„Ich habe geschrien vor Glück“
Hupkonzerte, tanzende Menschen, spontane Gefühlsausbrüche – lange schien Amerika nicht mehr so ausgelassen. Auch vor dem Weißen Haus feierten viele den künftigen Präsidenten.
Hupkonzerte, tanzende Menschen, spontane Gefühlsausbrüche – lange schien Amerika nicht mehr so ausgelassen. Auch vor dem Weißen Haus feierten viele den künftigen Präsidenten.
Die Corona-Krise wird Bidens Amtszeit bestimmen. Ansonsten auf seinem Zettel: die Mittelschicht entlasten, den Rassimus bekämpfen, das Klima retten, die Verbündeten beruhigen und China in die Schranken weisen. Ist das realistisch?
Verbarrikadiert sich Trump jetzt im Weißen Haus? Das muss nicht die größte Sorge des gewählten Präsidenten sein. Viel gefährlicher könnte für Biden werden, was Trump nach seinem Auszug tut.
Joe Biden gewinnt die Präsidentenwahl in Amerika. Nachdem der Vorsprung für den Demokraten in Pennsylvania größer wird, legen sich mehrere amerikanische Medien auf den Sieger fest. Biden ruft zur Versöhnung auf, Donald Trump will seine Niederlage nicht anerkennen.
Amerika hat keinen Bundeswahlleiter. Ein offizielles Ergebnis gibt es erst im Januar. Die Medien füllen die Lücke. Wie tun sie das? Warum zögern sie noch? Und: Kann Trump ihnen trauen?
Der Vorsprung von Joe Biden wächst. Doch auch am dritten Tag nach der Wahl kann er keinen Sieg verkünden. Donald Trump kündigt derweil an, nicht damit aufzuhören, „für euch und die Nation zu kämpfen“.
Bidens Führung in Pennsylvania hat den politischen Aggregatzustand in Washington verändert. Der Demokrat behält die Ruhe – während einige Republikaner nach Trumps Ausbrüchen vom Präsidenten abrücken.
Am dritten Tag nach der Wahlnacht gibt es immer noch kein Ergebnis. Auch im Kongresszentrum von Philadelphia wird gezählt und gezählt. Schuld ist kein Organisationsfehler, sondern die Rechtslage.
Angesichts schwindender Aussichten auf einen Sieg feuerte Donald Trump weitere verbale Breitseiten gegen das Wahlsystem ab, dessen Legitimität er seit Wochen attackiert.
Der Plan des Präsidenten geht nicht auf. Kaum ein Republikaner will in sein Lied vom Betrug einstimmen. Fox News sieht Biden weit vorn, und selbst konservative Richter sind Trump nicht hörig. Wie will er aus der Nummer herauskommen? Eine Analyse.
George H.W. Bush konnte am Wahlabend vor 28 Jahren sein Scheitern eingestehen. Donald Trump möchte nicht einmal an eine mögliche Niederlage denken. Das sagt viel aus über die Republikanische Partei.
Joe Biden holt bei der Auszählung der Wahlzettel weiter auf. Für Donald Trump ist das nur auf eine Art erklärbar: Wahlbetrug. Dauernd würden noch Wahlzettel „gefunden“, behauptete er.
Alle Augen sind auf ihn gerichtet. Aber das bringt Tom Wolf, den Gouverneur von Pennsylvania, nicht aus der Ruhe. Sein Motto: Jede abgegebene Stimme bei der Präsidentenwahl wird auch gezählt.
Donald Trump hat sich auf diesen Moment lange vorbereitet. Doch Tweets werden ihm nicht reichen, um Hunderttausende Stimmen annullieren zu lassen. Wo sind seine Unterstützer?
In mehreren umkämpften Bundesstaaten schrumpfen die Abstände zwischen Donald Trump und Joe Biden. Das facht den Zorn des Präsidenten über die angeblichen Wahlfälschungen weiter an. Das Land ist gespalten.
Der Präsident schickt seine Anwälte los, um eine Niederlage zu verhindern – dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.
Dass sich mehr Amerikaner an der Wahl beteiligt haben, ist gut. Aber sie strebten nicht nach Versöhnung. Da fragen sich Demokraten: Wozu dann Biden? Und Republikaner: Geht es nur nach Trumps Methode?
