Das Kino spielte seine Melodie
Er brachte Töne auf die Leinwand, die man dort nie zuvor gehört hatte, und schrieb einige der schönsten Kino-Soundtracks unserer Zeit. Jetzt ist Ennio Morricone mit einundneunzig Jahren in Rom gestorben.
Er brachte Töne auf die Leinwand, die man dort nie zuvor gehört hatte, und schrieb einige der schönsten Kino-Soundtracks unserer Zeit. Jetzt ist Ennio Morricone mit einundneunzig Jahren in Rom gestorben.
Mehrere Tage mussten die aus dem Mittelmeer geretteten Migranten auf einem Schiff ausharren. Jetzt dürfen sie es verlassen – müssen aber zunächst auf eine andere Fähre gehen.
Die italienische Filmmusik-Legende Ennio Morricone ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren in einer Klinik in Rom. Morricone gilt als einer der größten Komponisten der Filmgeschichte. Berühmt wurde er unter anderem mit Titelmelodien den Kultfilm „Spiel mir das Lied vom Tod“.
Sardinien ist auf den Tourismus angewiesen, doch aus Angst vor Corona bleiben viele Besucher weg. Die Branche wünscht sich eine überschaubare, zahlungskräftige Kundschaft. Aber offenbar nicht aus jedem Land.
Limburgs früherer Skandal-Bischof arbeitet inzwischen in Rom. Nun spricht er dort über die Schattenseiten der Digitalisierung.
Außenminister Maas reist nach Italien, um das angeknackste Verhältnis zwischen Berlin und Rom zu reparieren. Er wird freundlich empfangen. Doch vieles wird von der Ausgestaltung des Euro-Hilfspakets abhängen.
Datenschützer loben die italienische Corona-Tracing-App. Doch nur wenige Smartphone-Nutzer haben sie installiert. Umstrittene Illustrationen ließen das Misstrauen wachsen – genau wie der Umgang der Behörden mit Warnungen der App.
Joseph Ratzinger und sein älterer Bruder stehen sich seit ihrer Kindheit sehr nahe. Nun unterbricht der frühere Papst sein zurückgezogenes Leben, um seinen Bruder womöglich ein letztes Mal zu sehen.
In Italien wacht der Bademeister über die Abstandsregeln zwischen den Liegen. Auf Plexiglaswände kann man verzichten. Aber es wird minutiös festgelegt, wie sich Betreiber und Gäste von Strandbädern im „Pandemie-Sommer“ 2020 zu verhalten haben.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist von Rom nach Bayern geflogen, um an der Seite seines schwer erkrankten 96-jährigen Bruders Georg Ratzinger zu sein.
Nach Angaben der Crew befinden sich unter den Geretteten auch Frauen und Minderjährige. Ein Suchflugzeug hat zudem ein weiteres Boot in Not entdeckt.
Nirgendwo in Italien hat Covid-19 so gewütet wie in Bergamo. Hinterbliebene sehen die Schuld bei den Behörden, die Staatsanwaltschaft hat führende Politiker vernommen. Warum blieb die vielleicht gefährlichste Virus-Brutstätte so lange offen?
Die Versöhnung Deutschlands mit dem von Corona geschwächten Italien könnte bald vorbei sein: Wenn die finanziellen Zusagen nicht bald spürbar das Leben verbessern, wittern Populisten wieder ihre Chance.
Um Ideen für den Neustart zu entwickeln, hat Italiens Ministerpräsident in die Villa Pamphilj eingeladen. Das prominent besetzte Treffen ist umstritten – und vor dem Start muss Conte Staatsanwälten Auskunft über den Kampf gegen das Virus geben.
Vor der tunesischen Küste ist ein Boot mit mehr als 50 Flüchtlingen an Bord verunglückt. Mindestens 52 Menschen kamen ums Leben, unter ihnen viele Frauen sowie Kinder. Ihr Ziel war Sizilien.
Fast die Hälfte der Virus-Toten in Italien stammte aus der Lombardei. Die Verwandten der Opfer tragen ihre Wut in Bergamo nun auf die Straße – und fordern Aufklärung.
Ein Dichter für Dichter: Ingeborg Bachmann, Paul Celan und Hans Magnus Enzensberger haben seine Verse übersetzt und so zu Ungarettis internationalem Ruhm beigetragen. Der Nobelpreis blieb ihm dennoch verwehrt.
