Sahra Wagenknecht oder die große Verwandlung
Von den deutschen Frühromantikern über Benito Mussolini bis zu Sahra Wagenknecht und zurück: eine soziologisch informierte Geschichte politischer Konversionen. Ein Gastbeitrag.
Von den deutschen Frühromantikern über Benito Mussolini bis zu Sahra Wagenknecht und zurück: eine soziologisch informierte Geschichte politischer Konversionen. Ein Gastbeitrag.
An diesem Sonntag läuft nach 16 Jahren die letzte Sendung der Talkshow von Anne Will. Ein Gespräch über Gäste, gelungene Sendungen, den Umgang mit der AfD und neue Pläne
Die Linkspartei in der Erfolgsspur, das Bündnis Sahra Wagenknecht im Aufwind? Kaum zu glauben, und auch nicht so ganz wahr.
Vor gut einem Monat hat Sahra Wagenknecht ihren Austritt aus der Linken verkündet. Seitdem treten immer mehr neue Mitglieder in die Partei ein. Die Parteispitze zeigt sich erfreut.
Thüringens Ministerpräsident spricht über das Selbstbewusstsein der Ostdeutschen, seine Chance auf eine Wiederwahl im nächsten Jahr und den Zustand der Linkspartei nach dem Abgang von Sahra Wagenknecht.
Wenn der Antrag eingegangen ist, muss zunächst verhandelt werden, welche Rechte und Gelder der Gruppe zugestanden werden. Am Ende muss der Bundestag zustimmen.
Linke Parteien haben ein Problem: Ihre Theoretiker vertreten nur noch realitätsferne Ideen. Wie es besser gehen könnte.
Tausende Menschen haben am Samstag in Berlin gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und Mehrausgaben für das Militär demonstriert. Die Ex-Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht teilte in ihrer Rede gegen die Ampelkoalition aus.
Tausende Menschen haben am Samstag in Berlin gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und Mehrausgaben für das Militär demonstriert. Die Ex-Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht teilte in ihrer Rede gegen die Ampel-Koalition aus.
Nach dem Austritt von Sahra Wagenknecht sind zwar Hunderte Mitglieder aus der Linkspartei ausgeschieden. Doch mehr als doppelt so viele, 1567 Menschen, traten seit ihrem Abschied in die Partei ein.
Der Streit über und mit Sahra Wagenknecht kann nicht mehr als Ausrede für alles herhalten, was bei den Linken schiefgegangen ist. Ein Blick in den Abgrund.
Die Linke hat auf ihrem ersten Parteitag nach der Abspaltung des Lagers um Sahra Wagenknecht einen Neuanfang versucht. „An diesem Wochenende schlagen wir ein neues Kapitel auf, in bewegten Zeiten – gesellschaftlich und für unsere Partei“, sagte die Ko-Parteivorsitzende Janine Wissler am Samstag in Augsburg.
Die Linke gibt sich bei ihrem Parteitag alle Mühe, Zuversicht auszustrahlen. Sahra Wagenknechts Namen erwähnt die Parteispitze nicht.
Bijan Tavassoli gibt spontan seine Kandidatur für Platz eins der Europawahlliste bekannt und lobt Sahra Wagenknecht. Dann erklärt er seinen Austritt aus der Linken. Nach dem Wahlgang führt Sicherheitspersonal ihn aus der Halle.
Die Linkspartei hat die Seenotretterin Carola Rackete mit 77 Prozent zur Spitzenkandidatin für die Europawahl gewählt. Im Interview erklärt sie ihre Pläne – und was sie über Greta Thunbergs Palästina-Äußerungen denkt.
Die CDU in Sachsen bestätigt ihren Vorsitzenden Kretschmer komfortabel im Amt. Auch die CDU in Thüringen bereitet sich auf die Landtagswahl 2024 vor. Die Konkurrenz von Linken, AfD und Wagenknecht wird hart.
Oskar Lafontaine glaubt nicht, dass linke Parteien Migration befürworten müssen. Deshalb unterstützt er die Partei seiner Frau Sahra Wagenknecht. Die habe Positionen wie die SPD in den achtziger Jahren, sagt er im F.A.S.-Interview.