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In einem wahren Wahlkrimi steht Joe Biden kurz vor der Ziellinie. Doch noch kann Donald Trump vorbeiziehen. Etliche Demonstranten beider Seiten wollen das Ergebnis nicht hinnehmen.
Ein Erdrutschsieg bleibt bei der Amerika-Wahl aus. Nun richten sich die Blicke auf das industrielle Herz Amerikas. Über die spannenden Stunden einer ungewöhnlichen Wahl – deren Ausgang ungewiss ist.
Präsident Donald Trump erklärt sich selbst zum Wahlsieger, während noch längst nicht alle Stimmen ausgezählt sind. Die großen Social-Media-Anbieter greifen ein – aber nicht auf einheitliche Weise.
Warum bloß stimmten so viele für Trump? Die hiesige Berichterstattung offenbart, wie wenig Journalisten in den vergangenen vier Jahren über die Vereinigten Staaten gelernt haben.
Selbst Milliardäre können sich in Amerika nicht alles kaufen. Hochtalentierte Wahlkämpfer können mit weniger Geld mehr erreichen. Darin liegt eine durchaus tröstliche Erkenntnis.
Die Hängepartie zwischen dem Präsidenten und seinem Herausforderer quält die Amerikaner. Wann wissen wir mehr, wer hat wo die besseren Aussichten – und wo könnte Trump ansetzen, um Biden juristisch zu stoppen?
Seine Stimme hat Gewicht, ist aber nicht mehr entscheidend. Am Obersten Gericht Amerikas gäbe es auch ohne John Roberts eine konservative Mehrheit. Das könnte für Entscheidungen zur Wahl wichtig werden.
Der amerikanische Präsident spricht beleglos von Betrug und beansprucht vorschnell den Wahlsieg. Sollte Donald Trump ihn wirklich errungen haben, dann wäre das auch ein Sieg des Spaltens über das Versöhnen und der Lüge über die Wahrheit.
Der demokratische Umsturz im amerikanischen Senat findet nicht statt, die Wähler stehen zu den Trump-Freunden. Der nächste Präsident wird wohl wieder mit einem geteilten Kongress regieren müssen.
Sarah McBride ist als erste Transgender-Politikerin in den Senat eines amerikanischen Bundesstaates gewählt worden. Im Weißen Haus hatte sie unter dem ehemaligen Präsident Barack Obama ein Praktikum absolviert.
Bei der Präsidentenwahl in Amerika stehen die Ergebnisse in entscheidenden Staaten noch aus. Dennoch erklärt Trump seinen Sieg und wirft den Demokraten „Betrug“ vor. Die kündigen an, sich zu wehren, sollte Trump vor den Supreme Court ziehen.
Amtsinhaber Trump versucht jetzt, die Auszählung zu gewinnen. Am Supreme Court hat er vorgebaut. Doch Herausforderer Biden war gewarnt – und könnte vielleicht auch ohne Pennsylvania gewinnen.
Die Demokraten bleiben offenbar stärkste Kraft im amerikanischen Repräsentantenhaus. Im Senat verteidigte der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell seinen Sitz.
Marjorie Taylor Greene gilt als Polit-Neuling, unterstützt Verschwörungstheorien und sitzt von nun an für die Republikaner im Repräsentantenhaus. Donald Trump hält sie für einen „künftigen republikanischen Star“.
Die Vereinigten Staaten könnten heute Nacht einen neuen Präsidenten bekommen. Doch die Furcht, dass es anders läuft und die Demokratie Schaden nimmt, hält das Land gefangen.
Die meisten Europäer bibbern für Biden. Von Benjamin Netanjahu über Muhammad Bin Salman bis Kim Jong-un würden aber auch viele Politiker Trump vermissen. Andere geben sich gleichgültig. Ein Überblick unserer F.A.Z.-Korrespondenten.
Achten Sie auf Florida! Wenn dort die Zeichen auf Biden stehen sollten, hätte Trump keine großen Chancen mehr. Wenn nicht, rückt Pennsylvania in den Fokus. Vor allem für die Anwälte.
In Texas sind republikanische Kläger mit dem Versuch gescheitert, rund 127.000 Stimmzettel für ungültig erklären zu lassen, die Wähler direkt aus ihren Autos abgegeben hatten. In New Hampshire gab es erste Wahlergebnisse.