Der Papst stutzt das Opus Dei zurecht
Das Opus Dei wurde von den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. stark gefördert. Franziskus erteilt der erzkonservativen katholischen Gemeinschaft nun einen Dämpfer.
Das Opus Dei wurde von den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. stark gefördert. Franziskus erteilt der erzkonservativen katholischen Gemeinschaft nun einen Dämpfer.
Die Wahl im September sei eine Entscheidung „zwischen einem Italien unter den großen europäischen Ländern und einem mit Orbán und Putin verbündeten Italien“, begründen die Parteien ihren Pakt. Sie wollen Draghis Politik fortsetzen.
Deutschland diskutiert noch, in Italien gibt es schon eine Übergewinnsteuer. Viele Energieunternehmen haben aber offenbar die Zahlung der ersten Rate verweigert. Der Regierung von Ministerpräsident Draghi fehlen Milliarden.
Viele Katholiken in Deutschland waren empört darüber, dass der Vatikan das Reformprojekt „Synodaler Weg“ kritisiert – dazu noch mit einer Erklärung, die nicht namentlich gezeichnet ist. Der Papst hat das jetzt als „Fehler“ eingestanden.
Vor dem Sturz von Ministerpräsident Draghi soll Lega-Chef Salvini Kontakt zur russischen Botschaft gehabt haben. Und kremlnahe Wagner-Söldner in Libyen könnten in seinem Sinne die Migrationskrise verschärfen.
Spektakel muss sein: Russlandfreunde in Italien sind oft Populisten, vielfach auch Impfgegner. Die Moskauer Politik durchschauen sie in der Regel nicht, weshalb der Kreml sie mühelos instrumentalisiert.
Reisebilder aus fünfzig Jahren: „Ein Lesebuch von Italien“ des vielseitigen Poeten Hans Bender ist nun posthum erschienen.
Der ICC muss weiter reformiert werden.
Silvio Berlusconi wird im September 86 Jahre alt. Aber nach dem Aus von Draghis Regierung wittert der frühere italienische Ministerpräsident Morgenluft. Hat er Draghis Rücktritt gar orchestriert?
Die italienische Regierung hat sich zerlegt. Die nächste wird wahrscheinlich von Giorgia Meloni angeführt, der Chefin der „Brüder Italiens“. Ihr Verhältnis zum Faschismus bezeichnet sie als „entspannt“.
Kann diese Rechnung aufgehen? Der Synodale Weg nimmt an, die Kirche kommunikativ rocken zu können. Umso enttäuschter zeigt man sich über die jüngste Abmahnung aus Rom.
In der Region Lombardei sind bis zu 70 Prozent der Ernteerträge bereits verloren. Rom versucht mit Nothilfen den Betroffenen unter die Arme zu greifen - doch es könnte alles noch viel schlimmer kommen.
Ein gescheiterter Zentralbanker in Rom, eine späte Zinswende in Frankfurt und der Gassparer in Berlin – der etwas andere Wochenrückblick.
Kein Sonderweg für deutsche Katholiken: Laien und Bischöfe zeigen sich erstaunt über die Rüge, die der Vatikan erteilt hat – aus ihrer Sicht beweist der Brief des Papstes „keinen guten Stil“.
Sein Platz in den Geschichtsbüchern ist ihm als Geldpolitiker sicher, denn er rettete den Euro. Dann übernahm er Regierungsverantwortung. Doch was braucht es jetzt, damit er mit dem Retten Italiens weitermacht?
Die Fünf-Sterne-Bewegung und ihr Chef Conte geben sich in der italienischen Regierungskrise weiter kompromisslos. Gleichzeitig fordern 1000 Bürgermeister Draghi auf, im Amt zu bleiben.
Elsa Schiaparelli unterlief und überbot die Erwartungen an Frauen ihrer Zeit – selbst Coco Chanel zog über die surrealistische Modeschöpferin her. Rechtzeitig vor ihrem 50. Todestag blühen ihre Marke und ihre Mode wieder auf.