Die deutsch-italienischen Beziehungen haben zuletzt schwer gelitten. Bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Heiko Maas schlägt Italiens Außenminister Di Maio nun neue Töne an.
Österreich öffnet die Grenzen zu Deutschland und anderen Nachbarländern früher als angekündigt: Von Donnerstag an soll der Reiseverkehr wieder frei sein. Nur die Grenzen zu Italien bleiben geschlossen. Das dürfte den Unmut in Rom verstärken.
Die weltweite Reisewarnung der Bundesregierung gilt noch bis Mitte Juni. Italien öffnet aber schon jetzt wieder seine Grenzen für Urlauber. Eine zweiwöchige Quarantäne für Einreisende aus Europa entfällt.
Parks in Paris, Einkaufszentren in Moskau, der Große Basar in Istanbul und das Kolosseum in Rom: Die Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus sind am Montag europaweit weiter gelockert worden.
„Der Norden“ Europas zahlt für „den Süden“, und Deutschland als „oberster Zahlmeister“ der EU muss für die Italiener blechen? Was für ein Irrtum!
Ökonomen wollen Italien mit einer radikalen Maßnahme helfen: Ein Schuldenschnitt soll dem Euro-Krisenland aus der Klemme helfen. Kann das gutgehen?
In der Abtei Trisulti will Steve Bannon mit einem rechtskatholischen Institut künftige rechtskonservative Führungskräfte ausbilden. Bei einem Streit um den Pachtvertrag konnte er sich nun vor Gericht durchsetzen.
Italiens Minister für die Regionen will 60.000 „Zivilhelfer“ rekrutieren. Sie sollen darauf achten, dass jeder eine Schutzmaske trägt und Abstand hält. In der Koalition stößt der Plan für die „Bürger-Sheriffs“ auf Empörung.
Vom 3. Juni an dürfen Touristen wieder nach Südtirol und ins übrige Italien reisen. Österreich will die Grenze zu seinem Nachbarn im Süden aber geschlossen halten. Die Südtiroler sind verärgert – sie fürchten um ihre Gäste.
„La dolce Vita“ kehrt zurück: In Rom genießen die Menschen ihre wiedergewonnene Freiheit und treffen sich auf den Plätzen der Stadt zu einem „Aperitivo“.
Unvermeidlich und unerlässlich: Kolja Möller nimmt einen historischen Anlauf, um heutige Formen des Populismus einzuschätzen. Aber etwas trübt seinen klaren Blick.
Der oscarprämierte Regisseur Paolo Sorrentino hat die neue Ausgabe der italienischen Vanity Fair gestaltet. Er fotografierte dafür nicht nur während des Lockdowns in Rom, er brachte auch halb Hollywood zusammen.
Rund 800.000 Geschäfte hätten am Montag in Italien wieder aufsperren dürfen. Doch nicht alle Händler nahmen die Gelegenheit wahr. Manche haben nach zwei Monaten ohne jede Einnahme schon aufgegeben.
An diesem Montag vor hundert Jahren wurde Karol Wojtyla geboren. Als Papst Johannes Paul II. schrieb er zwischen 1978 und 2005 Weltgeschichte. Doch die Geschichte des ersten Polen auf dem Stuhl des Bischofs von Rom ist längst noch nicht geschrieben.
Hoffnung für Strandbäder, Hotels und Pensionen sowie das Gaststättengewerbe in Italien: Vom 3. Juni an sollen EU-Touristen wieder ins Land strömen. Die Verantwortung im Kampf gegen die Pandemie geht in die Hände der Regionen über.
Rom ist eingeknickt: Künftig können die Regionen selbst entscheiden, welche Lockerungen sie einführen. Ausschlaggebend dürfte auch Südtirol gewesen sein.
Für die notleidenden Italiener kommen aus Rom neue Hilfsmilliarden. Im zuständigen Ministerium spürt man die Last der Verantwortung: „Wir sind dabei, 55 Milliarden Schulden auf die Schultern der nächsten Generationen zu laden, deshalb können wir es uns nicht leisten, etwas falsch zu machen.“
Italien streitet über das Schicksal einer von somalischen Islamisten entführten Entwicklungshelferin. In der Presse, vor allem aber im Internet wird sie angefeindet – weil sie zum Islam übergetreten ist.
Die italienische Regierung möchte die große Umverteilung von Geld in Europa. Allerdings wäre sie glaubwürdiger, wenn sie einen langfristigen Reformplan für „Italien 2030“ hätte.