Trump bleibt
Donald Trump mag die Präsidentenwahl verloren haben – so schnell werden ihn seine Gegner aber nicht los. Sein Ego ist gekränkt und eine Kandidatur 2024 nicht ausgeschlossen.
Donald Trump mag die Präsidentenwahl verloren haben – so schnell werden ihn seine Gegner aber nicht los. Sein Ego ist gekränkt und eine Kandidatur 2024 nicht ausgeschlossen.
Tausende Anhänger von Donald Trump haben in Washington gegen die Abwahl des Präsidenten demonstriert. Sie zeigten sich auch resistent gegenüber den behördlichen Angaben, die Wahl sei „die sicherste in der amerikanischen Geschichte“ gewesen.
Joe Biden wird freundlich und verbindlich sein. Deutsche Politiker und Diplomaten erwarten aber, dass er ähnliche Interessen vertreten wird wie Donald Trump.
Große amerikanische Sender haben die Sieger in den letzten beiden Bundesstaaten gekürt: Joe Biden holte demnach Georgia, Trump gewann in North Carolina. Das Weiße Haus beharrt hingegen weiter darauf, dass Trump die Wahl gewonnen hat.
Bidens Sieg, und nun? +++ Pädophilie +++ Shakespeares Gefährte +++ Olaf Scholz im Interview +++ Schule und Islamismus +++ Islamismus in Frankreich +++ Tom Petty
Noch-Präsident Trump will den Wahlsieg von President-elect Biden nach wie vor nicht anerkennen und legt ihm Steine in den Weg. Doch die Basis seiner Unterstützer wird immer brüchiger. Ex-Präsident Obama warnt vor einem „gefährlichen Pfad“ für die Demokratie.
Bei den Stichwahlen in Georgia im Januar wird sich zeigen, welche Partei die Kontrolle im Senat erringt. Die Republikaner brauchen den Wahlkämpfer Trump darum noch.
Sein Wahlsieg habe den antiliberalen Strömungen bei den Republikanern einen Schub gegeben, sagt Barack Obama. In seiner Biographie schreibt der frühere Präsident, Millionen Amerikaner hätten die „natürliche Ordnung gestört“ gesehen.
Eine Säule der Außenpolitik des neuen amerikanischen Präsidenten wird die Erneuerung im Inneren sein. Die Teilung der Vereinigten Staaten in zwei verfeindete Lager muss Joe Biden überwinden.
Ihr Job ist es, Verschwörungsphantasien zu verbreiten und die Amtsübergabe an Joe Biden zu stören: Trumps Mannschaft für die Wahlbetrugskampagne ist dem Präsidenten treu ergeben.
Der Sieg von Donald Trump in Alaska ändert am Wahlerfolg von Joe Biden nichts. Dagegen verteidigen die Republikaner einen weiteren Senatssitz. Die Entscheidung über die Mehrheit in der Parlamentskammer fällt damit erst im Januar.
Vor zwanzig Jahren hat Clay Johnson die Amtsübernahme von George W. Bush vorbereitet. Obwohl er nicht wusste, ob Bush wirklich gewählt war. Das sollte auch Joe Biden machen, sagt er im Interview.
Noch immer weigern sich viele Republikaner, die Niederlage von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl anzuerkennen. Der demokratische Sieger Joe Biden gibt sich dennoch gelassen, findet aber auch klare Worte für das Verhalten des Präsidenten.
Donald Trump hat den Obersten Gerichtshof mit konservativen Richtern besetzt und hofft, dass sie „Obamacare“ kippen. Diese fühlen sich aber nicht zuständig und verweisen auf den Kongress. Der könne jederzeit etwas Besseres beschließen.
Sollten die Republikaner den Senat weiterhin kontrollieren, muss Joe Biden als Präsident mit starkem Widerstand rechnen. Doch die Demokraten haben noch die Chance auf eine Aufholjagd.
Zum ersten Mail, seit amerikanische Medien am Samstag Joe Bidens Sieg verkündeten, stellt sich der Demokrat den Fragen der Öffentlichkeit – und nutzt die Chance, um das Verhalten von Amtsinhaber Trump zu verurteilen.
Donald Trump will es allen heimzahlen, denen er schon lange Illoyalität vorwirft. Er plant längst über den 20. Januar hinaus – und will sich die Kontrolle über die Republikaner sichern.