Das Rücktrittsmanöver von Mario Draghi stürzt Italien in Ungewissheit. Vorerst bleibt er Ministerpräsident, doch seine Reformkraft erscheint aufgebraucht.
Um einen Weg aus der Regierungskrise zu finden, könnte sich Italiens Ministerpräsident eine neue Mehrheit suchen – ohne die Fünf Sterne. Bisher hat Draghi das kategorisch abgelehnt. In Moskau wird das Chaos in Rom mit Häme kommentiert.
Die Regierungskrise in Rom kommt für Italien und Europa zur Unzeit. Unsicherheit gibt es beileibe genug. Das Land hat nach wie vor das Potential, die Eurozone in die Krise zu stürzen.
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi übersteht zwar eine Vertrauensabstimmung. Doch seine Koalition gibt es nicht mehr. Also reicht er seinen Rücktritt ein.
Die Fünf-Sterne-Bewegung bleibt wie angekündigt einer Vertrauensabstimmung im italienischen Parlament fern – und trotzdem erreicht Ministerpräsident Draghi seine Mehrheit. Beendet ist die italienische Regierungskrise damit aber nicht.
Das neuartige Fluggerät soll bald abheben. In Singapur wird der Preis für den 15-Minuten-Trip auf mehr als 500 Euro geschätzt. Bald aber soll er fallen.
Italien wartet auf staatliche Richtlinien zum Umgang mit digitaler Kunst und führt Scheingefechte um einen Michelangelo, dessen Original in den Uffizien hängt. Rechtspopulisten wittern den Ausverkauf des nationalen Erbes.
Wenn Durs Grünbein nicht dichtet, hält er Reden über Europa. Und über den Putinismus. Ein Gespräch über sein neues Buch „Äquidistanz“, die Kraft des einzelnen Wortes, die Lebenslügen des Uwe Tellkamp – und, immer wieder, den Krieg.
In den vergangenen vier Wochen hat es vier Großbrände in Rom gegeben. Auch das letzte Feuer ist nun unter Kontrolle. Ein Vertrauter des Bürgermeisters geht davon aus, dass die Brände zu einem bestimmten Zweck gelegt werden.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Ein Navi fürs Römische Reich.
Rocco Morabito, Mitglied der italienischen ’Ndrangheta, war 27 Jahre auf der Flucht. Nun wurde er an sein Heimatland ausgeliefert. Dort wartet eine lange Gefängnisstrafe auf ihn.
Die Rauchsäule ist vom Vatikan aus zu sehen, in Teilen Roms regnet es Asche vom Himmel. Der Zivilschutz unterstützt die Feuerwehr mit Löschflugzeugen.
Das Wasser ist in Italien extrem knapp und die Temperaturen sind ungewöhnlich hoch. Die Regierung hat in fünf Regionen den Dürre-Notstand beschlossen.
„Wer abtreibt, tötet“: Papst Franziskus hatte schon vorher in harschen Worten Schwangerschaftsabbrüche kommentiert. Jetzt geht er auf das Urteil des Supreme Court in den USA ein.
Die Rettungskräfte haben nach der Lawine am höchsten Berg der Dolomiten eine weitere Leiche gefunden. Wegen eines Unwetters ist die Suche nach Überlebenden ins Stocken geraten.
In Italien hat ein Wanderer nach einem Absturz sieben Tage ohne Essen und fast ohne Wasser überlebt. Der Einunddreißigjährige konnte schließlich in einer Felsspalte am Berg Matajur geborgen werden. Seine Mutter spricht von einem Wunder.
Wie groß die Summen sind, die die deutschen Bistümer als „Peterspfennig“ an den Vatikan überweisen, war bislang nur ungefähr bekannt. Die F.A.Z. hat erstmals die Gesamtsumme ermittelt.
Verona ist bislang die größte Stadt in Italien, die wegen der anhaltenden Trockenheit den Trinkwasserverbrauch drosselt. Wer bestimmte Verbote missachtet, dem droht ein Bußgeld bis zu 500 Euro.
In Trier zeigt die Ausstellung „Der Untergang des Römischen Reichs“ das Ende, die Wende und das Erbe Roms. Ist die Schau dramatisch genug?