriger Unterstützer, Dietmar Bartsch, zu seiner Genossin. Der Grund: Die mögliche Gründung einer Konkurrenzpartei.
Die Linke ist in Aufruhr. Nachdem der Parteivorstand Sahra Wagenknecht aufgefordert hat, ihr Mandat zurückzugeben, keilt nun das Wagenknecht-Lager zurück.
Die Linkspartei muss sich fragen, ob eine Zukunft ohne Sahra Wagenknecht nicht nur bedeutet: keine Zukunft. Dass Wagenknecht eine neue Partei zum Erfolg führen könnte, darf man aber auch infrage stellen.
Wagenknecht-Unterstützer finden es unmöglich, dass die Parteiführung die „beliebteste Linken-Politikerin“ loswerden möchte. Das sei „völlig verantwortungslos“, sagt die Abgeordnete Zaklin Nastic der F.A.Z.
Der Linken-Vorstand fordert die Politikerin und ihre Mitstreiter dazu auf, ihre Mandate zurückzugeben – weil sie am Projekt einer anderen Partei arbeiteten. Dies sei „ein Gebot des politischen Anstandes und der Fairness“.
Gar nicht so weit von Rezepten Sarah Wagenknechts entfernt: Chantal Mouffe arbeitet immer noch am Populismus von der richtigen Seite.
Radikale Pazifisten sind dagegen, das eigene Land gegen Angreifer zu verteidigen. Sie sagen: Die Ukrainer sollen sich einfach ergeben.
Die postsowjetische Welt mit ihren Diskrepanzen zeigen: Das 23. Filmfestival Go East steht vor besondern Herausforderungen, berichtet Leiterin Heleen Gerritsen.
Seit Monaten hält Sahra Wagenknecht ihre Partei in Atem. Wenn ihre bekannteste Politikerin die Linke verlässt, droht der Partei das Aus. Es wäre das Ende eines langen Abstiegs.
Zeitenwende in der Flüchtlingspolitik notwendig +++ Teurer Atomstrom? +++ Profilierte Politikerin +++ Sondervermögen ausschließlich zur Krisenbewältigung
Seit Monaten kokettiert Sahra Wagenknecht mit der Gründung einer zweiten linken Partei. Genossen wie Gregor Gysi reicht es jetzt. Das zeigt den Ernst der Lage für die Linke
Sahra Wagenknecht erwägt, eine neue Partei zu gründen. Davor warnen die Linken-Politiker Bartsch und Gysi in einem gemeinsamen Appell.
Martin Schirdewan kritisiert, dass Sahra Wagenknecht seit einem halben mit der Gründung einer eigenen Partei liebäugele. Das schade der Linken.
Neue Partei in der Schwebe: Leichtfüßig lockend hält Sahra Wagenknecht ihre Prominenz im Spiel. Ist sie das Luder, als das sie sich öffentlich bezeichnen lässt?
Der Politiker der Linken verlangt von seiner Partei mehr Härte im Umgang mit Russland. Im Interview kritisiert er, dass Sahra Wagenknecht versuche, „auf Kosten der Bundespartei prominent zu bleiben“.
Es tue ihm weh, sagt Thüringens Ministerpräsident, dass manche in seiner Partei Russlands Imperialismus nicht erkennen wollten. Er ist froh über die NATO – und hat einen Rat für Sahra Wagenknecht.
Pearl Hahn verlässt die Fraktion der Linken im Frankfurter Römer. Sie begründet ihren Schritt mit Sahra Wagenknechts Positionen.
In vielen Ländern verdrehen die politischen Eliten die Augen, wenn der Westen von der Verteidigung der „wertebasierten Weltordnung“ spricht. Moskau nutzt das schon seit langem geschickt aus.
Ihre Gegner sagen, Sahra Wagenknecht fehle das Talent zum Organisieren. Außerdem sei sie nicht belastbar genug. Wagenknechts Umfeld sorgt sich vor rechten Mitläufern. Oder gibt es noch einen anderen Grund?
Der Bundestag veröffentlicht die Nebeneinkünfte der Abgeordneten. Sahra Wagenknecht gehört zu den Spitzenverdienerinnen. Allein ihr Buch „Die Selbstgerechten“ brachte über 720.000 Euro brutto ein.
Die Entscheidung über die Neugründung einer Partei werde im nächsten Dreivierteljahr fallen, sagt Sahra Wagenknecht. Sie wolle aber keine „One-Woman-Show“ sein.
Die Gegner von Waffenhilfe für die Ukraine fordern Verhandlungen mit Russland – und zwar jetzt. Das Problem dabei: Der Krieg würde dadurch länger.
Den ukrainischen Truppen und der russischen Söldnertruppe Wagner geht im Kampf um die Stadt Bachmut die Munition aus. Die Bundeswehr will Panzerhaubitzen nachbestellen. Der Überblick.
Die Frankfurter Politologin Nicole Deitelhoff glaubt weder an einen schnellen Sieg der Ukraine noch an baldige Verhandlungen, wie sie in der F.A.Z.-Gesprächsreihe „Wissenschaft im Dialog“ deutlich macht. Kritisch sieht sie aber auch das „Friedensmanifest“ von Schwarzer und Wagenknecht.
Olaf Scholz wollte mit Bürgern über seine Politik diskutieren. Doch diese Idee wurde in Cottbus auf die Probe gestellt – und der Kanzler musste erklären, warum Deutschland kein „Vasallenstaat der USA“ ist.
Freunde der Freiheit sind gleich zwei gefährlichen Versuchungen ausgesetzt. Das zeigt sich auch in der Debatte über den Ukrainekrieg wieder.
Nicht nur in der Russlandfrage, auch beim Klima, Gendern und Asyl ähneln sich ganz Rechte und ganz Linke. Das ist kein Zufall. Die AfD will der Linken die Arbeiterklasse streitig machen.
Nach ihrer Ankündigung, nicht mehr für die Linke kandidieren zu wollen, muss sich Sahra Wagenknecht Kritik von der Parteiführung anhören. Andere äußern aber Verständnis.
Die ehemalige Fraktionsvorsitzende will die Kritik aus Parteireihen nicht auf sich sitzen lassen und wettert gegen die Linke. Der Graben, der sie und die Führungsriege trenne, sei kaum noch überbrückbar.
Sahra Wagenknecht will nicht mehr für die Linke kandidieren möglicherweise „politisch etwas Neues“ machen. Linken-Chefin Janine Wissler sagt, sie kenne „keine genauen Pläne“ für eine Parteineugründung.
Die Linken-Politikerin überlegt künftig als Publizistin und Autorin zu arbeiten – „oder es ergibt sich politisch etwas Neues“. Zuletzt war Wagenknecht wegen ihrer Mitarbeit am „Manifest für Frieden“ kritisiert worden.