Der abgewählte Präsident feuert den Pentagon-Chef, seine Regierung lässt Bidens Vorausteam auflaufen, sein Justizminister betreibt Ermittlungen wegen Wahlbetrugs. Und die Republikaner stärken ihm den Rücken. Kann Trump sich alles erlauben?
Bundesstaatsanwälte sollen angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentenwahl nachgehen. Prominente Republikaner unterstützen Trumps juristischen Kampf gegen seine Abwahl.
Donald Trump entlässt seinen Verteidigungsminister und ersetzt ihn durch einen treuen Mitstreiter. Wer ist der Neue? Und: Rüstet sich der Wahlverlierer mit ihm für eine große Schlacht?
Amerikas abgewählter Präsident kritisiert den Zeitpunkt der Veröffentlichung von vielversprechenden Neuigkeiten zum Corona-Impfstoff. Er vermutet dahinter ein Komplott der Demokraten und der Arzneimittelbehörde FDA.
Amerikas neuer Präsident wird Themen verfolgen, die auch Trumps Wählern wichtig sind. Doch der Unterschied ist gewaltig: Biden will die liberale Weltordnung wiederherstellen. Deutschland kann dabei helfen. Ein Gastbeitrag
Kamala Harris’ Weg ins Vizepräsidentenamt ist eine typisch amerikanische Geschichte. Für viele ist sie bereits die nächste Präsidentin – und ein Vorbild, das Hoffnung macht.
Amerikas Präsident Donald Trump will seine Wahlniederlage immer noch nicht eingestehen. Es seien sogar Stimmen von Toten gezählt worden, behaupten er und seine Loyalisten. Sind also Zombie-Demokraten am Ergebnis schuld?
Amerikas künftiger Präsident Joe Biden will schnell politisch aktiv werden, vor allem was die Bekämpfung der Corona-Pandemie angeht. Noch deutet aber nichts daraufhin, dass Donald Trump die Wahlniederlage akzeptiert oder gar mit der kommenden Regierung kooperiert.
Merkel bietet Amerika mehr Engagement für Sicherheit an +++ Mit George W. Bush gratuliert bislang ranghöchster Republikaner +++ EU-Kommission gratuliert Biden noch nicht +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Im ländlichen Pennsylvania glauben die treuesten Anhänger von Donald Trump nicht, dass es beim Wahlsieg von Joe Biden mit rechten Dingen zugegangen ist. Allerdings macht sich im politischen Stammland des amtieren Präsidenten auch Resignation breit.
Seine Regierungsmannschaft soll Amerikas Gesellschaft möglichst ähnlich sehen. Nun hat Joe Biden die Qual der Wahl bei der Besetzung von Schlüsselpositionen. Auch alte Weggefährten haben Chancen.
Das Angebot des gewählten Präsidenten heißt Versöhnung, aber er hat es kaum selbst in der Hand. Denn schon bei den eigenen Wählern ist das nicht populär.
Überall im Land wird Bidens Sieg gefeiert. Der Demokrat verspricht Einheit und Versöhnung. Trump hingegen will seine Niederlage weiter nicht akzeptieren – er ist schon dabei, sein Anwaltsteam zu verstärken.
Unmittelbar nachdem Joe Biden zum Sieger erklärt wird, fallen vielen europäischen Politikern offenkundig Steine vom Herzen. Deutsche Politiker bringen ihre Gefühle höchst unterschiedlich zum Ausdruck.
Joe Biden feiert seinen Sieg so, dass niemand mehr daran zweifle. Er verspricht Versöhnung und Anstand. Aus dem Republikaner-Lager gratulieren Biden bisher aber nur die üblichen Trump-Kritiker. Was tut der Amtsinhaber?
Vier Abgeordnete der Demokraten wollen ihre Partei nach links rücken und verlangen das auch von Joe Biden. Sie machen viel Lärm und bewegen wenig.
Joe Biden hat die Wahl gewonnen. Doch Amerikas Noch-Präsident Trump hat mitten in einer Pandemie und Wirtschaftskrise Millionen Wählerstimmen hinzugewonnen. Er wird weiterkämpfen – und seine Bewegung bleiben.
Donald Trumps monatelanges Gerede von drohenden Fälschungen zeigt Wirkung: Viele Amerikaner können sich nicht vorstellen, dass es bei Bidens Sieg mit rechten Dingen zuging.
Joe Biden nennt als Ziel, Amerika solle in der Welt wieder respektiert werden. An Trumps Anhänger gerichtet sagt er, er verstehe ihre Enttäuschung. Er habe selbst manche Niederlagen einstecken müssen.