Die Thüringer AfD macht ihren Vorsitzenden zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im September. Im Weimarer Land sagt Höcke, dass er eine Regierungsbeteiligung in Erfurt anstrebt – wie er das anstellen will, bleibt offen.
In seiner ARD-Sendung konfrontiert der Journalist Markus Feldenkirchen Sahra Wagenknecht mit Kritikern und sich selbst.
Nach den Parteiaustritten von Sahra Wagenknecht und ihren Anhängern will die Linke auf ihrem Europaparteitag ein Zeichen des Zusammenhalts senden. Ein neues Parteilogo soll dabei helfen.
Gregor Gysi hat mit der Linken schon viel erlebt. Im Interview erklärt er, wie die Partei aus der Krise finden kann – und was er ausgerechnet von Sahra Wagenknecht gelernt hat.
Das Ende war unausweichlich. Jetzt hat die Fraktion beschlossen, wann es soweit ist.
Dietmar Bartsch hat schon viel erlebt mit seiner Partei. Jetzt versucht er trotz Auflösung der Fraktion Optimismus zur verbreiten.
Das gab es zuletzt vor 63 Jahren. Der nun beschlossene Zeitplan zur Auflösung der Linken-Fraktion im Bundestag durch den Weggang von Sahra Wagenknecht ist eine Zäsur. Überlebt die Restlinke ihn?
Nach 18 Jahren ist Schluss: Die Linksfraktion löst sich auf. Sie dürfte künftig als parlamentarische Gruppe weitermachen – genauso wie die neue Konkurrenz vom „Bündnis Sahra Wagenknecht“.
Die EU-Verteidigungsminister beraten über weitere Hilfen für die Ukraine. Die Linksfraktion im Bundestag beschließt ihr eigenes Ende. Und König Charles III. feiert 75. Geburtstag.
Die frühere Linkenpolitikerin will die Lohnuntergrenze auf 14 Euro anheben. Außerdem sollen Spitzeneinkommen und Vermögen stärker besteuert werden.
Sie wolle nicht alles in der neuen Partei machen und richten, sagt die frühere Linke Sahra Wagenknecht. Eine Mitstreiterin könne besonders das Organisatorische besser als sie.
Wer das Apokalyptische unseres Gemeinwesens „spürt“, für den scheint die neue Partei von Sahra Wagenknecht genau das Richtige zu sein. Erste Hinweise aufs Parteiprogramm gab es bei Maischberger.
Nach dem Parteiaustritt von Wagenknecht und neun weiteren Abgeordneten hat die Fraktion ihre Auflösung beschlossen. Zuvor hatte es sehr unterschiedliche Meinungen dazu gegeben.
Bund und Länder haben zum Thema Migration bis in die Nacht verhandelt. Der öffentliche Dienst braucht mehr Beschäftigte. Und in Leipzig beginnt der Prozess gegen Gil Ofarim. Der F.A.Z. Newsletter
Sahra Wagenknecht ist mit ihren Mitstreitern aus der Linken ausgetreten, will aber vorerst in der Fraktion bleiben. Die streitet, ob sie da mitmachen soll – die Entscheidung hat immerhin weitreichende Folgen.
Sahra Wagenknecht und neun weitere Bundestagsabgeordnete der Linkspartei wollen eine neue Partei gründen. Ihr Vorgehen ist politisch umstritten – und juristisch interessant. Ein Gastbeitrag.
Sahra Wagenknecht ist gemeinsam mit neun weiteren Abgeordneten aus der Linken ausgetreten – sie wollen aber vorerst in der Bundestagsfraktion bleiben. Das will das Partei nun offenbar nicht zulassen.
Sahra Wagenknecht will ihrer neuen Partei das Label „links“ herunterreißen. Damit kommt sie 20 Jahre zu spät.
Eigentlich will Sahra Wagenknecht ihr Wunschklientel, den Mittelstand, von sich überzeugen. Doch zumindest die Branchenverbände zeigen sich skeptisch.